Ich war mehr als froh, dass ich mich wieder mit Bucky vertragen hatte, aber Loki hatte immer noch nicht zugegeben, dass er Bucky angelogen hatte. Jetzt freute ich mich erst mal auf zu Hause, da ich eine Woche auf Klassenfahrt gewesen war. Ich hatte zwar viel mit Dad, Pietro und Bucky telefoniert, aber trotzdem hatte ich die drei vermisst.
„Lara!", rief mir Pietro freudig entgegen, als ich aus dem Aufzug trat. Im nächsten Moment hatte Speedy mich schon im Arm und drückte mich fest an sich. „Hey Speedy, ich habe euch auch vermisst", antwortete ich lächelnd, nachdem er mich losgelassen hatte.
„Endlich bist du wieder da, dann wird Buckys Laune vielleicht wieder besser", begrüßte Tony mich lächelnd und nahm mich ebenfalls in den Arm. „Wieso, was ist denn mit Bucky?", fragte ich verwirrt während der Umarmung. „Seine Laune war in den letzten Tagen wirklich mehr als schlecht. Außerdem ist er kaum aus seinem Zimmer gekommen", antwortete Steve auf meine Frage. „Dann gehe ich ihn gleich mal begrüßen, aber erst mal möchte ich zu Dad", antwortete ich, ging zum Aufzug und Pietro begleitete mich.
„Hey Dad, ich habe dich vermisst", sagte ich, als Dad mich in den Arm nahm. „Mäuschen, ich habe dich auch vermisst", flüsterte er an meinen Hals und drückte mich fest an sich. „Du musst uns alles von der Klassenfahrt erzählen", sagte Pietro, als er drei Tassen mit Kaffee auf den Tisch stellte und sich zu Dad und mir setzte.
Circa zwei Stunden später hatte ich alles erzählt und verabschiedete mich, um endlich zu Bucky zu gehen. Als ich vor seiner Tür stand, entschied ich mich dagegen zu klopfen und öffnete stattdessen leise die Tür. Bucky lag auf seinem Bett und starrte an die Decke. Leise trat ich ein, schloss die Tür hinter mir und schlich zum Bett. Mit einem lauten Schrei sprang ich auf Bucky drauf und fing an zu lachen, als er mich anfing zu kitzeln.
„B-Bucky, bitte!", japste ich und versuchte, mich gegen ihn zu wehren. „Was bitte?", fragte er grinsend, während er mit einer Hand meine Hände festhielt und mich mit der freien Hand weiter kitzelte. „Ich ergebe mich!", rief ich lachend und versuchte, mich zu wehren. „Wie war die Klassenfahrt?", fragte Bucky mich lächelnd, nachdem er mich losgelassen und sich neben mich gesetzt hatte. „Sie war super, aber ich habe euch vermisst", antwortete ich, als ich mich hinsetzte. „Ich habe dich auch vermisst", er lächelte mich mit seinem schönsten Lächeln an, was meinen Bauch jedes Mal aufs Neue kribbeln ließ.
„Hab ich schon gehört", antwortete ich grinsend und mein Grinsen wurde noch breiter, als ich seinen Blick sah. Bucky wollte gerade etwas sagen, als Friday sich meldete. „Mr. Stark sucht Sie beide. Sie sollen bitte ins Wohnzimmer kommen." Bucky stand auf und zog mich auf die Füße, ließ meine Hand auch nicht los, als wir losgingen. Ich genoss die Berührung von ihm sehr. Jedes Mal, wenn er mich berührte, fing meine Haut an zu kribbeln. Ich hätte fast geseufzt, als Bucky meine Hand losließ, als sich die Aufzugtüren öffneten und wir das Wohnzimmer betraten.
„Da seid ihr Zwei ja. Ich habe mich dazu entschieden, dass wir morgen Abend eine kleine Party feiern werden", teilte Tony uns mit und grinste über das ganze Gesicht. Bucky und ich schauten uns an, ich wusste nicht, ob ich mich freuen sollte oder nicht, da ich Partys nicht mochte.
„Morgen gehen wir shoppen", bestimmten Nat und Wanda. Ich lächelte den beiden zu, da ich wusste, dass ich da nicht mehr herauskommen würde. Wir setzten uns zu den anderen und ich hörte zu, als sich über die Party unterhalten wurde. Als ich sah, dass Loki nicht da war, entschied ich mich, ihn suchen zu gehen.
„Hey Loki, kommst du morgen auch zu der Party?", fragte ich, als ich sein Zimmer betrat. „Hallo Lara, weiß ich noch nicht", antwortete er, ohne von seinem Buch aufzusehen. „Loki, was ist los?" „Was hat Bucky, was ich nicht habe?", von dieser Frage war ich mehr als überrascht. „Was?", fragte ich nicht besonders intelligent. „Ich sehe doch, wie du ihn ansiehst", sagte er und ich meinte, so etwas wie Eifersucht und Enttäuschung aus seiner Stimme zu hören. „Loki, ich weiß nicht, was du meinst", versuchte ich, mich herauszureden. „Lara, bitte, hör auf mich anzulügen", bat er leise und schaute mich das erste Mal an. In seinen Augen konnte ich Schmerz erkennen und fragte mich, warum das so war. „Ich mag dich genauso wie Bucky", ich setzte mich neben ihn und griff nach seiner Hand. „Du weißt genauso gut wie ich, dass das nicht stimmt", erwiderte er und legte das Buch beiseite. „Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich für Bucky empfinde, aber du bist mir auch sehr wichtig geworden", sagte ich leise und schaute Loki dabei in die Augen. „Du liebst ihn. Das sieht man und ich weiß, dass ich da nie mithalten kann", traurig lächelnd schaute er mir in die Augen. „Du bist mir aber trotzdem wichtig", antwortete ich und Loki griff nach meiner Hand, in der eine Halskette erschien. „Ich muss in den nächsten Tagen zurück nach Asgard. Wenn du mal Angst hast oder in Gefahr bist und Bucky nicht da ist, um dir zu helfen, halt die Kette fest und denk an mich. Dann komme ich und helfe dir", erklärte er mir auf meinen fragenden Blick.
„Die Kette ist wunderschön. Danke, Loki", sagte ich aufrichtig. „Machst du sie mir um?", fuhr ich fragend fort und Loki nickte. Als Dank drehte ich mich um und umarmte Loki.
„Warum musst du zurück nach Asgard?", fragte ich leise. „Vater will wissen, ob ich mich an alle Abmachungen halte." Danach unterhielten wir uns noch eine Weile, bis ich gähnte. „Bis morgen, Loki, ich werde ins Bett gehen", müde lächelte ich ihm entgegen. „Schlaf gut", erwiderte der Gott des Schabernacks. Müde ging ich ins Bad und erst mal unter die Dusche. Nach dem Duschen zog ich mir einen Schlafanzug an und legte mich hin. Kaum lag ich im Bett, schlief ich ein.
Von einem Schrei wurde ich wach. Erst dachte ich, ich hätte das geträumt, als ich wieder einen schmerzerfüllten Schrei hörte. Schnell stand ich auf und öffnete meine Tür. Da hörte ich den nächsten Schrei. Die Schreie kamen aus Buckys Zimmer und besorgt überquerte ich den Flur und riss seine Zimmertür auf. Mein Herz wurde zerrissen bei dem Bild, das sich mir bot.
„Bucky, wach auf, das ist nur ein Traum!", rief ich, als ich ihn an den Schultern versuchte wachzurütteln. Als ich ihn nicht wach bekam, wurde ich immer panischer. „Bucky, bitte, wach endlich auf. Du träumst nur."
Mit einem Mal setzte er sich auf und ich machte schmerzhafte Bekanntschaft mit dem Boden. Da er sich panisch umsah, blieb ich erst mal ruhig sitzen. „Oh mein Gott, Lara, geht es dir gut?", panisch schaute er mich an. „Ja, mir geht es gut. Wie geht es dir?", fragte ich vorsichtig. Langsam nickte er und vorsichtig setzte ich mich neben ihn aufs Bett. „Wovon hast du geträumt?", als er nicht antwortete, griff ich vorsichtig nach seiner Hand. „Wenn du nicht drüber reden möchtest, ist das okay", sagte ich ruhig und er sah mich dankbar an. Gerade als ich aufstehen wollte, griff er wieder nach meiner Hand. „Kannst du vielleicht hier bleiben?" Sofort nickte ich und krabbelte wieder aufs Bett neben ihn. Er hob seine Decke hoch und ich rutschte darunter. Unsicher schaute er mich an und ich kuschelte mich an ihn. Vorsichtig legte er seinen Arm um mich und ich legte meine Hand auf seinen Arm.
„Ist das okay für dich?", fragte er leise, als er seinen Kopf an meine Schulter legte. „Ja", hauchte ich und genoss seine Nähe. „Ich weiß, dass Loki besser für dich wäre. Aber ich schaffe es einfach nicht ohne dich. Ich würde alles für dich tun." Das bekam ich aber nur noch halb mit, da ich schon am Einschlafen war.
Als ich mich versuchte zu drehen, merkte ich, dass das nicht funktionierte, da Bucky seinen Arm um meine Hüfte gelegt hatte und mich festhielt. Vorsichtig versuchte ich mich zu drehen, damit ich ihn nicht weckte. Wenn er schlief, sah er friedlich aus und ich fragte mich, wovon er letzte Nacht geträumt hatte.
„Leute beim Schlafen zu beobachten, ist unhöflich", brummte er verschlafen und ich vergrub mein Gesicht an seiner Schulter, als ich merkte, dass ich rot wurde. „Hast du besser geschlafen?", fragte ich, nachdem ich hoffte, wieder meine normale Gesichtsfarbe zu haben. „Ja, habe ich", sagte er und schaute mir in die Augen. Sofort kribbelte mein Bauch, als unser Blick sich traf. Vorsichtig hob er die Hand und strich mir eine Strähne hinter das Ohr. Er stützte sich auf seinen Unterarm und ich spürte seinen Atem an meinen Lippen, als es klopfte. Wir schreckten auseinander und Bucky rief „Herein!".
„Guten Morgen, ihr Zwei, wir haben dich schon gesucht", sagte Dad an mich gerichtet und ich wusste nicht, was ich von seinem Blick halten sollte. „Guten Morgen, wir haben gestern Abend einen Film geguckt und sind dabei eingeschlafen", erklärte Bucky und ich war ziemlich froh darüber. „Aha, kommt ihr gleich zum Frühstück?" Wir nickten zustimmend und Dad schloss die Tür wieder. „Danke", sagte ich lächelnd und Bucky erwiderte das Lächeln. „Ich gehe mich dann mal fertig machen", sagte ich und stand auf. „Danke", verwirrt schaute ich ihn an. „Dafür, dass du letzte Nacht für mich da warst." „Immer wieder gerne", sagte ich lächelnd und ging in mein Zimmer. Dort machte ich mich für den Tag fertig und da klopfte es auch schon an meiner Tür.
„Bist du so weit?", fragte Bucky lächelnd und ich nickte. Daraufhin gingen wir schweigend zum Aufzug und fuhren zur Küche.
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Never Without you
Fiksi PenggemarIn dieser Geschichte geht es um Lara ein, 16 Jahre altes, Mädchen welches von ihren Mitschülern gemieden oder gemobbt wird und Zuhause sieht es auch nicht besser aus. Von Ihrer Mutter und ihrer Schwester wird Lara ausgenutzt und fertig gemacht. Man...
