Ankunft in Wakanda

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Kaum waren wir gelandet, wurde Bucky auch schon in Shuris Labor gebracht. „Was hältst du davon, wenn ich dir Wakanda zeige, wenn du deinen Koffer auf dein Zimmer gebracht hast?", fragte Steve mich, als ich Bucky hinterhersah. Ich nickte zustimmend und mir wurde mein Zimmer gezeigt. Schnell packte ich meinen Koffer aus und auch den, den wir für Bucky mitgenommen hatten. Gerade als ich fertig war, klopfte es und ich öffnete die Tür.

„Bist du fertig?", Steve lächelte mich zwar an, aber trotzdem bedrückte ihn etwas. „Steve, was ist los?", fragte ich, ohne auf seine Frage einzugehen. „Haben du und Tony euch wieder gestritten?", fragte ich, als er mit den Schultern zuckte. „Ja", war seine Antwort und er schaute mich traurig an. „Willst du drüber reden?" Inzwischen waren wir ins Freie getreten und liefen einfach drauf los. „Tony hat gefragt, worüber wir geredet haben und da habe ich ihm erzählt, dass du uns gesehen hast und ich dir dann alles erzählt habe", fing er an. Während er erzählte, schaute ich mir die wunderschöne Landschaft Wakandas an. „Da ist er wütend geworden und wir haben uns wieder gestritten", mit hängenden Schultern setzte sich der Captain auf einen Stein und ich beschloss, mal mit Tony zu reden.

„Hey, lass den Kopf nicht hängen. Tony wird sich schon wieder beruhigen", sprach ich ihm Mut zu. „Wie schaffst du das nur?", verwirrt schaute ich ihn an. „Obwohl du nicht weißt, wie es mit Bucky weitergeht und jeden Tag in der Schule den doofen Sprüchen deiner Schwester ausgeliefert bist, immer für alle da zu sein und so stark zu sein?", erklärte er mir, was er meinte. „Ich liebe Bucky und egal, was kommt, ich werde das mit ihm durchstehen und euch haben wir ja auch noch. Und in der Schule habe ich MJ, Ned und Peter, die mir helfen und hinter mir stehen. Ohne euch würde ich das auch nicht schaffen", antwortete ich ihm und lächelte ihn an. „Du liebst Bucky mehr als alles andere oder?" „Ja. Bucky ist alles für mich", antwortete ich und mein Lächeln wurde breiter.

Als es anfing, dunkel zu werden, machten wir uns auf den Rückweg. „Shuri will dich sprechen", begrüßte Nat uns und ich wurde direkt zu der Prinzessin gebracht. „Hey Shuri, ist etwas mit Bucky?", nervös und ängstlich schaute ich sie an. „Alles gut, sein Zustand ist unverändert. Wir haben ihm gerade dieselbe Infusion verabreicht, die er bekommen hat, nachdem wir ihn aus seinem Winterschlaf geholt haben. Vielleicht bringt das ja was", sagte sie hoffnungsvoll und ich umarmte sie aus Dankbarkeit, was sie erwiderte.

Danach verabschiedete ich mich von ihr und ließ mich zu Bucky bringen. Als wir bei ihm ankamen, wurde mir ein Stuhl gebracht und ich setzte mich zu ihm. „Ach Bucky, was soll ich nur machen?", fragte ich leise und eine Träne nach der nächsten lief meine Wange hinunter. Ich weinte mich wieder einmal aus und blieb bei ihm, bis es Abendessen gab. Als ich zum Tisch kam, warteten alle auf mich und schnell setzte ich mich zwischen Wanda und Pietro.

Irgendwie war die Stimmung am Tisch komisch und ich schaute zu Steve, der Löcher in sein Essen starrte. „Ist alles okay?", fragte ich vorsichtig in die Runde und alle Anwesenden schauten zwischen Steve und Tony hin und her, was Steve so unangenehm war, dass er aufstand und den Raum verließ. Ich entschuldigte mich und lief hinter ihm her. „Steve, jetzt bleib doch mal stehen, bitte", rief ich und er tat, was ich sagte. „Was ist los?" „Er hat Schluss gemacht." Entsetzt schaute ich ihn an. „Wie, er hat Schluss gemacht? Warum?" „Wegen dir." „Wegen mir?" Jetzt verstand ich gar nichts mehr. „Ja, er ist der Meinung, dass wir was am Laufen haben." Steve stand den Tränen nah, als wir uns auf mein Bett setzten.

Ich beruhigte Steve noch und machte mich dann auf die Suche nach Tony. „Sag mal, was fällt dir ein, mir zu unterstellen, ich würde Bucky fremdgehen?" Wütend stand ich vor dem Mechaniker. „So viel Zeit, wie ihr miteinander verbringt, würde es mich nicht wundern", entgegnete er mindestens genauso wütend. „Tony, wir waren füreinander da als Freunde. Mehr nicht. Siehst du denn gar nicht, wie sehr Steve dich liebt? Er würde alles für dich tun und du machst mit deiner Eifersucht, die absolut unbegründet ist, alles kaputt." Als ich fertig war, drehte ich mich um und ließ ihn stehen.

Never Without youGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt