Die etwas anderen Flitterwochen

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Ich wurde morgens von Küssen geweckt, die über meinen Körper verteilt wurden. „Guten Morgen, Mrs. Barnes", hauchte Bucky mir entgegen, bevor er unsere Lippen zu einem unschuldigen Kuss verband. „Guten Morgen, Mr. Barnes", erwiderte ich noch leicht verschlafen, nachdem wir uns gelöst hatten.

„Wie hast du geschlafen?", fragend sah er mich an. „Sehr gut und du?", antwortete ich ihm, als ich mich an ihn kuschelte. „Ich habe auch sehr gut geschlafen", sagte er leise und fing an, mir über den Rücken zu streicheln, was ich mehr als genoss. „Freust du dich schon auf die Flitterwochen?", ich nickte als Antwort. Natürlich freute ich mich auf die Zeit, wo ich und Bucky komplett ungestört sein würden.

Wir kuschelten noch eine Weile, bevor wir aufstanden und uns anzogen. Ich wollte gerade die Tür öffnen, als Bucky mich umdrehte und mit dem Rücken an diese drückte und seine Lippen dominant auf meine drückte, während seine Hand unter mein Shirt wanderte und meine Brust anfing zu massieren, was mir einen Stöhner entlockte. „Freu dich auf die Flitterwochen", hauchte er mir zu, bevor er mich wieder losließ und nach meiner Hand griff. „Das tue ich", antwortete ich und Bucky fing an zu grinsen.

„Guten Morgen, ihr Zwei", begrüßten uns meine Dads, als wir in die Küche kamen. „Guten Morgen", erwiderten wir und ich umarmte meine Dads. „Schon alles gepackt?", Speedy sah mich an und wir nickten. Ich nippte an meinem Kaffee und genoss die Ruhe, die kurz darauf vorbei war, da die anderen nach und nach die Küche betraten. „Wisst ihr schon, wann ihr losfahrt?", kam es von Nat und ich sah Bucky fragend an, da ich es nicht wusste. „So gegen 11 Uhr", antwortete er und unterhielt sich dann über alles Mögliche mit Nat. Dass ich mich nicht gut fühlte, behielt ich für mich.

„Lara, was ist los?", „Irgendwie fühle ich mich komisch", gab ich nach kurzem Überlegen, ob ich die Wahrheit sagen sollte, zu. „Was meinst du?", bohrte Bucky nach und ich wusste nicht, was ich antworten sollte, da ich es selber nicht wusste. „Wir gehen zu Bruce. So möchte ich ungern mit dir alleine wegfahren", bestimmte mein Mann und zog mich im nächsten Moment hinter sich her und blieb erst stehen, als wir auf den Aufzug warteten. Da bekam ich Unterleibsschmerzen und hielt mich bei Bucky fest, der sofort in Panik verfiel.

Er nahm mich auf den Arm und ließ mich erst runter, als wir bei Bruce ankamen und er mich dort auf die Liege legte. Bucky erzählte Bruce, was los war und in dem Moment durchzuckte mich wieder dieser Schmerz, so dass ich mich krümmte vor Schmerzen. „Ich mache mal ein Ultraschall", beschloss der Doctor und blieb ruhig. Nachdem der Schmerz wieder weg war, legte ich mich auf den Rücken und Bruce machte das Ultraschall. „Das gibt es doch nicht", murmelte er leise und Bucky und ich guckten uns an. „Bruce verdammt, was ist los?", wollte Buck wissen und hielt meine Hand, als ich den Schmerz wieder verspürte.

„Lara ist eigentlich erst im sechsten Monat, aber die Babys sind entwickelt wie im neunten Monat. Ich fürchte, ihr müsst eure Flitterwochen verschieben. Die Schmerzen, die Lara hat, sind Wehen", erklärte Bruce ruhig und sofort stieg Panik in mir auf und so wie Bucky guckte, ging es ihm nicht anders.

„Wie ist das möglich?", fragte ich nach. „Das Serum, was Bucky bekommen hat", antwortete Bruce schlicht. „Soll ich jemandem Bescheid sagen?", fragend sah der Arzt uns an. „Sag Nat bitte Bescheid, dass sie herkommen soll und ihren Dads, dass es losgeht, den anderen bitte nicht", antwortete Bucky. Wir hatten vor einiger Zeit schon darüber gesprochen, wer bei der Geburt dabei sein soll.

Ich wusste nicht, wie lange ich nun schon in den Wehen lag. Was ich aber wusste, dass ich nicht mehr konnte und nicht mehr wollte. Bucky und Nat waren eine riesen Unterstützung für mich. „Lara, versuch ruhig weiter zu atmen", sagte Bruce ruhig.

Als die Presswehen anfingen, hatte ich das Gefühl, komplett auseinandergerissen zu werden. „Doll, ich bin bei dir", sagte Bucky und wischte mir die Tränen von den Wangen. „Nat, komm her", bat Bruce sie und sie ließ meine Hand los, um zu Bruce zu gehen. Da hörte ich es auch schon schreien. Bruce drückte Nat das Baby in die Hand und wies sie an, was sie tun sollte, während ich weiter presste.

Never Without youGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt