Kapitel 13

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Aufmerksam sieht Nicolas auf den Bildschirm seines Laptops, nimmt einen Schluck seines Kakaos und scrollt sich durch das beeindruckende Onlineangebot im Internet.

Da das Wetter heute leider regnerisch und nicht gerade einladend ist, hat sich der Dom in die kleine Bibliothek mit Leseecke verzogen, wo er auf einem kleinen Sofa sitzt und sich in eine Decke eingewickelt hat. Im Schneidersitz lauscht er Musik, die aus einem Radio auf dem Fensterbrett dudelt.

Mit der Maus klickt er hier und da und überfliegt die ganzen Produkte. Alle wirklich schön und reizend.

Er stellt seine Tasse bei Seite, während er sich die verschiedenen Dildos ansieht, die angeboten werden. Er ist auf der Seite eines recht beliebten BDSM Stores.

Interessiert mustert er all die Angebote und überlegt. Diesmal wäre es das erste Mal, dass er etwas für Killian kauft. Die anderen bereits vorhandenen Dinge hatten frühere Subs oder tatsächlich Langeweile als Ursprung.

Er trommelt mit den Fingern auf der Maus herum und sieht es sich an. Er stößt die Luft aus und klickt sich weiter durch die ganzen Artikel.

Bei einem Artikel stockt er jedoch und mustert ihn interessiert.

Eine sehr interessante Konstruktion. Ringe, die miteinander verbunden sind und dann über den Penis geschoben werden, an einer dünnen gebogenen Stange mit einem doch beachtlichem Vibrator verbunden. Offenbar können diese Ringe ebenfalls vibrieren und stimulieren mit einer Ablage für die Hoden ebenfalls diese.

Das hat Nicolas ja noch nie gesehen. Verstellbar ist es ebenfalls. Das klingt interessant.

Er markiert es sich vorerst und schaut weiter. Letztendlich hat er sich einen anderen Artikel bestellt, der in zwei Wochen ankommen soll. Er klappt den Laptop zu, trinkt den letzten Schluck aus und geht in sein Büro.

Leider klingelt wenig später das Telefon und er führt genötigter weise ein 2-Stündiges Gespräch mit einem Mitarbeiter, der versehentlicherweise dem falschen Kunden etwas für einen anderen Kunden geschickt hatte und dadurch wohl Konsequenzen auslöste.

Nicolas war leicht genervt davon und meldetet sich bei dem Kunden, dass diese Entwürfe nicht die seinen seien und für diesen Fehler eine gewisse Entschädigung dabei ist.

Und dabei ist heute doch Samstag und er hat Frei. Ist wohl doch nicht so.

Nichtsdestotrotz zeigt der Tag auch Gutes. Denn Nicolas hat geplant mit Killian einen Ausflug zumachen, sofern vorher vorgesehenes so verläuft, wie er es sich denkt. Denn ihr Testmonat ist nun um. Und Nicolas hat seine Entscheidung gefällt. Dies zwar schon seit dem ersten Moment, aber das muss Killian ja nicht wissen.

Dieser Killian ist in der Uni. Nachdem er Mittagessen war, sitzt er wieder in der Vorlesung bei einem doch recht beliebten Professor und hört jedoch wieder nicht zu. Elain scheint es nicht so zu gehen, weshalb die beiden nicht wie sonst quatschen.

Obwohl man dann doch bedenken muss, dass Killian ganz aufgeregt wegen seines Treffens mit Nicolas heute Abend ist.

Er kritzelt in seinen Planer einzelne Vorstellungen, von denen er hofft, dass Nicolas sie irgendwann erfüllen wird.

Für sein doch dann meist verhasstes Fach Mediengeschichte kann er sich einfach nicht begeistern, zumal er doch öfters mit dem eigentlich heißen Professor aneinander geraten ist. Aber im Moment hat er simpel keine Lust zuzuhören. Er schwelgt in seinen Fantasien und überlegt heimlich einen Porno mit Kopfhörern zu schauen, als eine Stimme ihn aus seiner Abwesenheit reist.

„Mr Thompson, nicht wahr? Können sie mir erklären, inwiefern ich in den letzten fünfzig die Zeitung nun mit der Musik verglichen habe?", richtet sein Professor das Wort an ihn und Killian schreckt zusammen.

Something New (BoyxBoy)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt