Epilog

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Acht Monate später

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Acht Monate später...

Der Tag des großen Abschieds. Nach ihrem Abschluss hat Ella doch entschieden noch zu bleiben, damit sie noch den Sommer mit ihrer besten Freundin verbringen kann und nun müssen wir uns alle voneinander trennen. Kian und Noelle gehen zusammen nach Amherst und Ella nimmt ihren Flug nach Frankreich. Sie wird ganze neun Monate bei einer Gastfamilie leben und ich hoffe einfach, dass sie gut aufgenommen wird. In den letzten paar Monaten hat sie versucht ein paar französische Wörter zulernen, aber das hat nur so semi gut geklappt. Dafür hat sie ein wenig mehr Zeit mit ihrem Cousin verbracht, damit ich mich auf meine Kurse konzentrieren konnte.

Wobei ich ihr auch geholfen hätte, doch vielleicht war das alles besser so. Denn Kenneth schien es auch gebraucht zu haben.

Noelle und Ella lassen sich nicht los, genauso wenig wie Mom Kian loslässt. Ihr geht es mittlerweile viel besser, auch wenn sie krank wurde und Emi Panik hatte, dass sie nun auch stirbt, aber wir haben ihr erklärt, dass es nur eine harmlose Grippe ist.

» Pass auf dich auf und schreib mir und-«

» Ja, Mom.« Er lacht etwas unbeholfen an ihrer Schulter, bevor sie sich von ihm löst.

» Du sollst nicht gehen« Emilia schlingt ihre Arme um sein Bein. Er legt eine Hand auf unsere fünfjährige Schwester.

» Ich komme bald wieder und dann erzählst du mir, wie die Vorschule ist, deal?«

» Okay!« Doch sie löst sich nur ganz kurz vor ihm. Sie zieht ihren Stoffhasen aus Moms Tasche. » Hier.«

» Ich kann Flocke nicht mitnehmen, Nervensäge.«

» Aber wie soll ich wissen, dass du mich nicht vergisst, hm?«

Kian greift unter ihre Schultern und hebt sie hoch. » Du bist meine Schwester, natürlich vergesse ich dich nicht. Wer passt denn auf dich auf wenn Flocke nicht mehr bei dir ist?«

» Hmm.« Sie hält den Hasen fester. » Nelli? Sie schläft eh immer in meinem Zimmer. Und sie bellt jeden an, der ins Zimmer kommt. Sie kann mich viel besser beschützen als Flocke.«

» Das stimmt, aber glaub mir, Flocke wird dich vermissen, wenn er mit mir kommt. Behalt ihn bei dir. Ich nehme stattdessen die hier mit.« Er löst eine kleine Spange aus ihren Locken. » In Ordnung?«

» Na gut«, gibt Emi sich geschlagen.

Er setzt sie wieder ab und nun bin ich dran ihn zu umarmen. » Mach keinen Scheiß.«

» Würde ich niemals tun.«

» Natürlich.« Ich klopfe auf seine Schulter. » Noelle macht dir die Hölle heiß, wenn das tust.«

» Wohl wahr.« Er schaut zu seiner Freundin, die zu weinen begonnen, aber immer noch nicht von Ella gelöst hat.

» Ey Kian.« Sein Kopf dreht sich zu Avery, der jetzt genau neben uns steht. Mit dem zweimonatigen Baby auf dem Arm sieht er nicht halb so furchteinflößend aus wie sonst.

» Ich passe auf sie auf.«

» Gott nein, dann geht das nur schief. Sie kann auf sich selbst aufpassen.«

Kian schmunzelt. » Ich werde sie nicht verletzen und sie kommt heil wieder nach Hause, versprochen. Außerdem braucht Xavier eine große Schwester.«

Avery schlägt Kians Hand weg bevor er das Baby berühren kann.

» Man Avy.« Autumn streckt die Arme aus. Kian umarmt sie. » Pass auf dich auf und auf sie auch. Sollte etwas sein kannst du dich auf bei uns melden.«

» Danke.«

Ich gehe rüber zu den Mädels. » Ich störe euch wirklich nur ungern, aber wenn das so weiter geht habe ich keine Zeit mehr um mich zu verabschieden.«

» Stimmt, sorry.« Noelle löst sich von Ella. Beide schauen in ihre verheulten Gesichter und beginnen zu lachen. » Ich schreibe dir sobald ich angekommen bin und ich schicke dir Bilder.«

» Das mache ich auch und meld dich wenn du etwas brauchst.«

Noelle geht rüber zu ihren und meinen Eltern. Doch ich kann mich nicht darauf konzentrieren, denn Ella wirft sich mit so viel Kraft in meine Arme, dass ich fast umfalle.

Meine Ella.

» Ich vermisse dich jetzt schon. Sicher, dass ich nicht bleiben soll?«

» Ich setz dich persönlich in den Flieger«, wiederhole ich zum was weiß ich wie vielten Mal. » Ich vermisse dich auch schon, aber es wird dir Spaß machen und es sind nur neun Monate.« Ich küsse ihre Stirn. » Dann kann ich endlich in Ruhe lernen.«

Sie streckt mir die Zunge heraus. » Du musst mir alles erzählen, wenn sich etwas verändert. Vor allem wenn Wes sich endlich mit diesem Typen trifft. Ich muss wissen wer das ist.«

» Ich halte meine Ohren offen.«

Ich streiche ihre die Haare hinters Ohr und küsse sie.

» Ich liebe dich, komm heil wieder nach Hause.«

» Ich liebe dich und mach sicher, dass ich sofort in deine Arme springen kann, wenn ich wieder zurück bin.«

» Mach ich.«

Sie streckt mir ihren kleinen Finger hin. » Pinky Promise?«

Ich hake meinen kleinen Finger ein. » Pinky Promise.«

Es ist Zeit sie gehen zu lassen, aber sie geht nicht für immer und unsere Leben sind miteinander verbunden.

Ich streiche über das Armband an meinem Handgelenk, um ihr nicht nachzusehen. Es ist das selbe wie Ellas nur in silber, ihres ist gold. Dann werde ich doch auf den Boden gerissen. Ella liegt auf mir und drückt sich an mich. » Mein Gott, Ella. Du bist lebensmüde.«

Sie schmiegt sich an meine Brust ohne darauf einzugehen.

» Ich bin mir sicher, dass ist die verrückteste Beziehung, die jemals existiert hat.«

» Deshalb liebe ich dich auch.« Sie küsst mich nochmal und noch ein letztes Mal. » Jetzt muss ich gehen. Tschüss!« Sie greift ihren Koffer und winkt uns nochmal zu, während ich mich langsam wieder aufrapple.

» Wenigstens können wir uns sicher sein, dass zwei von dreien Heil wieder nach Hause kommen«, bemerke ich. » Bei Ella bin ich mir nämlich nicht so sicher.«

» Ach, sie bekommt das schon hin.« Teddie lächelt mich an. » Sie springt nämlich sonst niemand so an.«

Das ist wirklich so, weil es eben Ella ist.

Der Wirbelsturm, der jeden mit sich mitreißt. Vor allem mich.

 Vor allem mich

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The lostest HopeWo Geschichten leben. Entdecke jetzt