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Nun wartete ich schon geschlagene 20 Minuten vor dieser beschissenen Sporthalle und dieser Idiot hatte sich immer noch nicht blicken lassen. Wie konnte ich auch so dumm sein und ihm meine Hilfe anbieten. Ich hatte von Anfang an gewusst, dass dies eine dumme Idee war. Und das hatte ich nun davon, dass er mich versetzte.
Das Training war schon lange vorbei und er war nicht aufgetaucht. Sauer verzog ich meinen Mund und zog meine Jacke enger um mich, da es so langsam echt kalt wurde. Zuerst überlegte ich noch, dass ich ein paar Minuten auf ihn warten sollte, doch dann sagte ich mir, dass er gar keine Hilfe wollte, sonst wäre er schon längst da. Also war ich schon im Begriff zu gehen, als ich eine Stimme hörte, die ziemlich aus der Puste war. Doch diese kam nicht aus der Sporthalle, sondern vom Schultor.
Irritiert blickte ich zu der Stelle und musste feststellen, dass sich Atsumu Miya auf seinen Knien abstützte und nach Luft schnappte. Entschuldigend blickte er dann zu mir und war anscheinend froh, dass ich noch da war.
„Es tut mir Wahnsinnig leid, ich habe es total vergessen und war schon auf dem Weg nach Hause.“, ein wenig war ich überrascht, dass er sich bei mir entschuldigte. Es schien ihm wirklich leid zu tun, sonst hätte er sich nicht nochmal umgedreht und wäre zurückgelaufen. Da er aber meine Hilfe wollte und ich kein Erbarmen kannte lief ich auf ihn zu und blieb vor ihm stehen.
„Du scheinst es also wirklich ernst zu meinen. Na gut, ich werde ab sofort bei jedem Training dabei sein und mir dein Verhalten anschauen. Sollte ich etwas bemerken, was mir nicht gefällt, werde ich es dir an den Kopf werfen. Ist mir dann auch egal, ob deine Teamkollegen es mitbekommen. Du willst, dass ich dir helfe, also musst du dir so etwas anhören. Außerdem werde ich mir dein Verhalten auch außerhalb der Schule anschauen. Also mach dich darauf gefasst, dass wir nun öfter Zeit miteinander verbringen werden, auch wenn es mich mehr als stört, dass ich deine Hackfresse nun jeden Tag sehen werde. Doch nun war es das erstmal für mich. Wir sehen uns morgen.“, ich war schon dabei das Schulgelände zu verlassen, als ich ein letztes Mal stoppte und mich zu Atsumu umdrehte.
„Bevor ich's vergesse. Solltest du mich nochmal versetzen oder gar zu spät kommen, dann war es das. Ich gebe keine zweiten Chancen, also schau zu, dass du mich bei Laune hältst und das tust was ich sage.“, und dies waren die letzten Worte, bevor ich mich komplett umdrehte und nach Hause ging. Doch von weitem hörte ich noch seine laute Stimme, die mir hinterher rief.
„Ist das jetzt dein Ernst? Du haust wieder ab? Dafür bin ich jetzt zurückgekommen? Du willst mich doch verarschen.“, dass ich mir das Grinsen nicht verkneifen konnte, musste Atsumu ja nicht wissen, aber es machte mir tatsächlich Spaß, ihn zur Weißglut zu bringen. Mal schauen, was die nächste Zeit noch so ergeben würde.
… …
„Du tust es schon wieder. Hör auf andere zu beleidigen. Ojiro hat nichts falsch gemacht, du hast dich nicht richtig konzentriert, also hör auf solche dummen Sprüche zu klopfen.“, Atsumu gefiel es überhaupt nicht, dass ich ihn ständig bei seinen Schimpftiraden unterbrach. Doch es musste schließlich gesagt werden. Und wenn ich ehrlich war, dann ging es mir jetzt schon auf die Nerven, wie er sich gegenüber seiner Teamkollegen verhielt.