Gut gelaunt fährt Killian am Tag darauf zu Nicolas und summt zu der Musik im Radio mit. Er fährt überraschend vorbildlich und hat nicht wenig später das protzige Viertel erreicht, in dem der Dom behaust ist.
Jedes Mal ist es ein reinstes Spektakel für Killian all diesen Wohlstand beobachten zu dürfen. Er fragt sich immer wieder aufs Neue, wie die Menschen es nur geschafft haben, so viel Geld zu erlangen. Ist das nicht schwer?
Am Ende sind das alles irgendwelche Künstler und Nicolas ist der einzige Geschäftsmann unter ihnen, was dann aber auch irgendwie heiß ist.
Gedankenverloren lenkt er sein kleines Auto, ehe er endlich die Einfahrt zu dem ihm nun nicht ganz so unbekannten Haus erreicht. Er springt leichtfüßig aus seinem Gefährt und geht zur Tür. Das schlichte Ding Dong erklingt, wobei sein Blick auf das Namensschild fällt.
Er muss Nicolas unbedingt fragen, für welchen Zweitnamen das D steht. Vielleicht ist es ja irgendein peinlicher Name.
Ein Schmunzeln huscht über seine Lippen und er wippt etwas hin und her, ehe ihm auch schon die Tür geöffnet wird.
Nicolas sieht belustigt auf Killian herab, der ihn gutgelaunt anstrahlt.
„Schau, ich bin pünktlich", grinst der Kleinere, was Nicolas ein belustigtes Schnaufen ausstoßen lässt. „Ist mir nicht entgangen", erwidert er amüsiert und bittet den kleinen Eisengel rein.
Killian ist voller Euphorie und stellt die Schuhe sogar perfekt auf die Ablage, worauf er Nicolas aufgeregt anlächelt.
„Du scheinst ja wirklich hibbelig zu sein", bemerkt Nicolas und Killian lacht leise.
„Hey, ich bin gut gelaunt. Das darf sogar ich mal sein", entgegnet er mit keckem Lächeln. Man hört Nicolas nur ein vergnügtest: „Unglaublich" murmeln, während er leicht den Kopf schüttelt.
Er geht einfach voraus und brav folgt Killian ihm, wobei sein Blick wieder auf das Gemälde mit dem Schleier fällt. Er muss unbedingt herausfinden, was dort drunter ist.
Vor der Treppe stoppt Nicolas jedoch unerwartet, weshalb Killian direkt in ihn läuft und zurückstolpert. „Oops... Wieso bleibst du denn stehen?", will er leicht verwirrt wissen und legt den Kopf schief.
Der Dom dreht sich zu ihm um und mustert ihn fasziniert.
„Zieh dich aus", fordert er mit ruhiger Stimme und sagt es, als wäre es etwas ganz belangloses.
Killian hebt belustigt die Augenbrauen. „Jetzt? Hier? Das hatten wir doch schon im Wohnzimmer. Können wir nicht erst hochgehen? In ein Zimmer?", fragt er und scheint doch leicht amüsiert.
Nicolas sieh ihn an. „Wenn du deinen Hintern gleich versohlt bekommen willst, dann können wir auch erst hochgehen", antwortet er, scheint aber doch sehr gelassen.
Verbergen kann Killian es kaum, dass ihn diese Vorstellung den Hintern versohlt zu bekommen doch recht antörnt. Sein Schritt kribbelt bei diesen Worten leicht und er lächelt Nicolas frech an.
„Na dann Mr. Steward", grinst er, schiebt sich an ihm vorbei und eilt die Treppe hoch.
Nicolas sieht ihm leicht ungläubig nach, lacht leise auf und folgt ihm. Nagut, dann eben nicht die leichte Tour, denkt er sich und findet es nicht mal so schlecht gleich Killians plumpen Hintern zu versohlen. Doch behält er die Zügel in der Hand und wird es nicht so machen, wie Killian es will. Schließlich gibt er hier den Ton an. Und das Versohlen wartet noch etwas.
So folgt er Killian, der schon längst im Playroom ist. Nicolas schließt die Tür und sieht zu dem Sub, der auf dem Bett sitzt und ihn frech anlächelt.
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Something New (BoyxBoy)
AcakTeil 1 der Something Reihe Eine BDSM Beziehung ist kein Zuckerschlecken. Das A und O ist Vertrauen. Vertrauen, was Nicolas und Killian erstmal finden müssen, um die Grenzen wahrer Lust finden zu können. Dass dies einfach wird hat jedoch keiner gesa...
