Ein glücklicher Fund (überarbeitet 2025)

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Verzweifelt blickte ich mich in dem dunkeln Verließ um, während ich mich langsam aufrappelte und mir den Staub von der Hose klopfte. 

Behutsam bewegte ich meinen Arm ein paar Mal und verzog das Gesicht. Verdammt tat das weh. 

Mein erster Weg führte mich natürlich zu der großen Eisentür und ich versuchte wie eine Bescheuerte, sie zu öffnen. Mit all meiner Kraft warf ich mich dagegen, immer und immer wieder. Aber sie gab nicht nach. 

"Scheiße.", fluchte ich und ballte die Hände zu Fäusten. Ich musste hier raus. 

Das kleine Fenster über mir, dass nur spärlich Licht hereinließ, musste doch irgendwie zu erreichen sein. 

"Komm schon.", knurrte ich und stellte mich auf die Zehenspitzen. Die Arme weit ausgestreckt, doch mir fehlte mindestens noch eine Armlänge, um auch nur gerade so, daran zu kommen. Danach versuchte ich es mit Springen, aber auch hier musste ich schnell einsehen, dass es keinen Zweck hatte. 

Seufzend kapitulierte ich und rutschte mit dem Rücken an der kalten Wand hinab. Es war hoffnungslos! Meine Emotionen fuhren Achterbahn und ich wusste nicht, ob ich weinen oder wütend werden sollte. 

Tränen würden mir jedoch keines Falls helfen und so begnügte ich mich damit, resigniert den Kopf auf die Knie zu legen. 

Das war doch alles Mist!

Die Stunden verstrichen und ich konnte zusehen, wie es draußen immer dunkler wurde. Seufzend warf ich meinen Kopf gegen die Wand hinter mir. Immer wieder dämmerte ich kurz weg, nur um dann erschreckt hochzufahren und mir einzureden, dass ich hier nicht einschlafen würde. 

Die Erinnerungen von letzter Nacht schlichen sich mit jeder Minute, in der es dunkler wieder, mehr in meinen Kopf und ich begann bereits rote Augen in den Schatten zu sehen. 

Ich hatte Hunger, Durst, mir war kalt und mein Hintern war eingeschlafen, denn der Betonboden, war alles andere als bequem. 

Gerade war ich dabei, sämtliche Schimpfwörter aufzuzählen, die ich kannte, als ich ihn sah. 

Einen kleinen Spalt in der Wand mir gegenüber. Er war kaum zu sehen, aber dort schlossen die Steine nicht komplett miteinander ab. Es sah aus, wie eine Tür oder ein Loch, dass jemand schlecht zugemauert hatte. 

Ächzend rappelte ich mich auf und ging darauf zu. 

Hoffnungsvoll fuhr ich mit den Fingern, zwischen die Staubschichten und versuchte einen Mechanismus oder etwas Ähnliches zu finden. Doch das gab ich relativ schnell auf und trat einmal kräftig dagegen. 

Mit einem Höllenlärm, brachen die Steine zusammen und eine gigantische Staubwolke schlug mir entgegen. 

Ich hustete und rieb mir den Dreck aus den Augen. Danach wedelte ich mit den Händen in der Luft herum und versuchte wieder klare Sicht zu bekommen. 

Dann bückte ich mich und stieg durch die Luke. 

Auf der anderen Seite angekommen, brauchte ich ein paar Minuten um zu begreifen, wo ich hier gelandet war. 

Adriens Garage. 

Ein schwaches grünes Licht, beleuchtete die riesige Halle. 

Staunend betrachtete ich die Auswahl vor mir. Die teuersten Autos, die ich je gesehen hatte. 

Alles andere hätte mich auch enttäuscht. Adrien de Manincor, hatte Geschmack. Warum also sollte das bei der Wahl seiner Autos aufhören?

Auf den ersten Blick erkannte ich einen Rolls Royce Phantom Coupé, in Tiefschwarz. Daneben einen Aston Martin One 77 in hochglänzendem Silber. 

Schwingen der NachtGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt