„Bucky, ich weiß nicht, ob wir das tun sollten", hauchte ich an seine Lippen. „Sag mir, dass ich aufhören soll und ich lasse dich sofort los", erwiderte er, und ich konnte nichts erwidern, da ich es auch wollte. Nachdem ich schwieg, überbrückte er die letzten Zentimeter und verband unsere Lippen. In mir explodierte ein Feuerwerk der Gefühle und ich schloss meine Augen. Der Kuss war vorsichtig und meine Hände fanden den Weg in seinen Nacken, während er sanft meine Seiten entlang strich und an meiner Taille wieder liegen blieb.
„Das heißt, du erwiderst meine Gefühle?", fragte er leise, als wir uns lösten und uns wieder in die Augen schauten. „Ja", antwortete ich ebenso leise wie er. Glücklich lächelte er mich an und ich erwiderte sein Lächeln.
„Was hältst du davon, wenn wir uns noch einen Film ansehen?" Ich nickte zustimmend und er griff nach meinen Händen, gab auf beide einen federleichten Kuss und zog mich ins Wohnzimmer, wo wir uns auf die Couch setzten. Kaum saß ich, zog er mich vorsichtig näher zu sich und ich kuschelte mich an ihn. Er schaltete einen Film ein, auf den ich mich nicht wirklich konzentrieren konnte, da mein Herz immer noch aufgeregt in meiner Brust klopfte und ich nicht glauben konnte, was gerade passiert war. Als Bucky anfing, mir sanft über den Rücken zu streicheln, wurde ich schläfrig und schlief schließlich auch ein.
Das Nächste, was ich mitbekam, war ein Schrei, durch den ich sofort hellwach war, da ich wusste, von wem er kam. Schnell stand ich auf und bemerkte erst da, dass ich in meinem Bett lag. Da ich immer noch meine Klamotten vom Vortag anhatte, zog ich mir in Windeseile meine Schlafsachen an und lief dann zu Buckys Zimmer. Sofort riss ich die Tür auf und ging zum Bett.
„Bucky, wach auf, das ist nur ein Traum", rief ich und versuchte, ihn wach zu bekommen, was nach kurzer Zeit auch gelang. Völlig fertig schaute er mich an und nahm mich in den Arm, was ich erwiderte. Beruhigend strich ich ihm durch die Haare und kurze Zeit später hatte er sich beruhigt.
„Möchtest du darüber reden?", vorsichtig schob ich ihn von mir weg und legte eine Hand auf seine Wange, an die er sich schmiegte, während er mir in die Augen sah. „Ich habe von meiner Zeit bei Hydra geträumt", fing er leise an und ich sah, dass es ihm schwerfiel, darüber zu reden. „Ich habe von einem Auftrag geträumt, wo ich eine komplette Familie töten musste." Da er immer schneller anfing zu atmen, rückte ich näher zu ihm und küsste ihn vorsichtig. Zum Glück beruhigte er sich schnell wieder und legte seine Stirn gegen meine, nachdem wir uns gelöst hatten.
„Danke", flüsterte er dankbar und ich erwiderte: „Gern geschehen. Und beim nächsten Mal musst du nicht darüber sprechen." Er hob seinen Kopf und schaute mir in die Augen. „Bleibst du bei mir?" „Natürlich, wenn du das möchtest", antwortete ich und dankbar hauchte er mir einen Kuss auf die Lippen. Danach legte er sich wieder hin und hob seine Decke hoch. Sofort krabbelte ich darunter und Bucky platzierte meinen Kopf auf seiner Brust, während er mich mit dem Arm umfasste und so noch enger an sich drückte.
„Kannst du nicht immer bei mir schlafen?" „Sehr gerne", antwortete ich verschlafen. Daraufhin drückte Bucky mir einen Kuss auf meinen Haaransatz und so schlief ich schnell ein. Einige Stunden später weckte Friday mich, da ich heute wieder Schule hatte. Leise, um Bucky nicht zu wecken, stand ich auf und machte mich für die Schule fertig.
Gerade als ich mich an den Küchentisch gesetzt hatte, kam Bucky auch in die Küche. „Guten Morgen", begrüßte ich ihn lächelnd. „Guten Morgen", erwiderte er und kam zu mir, um mir einen Kuss zu geben.
„Ich muss zur Schule", antwortete ich auf seinen fragenden Blick. „Heißt das etwa, du lässt mich allein?", schmollend schob er seine Unterlippe vor und schaute mich mit großen Augen an, was mich Lächeln ließ. „Ich muss. Ich würde auch lieber bei dir bleiben", erwiderte ich und stand auf, als ich sah, wie spät es war.
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Never Without you
FanfictionIn dieser Geschichte geht es um Lara ein, 16 Jahre altes, Mädchen welches von ihren Mitschülern gemieden oder gemobbt wird und Zuhause sieht es auch nicht besser aus. Von Ihrer Mutter und ihrer Schwester wird Lara ausgenutzt und fertig gemacht. Man...
