In der Küche passiert jedoch etwas sehr Interessantes. Killian hat kaum Zeit sich umzusehen, da wird er auch schon auf einer der Stühle am Tisch gedrückt, wobei er wegen seines Pos leise auf zischt und bevor er etwas sagen kann, legt Nicolas ihm einen Stift vor die Nase und mehrere kleine Zettel.
„Was soll der Mi... Was soll das?", korrigiert sich Killian schnell und sieht zu Nicolas, der sich ihm gegenübersetzt.
Nicolas lächelt jedoch und deutet auf die Killian vorgelegten Dinge.
„Ich möchte, dass du aufschreibst, was du in solch einer Beziehung schon immer mal machen wolltest. Egal ob du schon bereit dafür bist oder nicht."
Nicolas scheint diese Idee zu gefallen, denn begeistert schiebt er Killian die Zettel zu.
„Und später, wenn ich das Gefühl habe, dass du so weit bist, dann werden wir immer mal wieder einen der Zettel ziehen und es ausprobieren. So bleibt etwas Spannung dabei."
Killian versteht das Prinzip, runzelt aber die Stirn. „Das ist doch dumm. Ich kann dir auch später einfach sagen, was ich gern machen würde und fertig."
Nicolas seufzt genervt. Ja, Killian ist ein sehr anstrengender Fall.
„Kein Genörgel, wir machen das jetzt so. Und wenn du nicht willst, dann schreibe ich etwas auf die Zettel." Siegessicher grinst Nicolas Killian an, der sofort bei der zweiten Option den Kopf geschüttelt hatte.
„Nein, bloß nicht. Okay, ich lasse mir etwas einfallen."
Und somit zieht er die Zettel zu sich und schreibt auf jeden einzelnen seine dunklen und doch sehr erregenden Fantasien.
Nicolas kann sich vorstellen, was in dem Kopf des Kleineren vor sich geht. Schließlich ist Killian ein offenes Buch. Die Unterlippe hat er zwischen die Zähne geklemmt und belustigt schnaubt Nicolas, als er bemerkt, dass er ebenfalls unruhig auf dem Stuhl herumrutscht.
Müssen ja ganz schön anzügliche Fantasien sein.
Wenig später verschwindet Nicolas aus der Küche und lässt Killian allein. Dieser blickt wie ein wachsamer Hund sofort auf.
„Wo gehst du hin?"
„Bin gleich wieder da", schallt es aus dem Flur zurück und Killian brummt genervt.
Nicolas ist ein komischer Dom.
Während Killian schließlich wieder seinen Fantasien verfällt, geht Nicolas pfeifend in seine Playroom und steuert seinen Schrank an.
Gezielt öffnet er eine Schublade und nimmt schmunzelnd einen Gegenstand hervor.
Ob es schon zu voreilig wäre Killian auf die Dauer etwas zu weiten? Schließlich hatte er gestern seinen Fingern in dem schönen Hintern, hat aber sofort bemerkt, dass er ganz schön eng ist. Das sollte man doch eigentlich ändern und es ist nicht zu schlimm für den Anfang, oder?
Nachdenklich mustert Nicolas den Plug in seiner Hand. Er ist aus kaltem Metall und vom Ansehen her doch recht unspektakulär. Vielleicht aber doch etwas zu klein. Er will ihn weiten und nicht stimulieren.
Es ärgert Nicolas schon ein wenig, dass Killian kein erfahrener und vorbereiteter Sub ist, aber hey, er kann ihn wortwörtlich noch formen. Und das nach seinen Vorstellungen.
Er legt den Plug wieder auf seinen Platz und holt einen anderen hervor, der doch ganz nach seinem Geschmack ist.
Es ist nicht nur eine Rundung, sondern gleich zwei, die gleich ihren Weg in Killians Prachtstück von Hinterteil finden werden.
Wie er wohl mit Hunde oder Katzenschwanz aussehen würde?
Mit Mühe reist sich Nicolas zusammen nicht wieder in seinen Vorstellungen zu versinken. Er möchte eben noch so viel mit dem jungen Mann anstellen.
Er nickt, verschließt die Schublade wieder und beehrt Killian nicht viel später wieder mit seiner Anwesenheit.
Dieser ist jedoch schon längst fertig. Nicht, weil ihm nichts mehr eingefallen ist, sondern aus dem Grund, dass alle Zettel bereits beschrieben sind.
Wie gesagt, Killian hat so einige dreckige Fantasien.
„Was hast du denn gemacht?", will er teils eingeschnappt aber auch teils neugierig wissen.
Nicolas grinst jedoch nur wissend und nimmt die Zettel, die er in eine braune Ledermappe Mappe steckt, die auf der Mikrowelle liegt.
„Weist du was, ich weiß nicht wirklich viel über dich. Und du ebenso wenig über mich. Was, wenn wir uns ein gemütliches Café suchen und uns kennenlernen. Ich bin gern über einen potenziellen Sub in Kenntnis. Also? Was sagst du?"
Damit hat Killian ehrlich gesagt nicht gerechnet und leicht überrascht blicken seine blauen Augen zu Nicolas.
„Ähm, okay? Klar. Wieso nicht."
„Schön"
Innerlich stöhnt er nur wieder genervt. Vielleicht mag Nicolas ganz nett sein, aber langweilig ist er alle mal. Killian hat sich das ganze komplett anders vorgestellt. Nicht so... normal.
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Something New (BoyxBoy)
RandomTeil 1 der Something Reihe Eine BDSM Beziehung ist kein Zuckerschlecken. Das A und O ist Vertrauen. Vertrauen, was Nicolas und Killian erstmal finden müssen, um die Grenzen wahrer Lust finden zu können. Dass dies einfach wird hat jedoch keiner gesa...
