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Als sie geduscht und wieder angezogen in den Raum zurückkam, war Alex gerade dabei, seine Hose vom Boden aufzusammeln

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Als sie geduscht und wieder angezogen in den Raum zurückkam, war Alex gerade dabei, seine Hose vom Boden aufzusammeln. Sie trat auf ihn zu, reckte sich hoch und gab ihm einen Kuss auf den Hals. »Ich verschwinde dann mal.«

Er blickte auf sie hinab und legte ihr eine Hand auf die Wange. »Du warst umwerfend, Lily.«

Sein Daumen strich über ihre Unterlippe und auch sein Blick fiel darauf. Hitze, die wenig mit Erregung zu tun hatte, breitete sich in ihrem Körper aus. Nervös löste sie sich von ihm. Solche Gesten waren nicht gut. Sie lösten in ihr das Bedürfnis aus, ihn zu küssen, und das war aus guten Gründen streng tabu. Dass er sie küssen wollte, war eine Sache. Dass sie es plötzlich auch wollte, war gefährlich.

»Bevor du das Weite suchst...«

Etwas in seinem Tonfall ließ sie aufhorchen. »Ja?«

Er streifte sich seine Hose über, ehe er fortfuhr. »Ich könnte Sonntag deine Dienste noch einmal gebrauchen.«

Elisabeth schluckte. Er klang dabei so geschäftlich, dass sie sich unwillkürlich schäbig vorkam. »Ich arbeite sonntags nicht.«

»Darum geht es nicht«, entgegnete er sogleich, während er nach seinem Hemd griff. Innerlich fluchend bemerkte Lily, wie sie ihren Blick kaum vom Spiel seiner Muskeln abwenden konnte, während er zuerst einen, dann den anderen Arm hineingleiten ließ. Seine braunen Augen richteten sich wieder auf sie. »Ich habe ein Geschäftsessen und mein Boss ist der Meinung, dass es zum guten Ton gehört, eine Begleitung dabei zu haben.«

Für einige Atemzüge konnte Elisabeth ihn nur anstarren. Warum hatte sie plötzlich das Gefühl, bei Pretty Woman gelandet zu sein? Sie schluckte, leckte sich über die Lippen und schüttelte dann energisch den Kopf. »Sorry, ich date keine Kunden.«

Augenblicklich hob er eine Hand. »Oh, keine Sorge, ich würde dich bezahlen für den gesamten Abend. Und es wäre auch nur das Abendessen. Alle Dienste darüber hinaus würde ich extra bezahlen, falls uns beiden der Sinn danach steht.«

Unsicher fuhr sie sich mit einer Hand über ihren Oberarm. »Ich weiß nicht ... das habe ich noch nie gemacht.«

Er trat auf sie zu und legte ihr zwei Finger unters Kinn, um sie zu zwingen, zu ihm aufzusehen. »Du bist angenehme Gesellschaft, Lily. Niemand würde wissen, dass du hier tanzt und ich dich bezahle. Du wärst für einen Abend meine Begleitung, mehr nicht.«

»Soll ich deine Freundin spielen?« Je mehr sie darüber nachdachte, umso weniger gefiel ihr die Idee. Sie hatte Alex zwar außerhalb kennengelernt, aber die Beziehung zwischen ihnen war einfacher, wenn sie streng auf den Club begrenzt blieb.

»Du kannst auch einfach nur mein Date sein«, erwiderte Alex, als wäre es eine Selbstverständlichkeit. »Eine Frau, die mir gefällt, die aber noch nicht bereit ist, sich ganz auf mich einzulassen. Was immer für dich funktioniert.«

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