Kapitel 23

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Killian fiel es diese Nacht sehr sehr schwer Schlaf zu finden. Sein Schwanz fühlte sich so eingesperrt an. Wortwörtlich. Und sein Armer Hintern war gefüllt.

Da soll man mal versuchen zu schlafen.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass er am nächsten Morgen mit tiefen Augenringen aufwacht und augenblicklich das Gesicht verzieht.

Er spürt den Plug deutlich in sich und stöhnt leise auf.

„Fuck", murmelt er und reibt sich die müden Augen.

Er sieht sich um und gibt zu, das ihm dieses Zimmer noch besser als sein altes in der Wohnung mit den Zwillingen gefällt. Dort war alles so klein und zugestellt. Aber hier. Ja hier ist es offen, Licht durchflutet den Raum durch das große Fenster.

Die Wände sind hellblau und schöne große weiße Möbel verpassen dem Raum Charakter. Ein paar Gemälde hängen an der Wand und hier und da gibt es etwas Deko, die Killian aber nicht wirklich interessiert, da er schon seine kleine Tonmaus aufgestellt hat. Der Rest des Zimmers ist voll gestellt mit Kartons, die darauf warten ausgepackt zu werden.

Normalerweise würde Killian sich sofort ans Werk machen. Auch, um Nicolas zu zeigen, dass er ein toller Mitbewohner ist.
Doch mit dem Teil im Arsch und um den Penis geht das einfach nicht.

So sitzt er unglücklich da und seufzt. Vielleicht macht Nicolas ihm ja das dumme Ding ab, wenn er ganz lieb zu ihm geht und fragt?

Das wäre doch eine gute Idee.

Er nickt sich zu und will aufstehen. Doch als seine Füße auf einmal Fell berühren stoppt er und erstarrt.
Nein...

Erschrocken sieht er langsam herunter und schluckt.

Ach du scheiße!

Da liegt er! Die Ausgeburt der Hölle!

Robbie!

Der Husky liegt vor Killians Bett, sieht aber nun zu ihm auf und schaut ihn mit schief gelegtem Kopf an, während sein Schwanz zu wedeln beginnt.

Panik steigt in Killian auf und er atmet hektisch. Ihm gelingt nicht eine Bewegung.

„Nicolas...", flüstert er leise von Angst überwältigt.

Es bleibt ruhig.

„Nicolas!", brüllt Killian nun in einer Lautstärke durch das ganze Haus, sodass die Wände beben können. Selbst Robbie erschreckt sich und springt auf.

Killian schreit angsterfüllt und stellt sich sofort auf das Bett, während Robbie sich ans andere Ende des Zimmers rettet.

Da wird die Zimmertür aufgeschlagen und Nicolas stürzt herein.

„Killian, was ist...", er stockt und erblickt seinen Eisengel, der ein Kissen umklammert und auf einem Bein ganz hinten am Kopfende des Bettes steht, während Robbie sich unter dem Schreibtisch versteckt hat und unsicher zu Nicolas blickt.

Der Dom sieht beide sprachlos an, ehe er nicht mehr kann und lachen muss.

„Wieso lachst du?! Da ist eine Bestie neben meinem Bett gewesen!", kreischt Killian und hält das Kissen zur Abwehr vor sich.

Nicolas grinst nur und zieht den verschreckten Hund unter dem Tisch sanft hervor. „Du hast ihn erschreckt."

„Ich habe ihn erschreckt?!", gibt Killian empört von sich und sieht böse zu beiden.

„Er hat nur auf dich aufgepasst. Na komm Robbie, ab ins Körbchen."

Und der Hund verlässt das Zimmer, während der ängstliche Killian noch auf dem Bett steht.

Something New (BoyxBoy)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt