Issei Matsukawa (Lemon)

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Ich war jetzt schon seit 4 Wochen die Managerin, des Volleyball Clubs, der Aoba Johsai. Und ich musste sagen, es gefiel mir doch besser als zuerst gedacht.

Ich war dem Club eigentlich nur beigetreten, weil meine Mutter gemeint hatte, dass ich endlich mal, meinen Arsch hochbekommen sollte und was im Leben beitragen sollte. Und ich solle mir doch ein Beispiel an meiner Schwester nehmen, sie würde ja in der Schule so viel Leisten, im Gegensatz zu mir.

Tja und dann hatte ich mir was gesucht. Eigentlich hatte mich Shigeru Yahaba angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, die neue Managerin zu werden, da sie sogar eine suchten. Und da hatte ich einfach zugestimmt, obwohl ich schon Sorge, wegen den ganzen Kerlen hatte.

Ich war nämlich, noch nie gut im Umgang mit Kerlen, zumal ich jetzt auch nicht so der Traum eines Mannes war. Wer wollte schon ein kleines dickes Mädchen haben? Ja richtig geraten, keiner. Und da ich schon zu oft verarscht wurden war, wollte ich mich eigentlich von ihnen fernhalten.

Aber nun saß ich hier und machte meine Aufgaben, machte mir Notizen, füllte die Flaschen auf oder verteilte Handtücher.

Aber so wirklich konnte ich mich kaum noch richtig auf die ganzen Sachen konzentrieren, da ich das Gefühl hatte, dass ich beobachtet wurde. Und wenn ich schwören könnte, dann würde ich sagen, dass es Issei Matsukawa war. Aber warum, sollte er mich die ganze Zeit anstarren?

Ich schüttelte nur den Kopf und konzentrierte mich wieder auf meine Notizen, bis ich von jemanden, unterbrochen wurde. Ich blickte hoch in das Gesicht vom Kapitän des Clubs, Tõru Oikawa.

Er beugte sich etwas zu mir runter und schaute sich meine Notizen an. „Wow, ich hätte nicht gedacht, dass du das so gut kannst. Magst du Sport?"

Ich war zuerst am überlegen, ob ich ihm eine dumme Antwort darauf geben sollte. Aber ich wollte es mir nicht gleich mit ihm verscherzen. „Nein eigentlich nicht, aber ich war schon immer gut im Beobachten."

Nun drehte er sich um und ich folgte seinem Blick. Ich zog meine Augenbrauen zusammen, da unsere Blicke genau an Matsukawa hängen blieben, der uns wohl auch beobachtet hatte.

„Dann hast du ja was mit unserem lieben Matsukawa gemeinsam. Denn seitdem du hier bist, kann ja er kaum, die Augen von dir lassen."

Nun blickte ich wieder zu Oikawa und sah ihn fragend an, was ihn wiederum zum Lachen brachte. „Okay, anscheinend hast du es nicht mitbekommen. Er steht voll auf dich, traut sich aber nicht, dich anzusprechen."

Jetzt wurde ich skeptisch, wollte er mich verarschen? Und wenn ja, warum machte er das?

„Aha. Das ist schön. Aber warum sagst du mir das?" Er schaute mich erschrocken an, da ich leicht gereizt auf seine Frage antwortete.

„Ich dachte, ich erspare euch ein langes hin und her."

Ich unterbrach ihn sofort. „Das ist ja alles schön und gut. Aber ich bin nicht hier, um jemanden kennen zu lernen. Ich bin hier, weil meine Mutter es so will. Also geh mir bitte nicht auf die Nerven und lass mich mit deinen dämlichen Spielen in Ruhe. Vielleicht kannst du ja andere Mädchen verarschen, aber lass mich da raus und veräpple jemand anderes."

Bestimmt steckte sogar meine Schwester dahinter, dass könnte ich mir sogar sehr gut denken. „Du kannst meiner Schwester sagen, dass ich nicht auf ihre Spielchen reinfalle. Ich bin nicht so doof, dass ich auf sowas reinfalle."

Oikawa wurde von Sekunde zu Sekunde immer kleiner, hob sogar beschwichtigend die Hände, aber mir war das jetzt völlig egal, ich wollte doch einfach nur meine Ruhe haben.

Er wollte darauf etwas erwidern, aber ich schnitt ihm das Wort ab, indem ich ihn böse anschaute.

Ich packte wütend meine Sachen zusammen und verließ mit schnellen Schritten die Halle.

Haikyuu One & Hot Shots ♡Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt