Kapitel 34

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Mit Windel, Body und Flasche sitzt Killian auf Nicolas' Schoß.
Ja, so nah sind sie sich. Und Nicolas könnte es nicht schöner empfinden.
Diese körperliche Nähe ist derartig angenehm, dass er am besten nie wieder aufstehen will.
Aber alles hat ein Ende. Leider.
Wie gebannt mustert er seinen Schatz, der brav die Milch schluckt und mit seinen großen blauen Augen zu ihm aufblickt. Er sitzt breitbeinig auf Nicolas' Beinen, der einen Arm um seine Taille gelegt und ihn ganz eng an sich gezogen hat.
Um kurz Luft zu holen, lässt Killian von der Flasche ab, ehe er fein weiter saugt und seine Wangen leicht nach innen gehen.
Nicolas könnte nie genug von diesem Anblick bekommen.
Er überlegt während er Killian so mustert und plant, wie sie weiter verfahren könnten. Schließlich soll es doch nicht nur dabei bleiben, oder?
Sanft streicht er ihm eine Strähne aus dem Gesicht und setzt die Flasche ab, als diese leer ist. Killians Blick ist leicht verschleiert. Er wirkt sehr viel entspannter.
„Soll Daddy dir noch mehr Milch geben?", fragt Nicolas schließlich leise und sieht auf ihn herab. Killian ist zum Anbeißen Niedlich. Denn kurz nach dem Anziehen hatte er nur testweise noch etwas aus dem Schrank geholt und siehe da, es hat Killian gefallen.
In nun auch weißen Kniestrümpfen nickt der Sub auf Nicolas Frage, weshalb dieser ganz melancholisch eine weitere Flasche befüllen geht und auch diese Milch den Weg in Killians kleinen Bauch findet.
Brav mit glasigen Augen schluckt der Eisengel die Flüssigkeit, wobei er einmal leicht abstoßen musste, was nicht hätte süßer sein könnte.
Als auch die zweite Flasche alle ist, grummelt Killians Bauch sogar leicht und er klammert sich an Nicolas fest, der ihm über den Rücken streicht. Es ist schön wieder eine solche Nähe zu seinem Dom zu haben.
Kuscheln. Genau das gefällt Killian gerade sehr und er zieht Nicolas' Geruch genießend ein.
Doch wie der junge Mann ahnte, kommt es dazu, wozu es kommen musste. Er muss auf Toilette.
Immer unruhiger rutscht er auf dem Schoß des Älteren herum, der gerade mit der Maus auf dem Laptop einen Film für sie öffnen will.
„Killian, ich weiß, du bist bei Ageplay aufgeregt, aber wenn du so weitermachst, kann Daddy sich nicht mehr zurückhalten", presst der Dom hervor und hält Killian etwas fester.
Doch der Sub denkt nicht mal dran.
„Ich muss mal", kommt es schließlich flüsternd von dem Kleineren und sofort stoppt Nicolas in jeglicher Motorik.
Er hat drauf gewartet. Das ging schneller als vermutet.
Was soll er jetzt sagen? Wäre es zu viel für Killian in die Windel zu machen? Würde er es nicht gut finden? Das ganze abbrechen wollen?
Aber würde das etwas bringen außer noch mehr Abstand? Nicolas geht aufs Ganze.
„Du hast eine Windel um Prinzessin." Sachte greift er den Stoff der Windel zwischen seinen Beinen und streicht mit seiner Nase leicht über Killians Ohr, wobei er sich seinen Duft einprägt.
Tatsächlich war Killian schon sehr gespannt auf Nicolas' Reaktion. Wird er sich treu bleiben oder auch hier sich reinpfuschen lassen?
Das hat den Eisengel sehr interessiert und diese Reaktion freut ihn mehr. Denn er möchte ebenso ihre alten Muster wieder anlegen.
„In die Windel machen...", nuschelt Killian leise und vernimmt Nicolas Nicken gleich neben sich.
„Genau Babyboy. Einfach in die Windel. Da passiert nicht", haucht der Dom sanft und streicht mit seiner Hand langsam über Killians Brust, der die Augen kurz genießend schließt.
„Da passiert nichts", wiederholt er leise Nicolas' Worte und dann lässt er einfach laufen.
Seine volle Blase leert sich langsam und entspannt lehnt der Sub an Nicolas. Es ist wie beim letzten Mal. Killian fühlt sich wie in einer Seifenblase, die alles Unwichtige von ihm fernhält und alles so viel simpler erscheinen lässt. Es ist angenehm. Sehr angenehm.
Die Windel füllt sich und geht allmählich etwas auf.
Derweilen murmelt Nicolas beruhigende Worte und streicht ihm zärtlich durch das verwuschelte Haar. Sein Killian, nur seiner. Ihm soll niemand zu nah kommen.
Nach zwanzig Minuten hat sich Killian auch wieder etwas an das komische Gefühl in der Windel gewöhnt und kuschelt weiter mit Nicolas.
In der Hoffnung einfach nur so liegenzubleiben, döst Killian vor sich hin, als er jedoch auf einmal unter den Armen hoch und auch Nicolas' Hüfte gehoben wird, der dabei aufsteht.
„Huch! Daddy?", entweicht es Killian wie aus Reflex, was seine Wangen rot werden lässt, als er dies realisiert.
Nicolas kann ein leichtes Lächeln nicht unterdrücken und hält den Kleinen sicher fest.
„Was hältst du davon Baden zu gehen, Babyboy? Wir müssen dich schließlich noch sauber machen", raunt Nicolas in sein Ohr, was Killian eine sofortige Gänsehaut beschert.
Ein aufgeregtes Kribbeln breitet sich in seinem Bauch aus und nur nach kurzem Nachdenken nickt der Sub auch schon.
„Ja Daddy. Baden gehen", nuschelt der Junge Mann, der im Moment wie siebzehn aussieht, wenn Nicolas nicht wüsste, dass er schon erwachsen ist.
Der Dom lächelt leicht und trägt Killian als wäre er leicht wie eine Feder ins Badezimmer. Auf dem Flauschigen Teppich setzt er ihn ab und blickt auf den so unschuldig wirkenden Eisengel herab.
Fuck, sieht er heiß aus.
Nicolas schluckt schwer, wobei er die Hände in die Hüften stützt. Er macht das Wasser der Badewanne an, kippt eine riesige Menge an pinkem Badezusatz hinein, den er extra für Killian gekauft hatte.
Er knistert nämlich leicht und glitzert schön.
Als hätte er genau ins Schwarze getroffen lugt Killian sichtlich interessiert über den Rand der Badewanne auf das Wasser.
Subspace.
Killian ist vollkommen drin.
Es fällt Nicolas immer sofort auf.
Und vielleicht bringt er ihn so auch noch ins Littlespace. Die Ergebnisse werden sich schon irgendwann zeigen.
Mit kratziger Stimme und leicht pochendem Schritt geht Nicolas zur Tür.
„Ich bin gleich wieder da Prinzessin", versichert er Killian, worauf ihn seine Beine schnurstracks in den Playroom tragen. Die Schubladen aufgeschlossen, zieht er einen hellblauen kuscheligen Bademantel mit weißen Sternen drauf hervor.
Ein niedlicher Schlafanzug mit einem Teddybären drauf folgt und natürlich flauschige Socken. Nicht, dass Killian noch krank wird.
Er nimmt noch ein paar andere Dinge mit und begibt sich wieder in das Badezimmer.
Killian hockt immer noch vor der Wanne und ehe er sich versieht, hat Nicolas ein großes Tuch ausgebreitet, Killian darauf gelegt und seine Windel geöffnet.
Beim letzten Mal ist Killian dabei fast vor Scham im Erdboden versunken. Doch nun ist das zweitrangig. Wie in Watte gepackt liegt er da, lässt seinen Dom ihn säubern und blickt verträumt an die Decke.
Er murmelt immer wieder ein kleines Daddy vor sich hin, was Nicolas lächeln lässt. Ageplay war wirklich die perfekte Idee.
Es ist nicht dieses harte BDSM, bei dem man vor Spannung fast platzt. Nein, es ist sanft, weich und süß wie Zuckerwatte.
Das kritische Denken wird bei Seite gelassen und einzig und allein die Empfindungen sind wichtig. Und wenn Killian sich gut fühlt, ist das nur umso besser.
Eine gute Basis, auf die man bauen kann, was Nicolas auch vorhat.
Nackt sitzt der Eisengel nun da.
Killians Verstand scheint sehr betäubt und verträumt blickt er hinauf.
Nur langsam geht Nicolas in die Hocke und greift die Hand des Kleineren.
,,Möchtest du in die Wanne?"
Killian nickt und Nicolas möchte ihm hineinhelfen, da stockt sein Schatz jedoch.
,,Kommst du auch mit rein, Daddy?", richtet er sich mit engelsgleicher Stimme an seinen Dom, dessen sturmgraue Augen sich leicht weiten.
,,Ich soll mit dir in die Wanne gehen, Prinzessin?"
Killian nickt.
Sein Anblick betört den älteren derartig, dass er schließlich zustimmt.
Glücklich lächelnd beobachtet Killian Nicolas, wie dieser sich entkleidet, dabei sein bestes Stück zum Vorschein kommt.
Fast hätte Killian angefangen zu sabbern.
Wow. Ein fantastischer Anblick.
,,So, jetzt aber in die Wanne, sonst wieder das Wasser kalt", weist der blank dastehende Nicolas nun mit strenger Stimme an, was Killian auch endlich in Bewegung kommen lässt.
Leicht unbeholfen klettert er in die große Wanne, ehe auch schon Nicolas ebenfalls Platz im warmen Wasser nimmt, dabei seinen Blick auf die Schönheit ihm gegenüber richtet.
Von Schaum umgeben scheint sein kleiner Engel begeistert von diesem und wirkt sehr entspannt, was die letzten Tage in Nicolas' Nähe nicht der Fall war
Erneut fühlt sich der Dom mit dem Ageplay bestätigt.
Innerlich schüttelt er den Kopf. Das ist auch noch nie vorgekommen, dass einer seiner Subs ihn mit in die Wanne bekommen hat.
Und wieder wird ihm bewusst, wie einzigartig Killian doch ist.
„Ist es dir warm genug Babyboy?", fragt er schließlich, was der Sub mit einem Lächeln bejaht. Er fühlt sich einfach Pudelwohl und die Angst vor dem Geschehenen ist wie vom Winde verweht.
Auch, wenn es nur kurz ist, ist es sehr schön und angenehm.
So ist Killian selbst von sich überrascht, als er plötzlich auf Nicolas' nackten Schoß rutscht der mit gleicher Verwunderung zu ihm sieht.
Es ist das erste Mal, dass sie beide keine Kleidung tragen und sich so nah sind.
Selbst von sich verwirrt schaut Killian in Nicolas Augen, wobei sich jedoch ein Lächeln auf seine Lippen legt, was der Dom nicht anders kann, als es zu erwidern.
Sanft schöpft er Wasser mit der Hand und lässt dieses auf Killians Haare fließen, die er ihm vorsichtig zu waschen beginnt.
Sichtlich genießend schließt der Eisengel dabei die Augen, wobei er eine Hand auf Nicolas' Brust platziert hat, was elektrisierende Wellen durch den Körper des älteren jagt und die Schmetterlinge in dessen Bauch nahezu zum Durchdrehen bringt.
Killians Haar ist schließlich ganz Nass und einzelne Wassertropfen bahnen sich ihren Weg über seine Stirn hinunter über die Wangen und die Nase zu seinem Kinn.
Fasziniert verfolgt Nicolas dieses Spiel und streicht dem jungen Mann über die Seite.
Er möchte etwas ausprobieren. Etwas, bei dem er noch nicht weiß, ob Killian bereit ist. Jedoch hat das Ageplay ganz gut geklappt.
Wieso sollte das nicht auch gelingen?
So sieht er Killian in die Augen und fährt ganz langsam über seine Lenden näher und näher zu seinem Schritt.
Auf die Sekunde offenbart Killians Mimik, dass dies ihn tatsächlich überrascht. Eine Gänsehaut breitet sich sofort auf seinem Körper aus, was durch das schon die ganze Zeit über schnelle Herzklopfen untermalt wird.
Er sitzt schließlich hier auf seinem Schoß, würde ihn am liebsten sofort küssen und spürt nun, wie Nicolas' Hand sich ganz langsam in Zeitlupe um seinen Schwanz legt, der bis eben noch recht entspannt im Wasser verweilte.
Die Atmung des Eisengels beschleunigt sich rasant und tatsächlich taucht ein ein bisschen Unsicherheit auf den Vorfall bezogen auf.
Doch schnell merkt er, wie sanft Nicolas ist. Dass er hektische Bewegungen mehr als vermeidet und langsam aber intensiv als auch zärtlich mit seiner Hand über sein bestes Stück fährt und nun mit dem Daumen grazil seine Spitze berührt.
Killian ist hart.
Wieso das auch immer so schnell geht?
Bei seinen früheren OneNightStands waren sie immer ungefähr gleich, aber auf Nicolas reagiert Killian so überempfindlich, dass er es fast schon als ungesund bezeichnen würde.
Mit leicht geöffneten Lippen blickt er zu Nicolas und seiner Hand, die gerade zärtlicher denn je Killian Genuss und Lust verschafft.
Ein leises Stöhnen entweicht dem Sub und wie von selbst bewegt er sein Becken in wenig der Hand von Nicolas entgegen.
Dieser kostet den Anblick des vor Lust keuchenden Killian sehr aus und fährt nun auch mit der anderen Hand ganz langsam zu seinem Hintern.
Er hatte es bereits geahnt, dass Killian sich, sobald er diesen berührt verspannen wird, doch wird er ihm zeigen, dass er ihm nie wieder etwas antun möchte. Dass er ihn beschützen will und es ihm unendlich leid tut.
Killian, der stark erregt aber trotzdem von Unsicherheit gestoppt wurde, hatte nach Nicolas' Hand gegriffen, wobei er ihm nun von Zweifeln geprägt in die Augen sieht.
Seine Unterlippe zittert leicht.
„Ich... Ich we...weiß nicht o-ob..."- „Schhhh", unterbricht Nicolas ihn leise und sieht ihm beruhigend in die Augen.
„Ich werde dir keinesfalls wehtun. Versprochen. Ich möchte dich gut fühlen lassen Killian", haucht Nicolas leise, entfernt langsam seine Hand und greift über den Rand der Badewanne.
Seit wann lag der da?
Killian kann es sich nicht erklären, woher Nicolas auf einmal den kleinen Plug hergeholt hat, der da nun glitzernd in seiner Hand liegt.
Wie gebannt starrt er auf diesen, ehe er schließlich doch zu Nicolas blickt.
„Darf ich?", fragt dieser nun direkt an ihn gewandt und sieht abwartend zu dem Eisengel.
Er fragt ihn um seine Erlaubnis.
Killian schätzt das unglaublich sehr und ihm wird erneut klar, dass der Vorfall wirklich nur ein Ausrutscher war. Dass sein Nicolas keinesfalls so ist. Dass dieser ihm nie bewusst unerträgliche Schmerzen zufügen wollte.
So nickt er. Er stimmt zu, flüstert ein leises aber aussagekräftiges Ja und schließt die Augen genießend und doch sehr nervös, als sein Nicolas ihn weiter berührt.
Er reibt zärtlich über seine Spitze, während seine Hand sich langsam und vorsichtig ohne dabei tatsächlich von Killian aufgehalten zu werden auf seinen Po legt.
Der Ältere sieht, dass der Sub tief einatmet, weshalb er ihn zart verwöhnt und seinen Hintern massiert, auf dem zum Glück keine Spuren seiner Missetat mehr zu sehen sind.
Es dauert etwas, aber es gefällt dem Eisengel mehr und mehr, weshalb Nicolas sich weiter vorwagt und sanft seinen Eingang zu massieren beginnt.
Er streicht mehrmals über den Muskelring, was Killian süße Laute entlockt. Er scheint es offenbar zu genießen.
Den Anblick prägt sich Nicolas genau ein, ehe er auch schon den Plug in den Sub einführt, dabei dessen Penis mit seiner Hand derartig geschickt reizt, dass sein Babyboy nur noch ein vor Erregung zitterndes Etwas auf seinem Schoß ist.
Nicht viel später folgt ein Spitzer Schrei, Killian kommt und sackt erschöpft auf Nicolas' Brust, der ihn sofort in seine Arme zieht.
„Ich bin da... Das haben wir gut gemacht... Danke, dass du mir vertraust Killian."

Something New (BoyxBoy)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt