Erleichtert beginnt Nicolas zu lächeln, was in ein Grinsen übergeht, als der alte Killian hervorkommt.
„Aber... nur zum besseren Gefühl ist es doch vorteilhafter, wenn du gar nichts anhast, oder? Schl-Schließlich könnten die Seile sonst über die Haut reiben", bemerkt Killian zögernd, hat aber diesen leichten spitzbübischen Unterton, der Nicolas belustigt schnauben lässt.
Normalerweise hätte er sich keinesfalls sagen lassen, was er zu tun hat. Er ist der Dom. Und das wird er wohl auch nicht ablegen. Aber für den Moment kann er diesen für Killian ja etwas zurückhalten. Es geht um seinen Schatz. Er soll sich wohlfühlen.
Und wenn das eben nur geht, wenn Nicolas ihm die Führung überlässt, dann tut er es.
„In der Tat, ein berechtigtes Argument."
Und damit folgt auch Nicolas' Unterhose.
Erneut fallen dem Sub fast die Augen aus dem Kopf, als Nicolas das wirklich tut und er seinen unverdeckten und dazu großen Penis sieht. Und er ist noch nicht mal hart!
Leicht starrt er, was Nicolas mit einem belustigtem Schnauben quittiert und Killians Wangen ertappt Röte annehmen.
Eilig wendet er den Blick ab und wagt sich nun auch etwas tiefer in das Zimmer. Nur langsam näher er sich dem Bett und kann trotz seiner Unsicherheit nicht abstreiten, wie heiß Nicolas aussieht.
Er ist kein Muskelbepackter Überflieger. Oh nein, die Muskeln zeichnen sich leicht und trotzdem definiert aber natürlich unter seiner Haut ab. Dank des Winters ist dieser wieder etwas heller und er sieht die Gänsehaut.
Klar, es ist frisch hier im Zimmer.
„Darf ich noch eine Bedingung aufstellen?", erkundigt sich Killian zögernd, als er schließlich vor dem Bett steht.
Nicolas bestätigt sofort durch ein Nicken.
„Ab jetzt... keine Heimlichkeiten mehr. Bitte, d-das ist nur wegen unausgesprochener Sachen passiert. Und... wenn den anderen etwas bedrückt könnten wir auch einfach gleich darüber reden, oder? Dann... kann es doch nicht so ausgehen, oder?", äußert der Eisengel vorsichtig und überrascht von seiner Sichtweise blickt Nicolas zu ihm.
Das ist eigentlich so simpel, was Killian das vorschlägt. Und trotzdem macht es so viel Sinn.
„In Ordnung. Keine totgeschwiegenen Dinge oder sonstiges mehr", lächelt Nicolas und erleichtert stößt Killian die Luft aus.
„Dann... ähm, fange ich an?"
Nicolas beobachtet ihn mit leichtem Schmunzeln, als Killians sich die Dinge anschaut und der wahre Sub aus ihm spricht. Und doch hat der den Mut und greift nach den Handschellen.
Zögernd blickt er zu Nicolas, der tief einatmet und die Arme vorhält.
Killian mustert dies, schüttelt aber den Kopf. Er geht um das Bett herum und krabbelt tatsächlich hinter Nicolas auf das Bett.
Seine zarten kleinen Hände greifen seine Arme und legen sie hinter seinen Rücken, wo er nach drei Versuchen es geschafft hat die Handschellen anzulegen.
Nicolas weiß gar nicht was er denken soll.
Dass es schön ist, dass Killian gleich so anfängt, weniger zögernd? Oder, dass es beruhigend ist, dass er ihn berühren kann und wie schön das Kribbeln ist, was er dabei auslöst? Oder lieber doch, dass er hier verdammt noch mal mit gefesselten Armen auf dem Bett sitzt und nichts machen kann, dass er keine Kontrolle hat und stillhalten muss?
Der Dom muss wirklich mit sich kämpfen nichts zu sagen. Er lässt Killian machen.
Dieser senkt den Blick auf das Metall um Nicolas' Handgelenke und leicht heben sich seine Mundwinkel. Er streicht seicht über seinen Handrücken, ehe er die Wirbelsäule seines Doms mit dem Zeigefinger hinauffährt.
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Something New (BoyxBoy)
RandomTeil 1 der Something Reihe Eine BDSM Beziehung ist kein Zuckerschlecken. Das A und O ist Vertrauen. Vertrauen, was Nicolas und Killian erstmal finden müssen, um die Grenzen wahrer Lust finden zu können. Dass dies einfach wird hat jedoch keiner gesa...
