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Als wir in der Küche ankamen, schauten uns alle neugierig an, was mir unangenehm war. „Wir wollen nach dem Frühstück los zum Shoppen", sagte Nat und schaute mich an. Ich nickte und nahm Bucky die Tasse mit dem Kaffee ab, die er mir vor die Nase hielt. Vorsichtig nippte ich an meinem Kaffee und setzte mich neben meinen Dad an den Tisch.

„Aber vorher will ich noch mal mit dir reden", wandte sich mein Dad an mich, und ich verschluckte mich an meinem Kaffee, nickte aber. Nachdem der Kaffee leer war, ging ich mit meinem Dad zu seiner Etage. Dort setzten wir uns auf die Couch und ich schaute ihn erwartungsvoll an.

„Was ist das zwischen Barnes und dir?", fragte Dad mich direkt. „Dad, ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich meine, ich mag ihn, aber ich weiß nicht, ob er mich auch mag", sagte ich leise und blickte auf den Boden. „Glaub mir, er mag dich auch. Das sieht man. Du bist die Einzige, die ihn so zum Lachen bringen kann. Ich mache mir nur Sorgen, dass er dir wehtun wird", äußerte Dad seine Bedenken. „Dad, wir sind nur Freunde. Wie soll er mir da wehtun?", fragte ich und während ich das aussprach, verkrampfte sich mein Herz. „Sollte er dir wehtun, schwöre ich dir, dass er den nächsten Tag nicht erleben wird", erwiderte er. „Sollte Barnes dir wehtun, werde ich schneller sein als dein Dad mit seinen Pfeilen", ertönte Pietros Stimme aus dem Flur. „Sprich mit ihm über deine Gefühle. Glaub mir, dein Dad hat recht, er mag dich auch", sagte Pietro augenzwinkernd.

„Was ist das für eine Kette?", Dads Blick fiel auf die Halskette. „Die habe ich von Loki bekommen." Dad und Pietro schauten sich an und dann wieder mich. „Was?", fragte ich verwirrt. „Du bist die Erste, der Loki etwas schenkt außer doofe Sprüche." Bevor ich etwas antworten konnte, öffneten sich die Aufzugtüren und Nat stand im Wohnzimmer. „Seid ihr dann mal so weit? Wir würden gerne los", sagte die russische Assassine. Schnell stand ich auf und folgte ihr.

„Was wollte Clint mit dir bereden?", fragte sie neugierig. „Nicht so wichtig", antwortete ich gedankenverloren. Sie schaute mich an und ich sah, dass sie mir nicht glaubte. Wanda stieg ebenfalls in den Aufzug und gab mir meine Tasche. „Wisst ihr schon, was ihr anziehen wollt?" „Nein, noch nicht", antworteten Nat und ich zeitgleich. Wir drei verließen lachend den Aufzug und machten uns auf den Weg in die Stadt. In dem gefühlt hundertsten Laden wurde ich dann auch fündig.

Jetzt saßen wir in einer Eisdiele und löffelten unser Eis. „Lara, sag mal, was ist das mit dir und Bucky?", fragten mich beide grinsend. „Was habt ihr denn alle mit Bucky und mir?", langsam war ich wirklich genervt davon, dass mich jeder nach Bucky und mir fragte. „Was erwartest du denn bitte? Ich meine, euch gibt es nur noch im Doppelpack und ihr macht wirklich alles zusammen", entgegnete Wanda grinsend. „Wir verstehen uns gut. Nicht mehr und nicht weniger", erwiderte ich genervt. Wissend grinsten sie mich an und löffelten ihr Eis weiter. „Ach, komm schon, du kannst uns doch nicht erzählen, dass du nichts für ihn empfindest", bohrte Nat weiter nach.

„Wer empfindet für wen nichts?", ertönte Steves Stimme hinter uns und ich warf Nat einen warnenden Blick zu, was sie grinsen ließ. „Egal", antwortete Wanda, ebenfalls grinsend. „Habt ihr was für heute Abend gefunden?", fragte Steve und setzte sich zu uns. Da sah ich erst, dass Bucky und Sam dabei waren, die sich ebenfalls zu uns an den Tisch setzten. Wir deuteten auf die Tüten und die drei fingen an zu grinsen.

„Ihr werdet gut aussehen", kommentierte Sam. „Ich bin mir sicher, es gibt Menschen, die in einem Kartoffelsack heute Abend auftauchen könnten und trotzdem mindestens eine Person zum Staunen bringen könnten", erwiderte Nat und ihr grinsen wurde noch breiter. Während ich sie am liebsten umbringen würde, schauten Sam und Steve uns verwirrt an. Bucky hatte seinen Blick auf die Tischplatte gesenkt und spielte mit seinen Fingern.

Wir aßen unser Eis zu Ende und bezahlten. Die Männer trugen uns die Tüten zum Tower und wir unterhielten uns mit ihnen. Bucky und ich liefen hinten und redeten über alles Mögliche. „Was meinte Nat vorhin damit?", diese Frage von ihm kam aus heiterem Himmel und ich wusste nicht, was ich antworten sollte, also zuckte ich mit den Schultern und hoffte, dass er nicht weiter nachbohren würde. Da kamen wir auch schon am Tower an und gingen rein.

„Lara, wir kommen nachher zu dir und dann machen wir uns zusammen fertig." Damit trennten sich die Wege von Nat, Wanda und mir. Sam und Steve blieben bei den beiden, während Bucky bei mir blieb.

„Zeigst du mir, was du gekauft hast?", fragte er neugierig, als er die Tüten auf mein Bett legte. „Du siehst es doch heute Abend", erwiderte ich lächelnd. „Bitte", bettelte er und schaute mich mit großen Augen an, bei denen ich fast schwach geworden wäre. „Da musst du dich wohl bis heute Abend gedulden", sagte ich grinsend und legte mich auf mein Bett. „Was hältst du davon, wenn wir uns jetzt wirklich einen Film angucken?", schlug ich vor, als er unschlüssig vor meinem Bett stand. Daraufhin stellte er die Tüten vors Bett und setzte sich zu mir.

Ich startete einen Film und setzte mich in eine entspannte Position. „Was findet ihr Frauen nur an so Liebesfilmen?", erst als Bucky mich das fragte, merkte ich, wie nah wir uns waren. „Liebesfilme sind doch schön", erwiderte ich, als ich meinen Kopf zu ihm drehte und direkt in seine strahlend blauen Augen schaute, in denen ich mich verlor. „Sind sie das?", fragte er ungläubig. Ich nickte und wir schauten uns weiterhin in die Augen, als er eine Haarsträhne hinter mein Ohr strich. Die Haut, die er berührte, fing an zu kribbeln und ich spürte seinen Atem auf meiner Haut. Wir kamen uns immer näher und kurz bevor sich unsere Lippen berührten, klopfte es.

Wieder einmal fuhren wir auseinander, als sich schon die Tür öffnete. „Bucky, raus, wir wollen uns fertig machen", schmiss Wanda ihn raus. „Nachher kannst du sie noch genug anstarren", fuhr Nat grinsend fort, während ich sie mit einem Blick anschaute, der „Dein Ernst?" sagte. Schnell stand Bucky auf und verließ das Zimmer.

„Also, während wir uns fertig machen, erzählst du uns alles", beschlossen die beiden und ich gab mich geschlagen. Während die beiden sich und dann mich schminkten, erzählte ich alles, was sie wissen wollten. „Dann trifft es sich ja sehr gut, dass Tony beschlossen hat, dass jeder eine Begleitung zur Party mitbringt", grinste Nat und ich fragte mich, ob ihr Gesicht vom vielen Grinsen inzwischen wehtat.

Gerade als ich etwas erwidern wollte, klopfte es und Steve, Vision und Bucky betraten das Zimmer. „Ihr seht umwerfend aus", kam es staunend von Steve. „Männer, ihr seht auch gut aus", antwortete Nat und ich konnte meine Augen nicht von Bucky nehmen, der in seinem dunkelblauen Anzug perfekt zu mir und meinem dunkelblauen Kleid passte.

„Wollt ihr euch weiter anstarren oder können wir gehen?", kam es von Wanda und damit holte sie mich wieder in die Gegenwart. Bucky hielt mir seinen Arm hin und ich hakte mich ein. „Du siehst gut aus", sagten wir beide zeitgleich und ich musste leicht kichern. „Das war doch von den anderen geplant", flüsterte Bucky mir leise zu. „Wir wissen gar nicht, was du meinst", kam es von Wanda und Nat. Auch wenn ich die Gesichter der beiden nicht sehen konnte, wusste ich, dass sie wieder am Grinsen waren. Als der Aufzug auf unserer Etage ankam, stiegen wir ein und fuhren ins Wohnzimmer, wo bereits alles voll mit Leuten war.

Never Without youGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt