Die Party

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Als Bucky merkte, dass ich wegen der Menschenmenge Panik bekam, löste er seinen Arm von mir und ergriff stattdessen meine Hand. Sobald meine Hand in seiner war, übertrug sich seine Ruhe auf mich. „Danke", flüsterte ich leise und er drückte meine Hand etwas mehr und lächelte mich an.

„Möchtest du etwas trinken?", fragte er mich und als ich nichts antwortete, zog Bucky mich zur Bar. Er sagte dem Barkeeper, was wir trinken wollten, und ich ließ währenddessen meinen Blick durch die Menschenmenge schweifen. Mein Blick blieb bei Steve und einer blonden Frau hängen. „Wer ist die Frau bei Steve?", fragte ich Bucky, als er mir mein Getränk gab. „Sharon Carter." „Carter? Der Name kommt mir bekannt vor", sagte ich und überlegte, woher ich ihn kannte. „Das ist die Nichte von Peggy Carter", half Bucky mir auf die Sprünge. Stimmt, Steve hatte mir mal von ihr erzählt.

„Hey, Lara." Ich drehte mich zu der Stimme um und erkannte Peter. „Kann ich dich kurz allein lassen?", fragte Bucky, als Peter bei uns ankam, woraufhin ich nickte. „Peter, du siehst umwerfend aus", sagte ich, als ich Peter genauer ansah. Auch er hatte einen Anzug an. „Danke, du siehst aber auch sehr gut aus", antwortete er lächelnd. „Woher ist die Kette?", fragte er neugierig. „Die habe ich von Loki bekommen", antwortete ich lächelnd. „Von Loki?", fragte Peter.„Ja, du Zwerg, hast du ein Problem damit?", fragte Loki genervt. „Natürlich nicht", antwortete Peter und man hörte, dass er riesigen Respekt vor Loki hatte. Daraufhin verabschiedete sich Peter und ging.

„Kannst du zu den anderen nicht auch mal so nett sein, wie zu mir?", fragte ich, während ich seinen Blick suchte. „Nein, kann ich nicht, die anderen sind nicht wie du", er schaute mir in die Augen und lächelte leicht. Loki kam mir noch ein bisschen näher und ich wich zurück. Inzwischen verstand ich mich zwar gut mit ihm, seine Nähe wollte ich trotzdem nicht. „Niemand ist so wie du. Du bist einzigartig", sagte er und war mir inzwischen so nah, dass ich seinen Atem auf meiner Haut spürte.

„Loki, bitte", flüsterte ich ängstlich. „Ist alles okay?", hörte ich Bucky hinter uns. „Verzieh dich, Barnes. Wir unterhalten uns nur", knurrte Loki und drehte sich zu ihm um. Am Arm wurde ich zur Seite gezogen und sah, dass es Nat war, die mich aufmunternd anlächelte. „Hast du nicht gesehen, dass sie sich unwohl gefühlt hat?", fragte Bucky und versuchte ruhig zu bleiben, als er zu mir sah. „Was bildest du dir eigentlich ein? Du weißt genau, dass du nie eine Chance bei ihr hättest", grinste Loki fies und da flippte Bucky aus und ging auf ihn los. Geschockt konnte ich den beiden nur zusehen und war nicht in der Lage, mich zu bewegen. Steve und Thor zogen die beiden auseinander und Loki grinste Bucky provokant an. Bucky schaute zu mir, riss sich von Steve los und ging.

„Warte, bis die Leute wieder abgelenkt sind", sagte Dad, der auch dazu gekommen war, als ich Bucky hinterher wollte. „Du solltest ihm ganz dringend sagen, was du für ihn empfindest", kam es von Pietro und die anderen nickten zustimmend. Nach kurzer Zeit waren die Gäste wieder abgelenkt und Loki kam zu mir. „Was willst du?", fragte ich sauer. „Das Gespräch von eben wieder aufnehmen", sagte er und lächelte. „Ist das dein Ernst? Der Einzige, der keine Chance bei mir hat, bist du." Damit stand ich auf und ließ einen perplexen Loki zurück. Die Leute, die das mitbekommen hatten grinsten.

Als ich vor Buckys Tür stand, klopfte ich an. „Bucky, darf ich reinkommen?", fragte ich, als keine Antwort kam. „Was willst du?", fragte er mich, als er die Tür öffnete. „Mit dir reden", antwortete ich und drückte mich an ihm vorbei in sein Zimmer, um mich auf sein Bett zu setzen. „Worüber willst du reden? Dass Loki recht hat mit dem, was er gesagt hat?", fragte er bitter und schaffte es nicht, mich anzusehen. „Also über Loki wollte ich wirklich reden", als ich das sagte, holte Bucky tief Luft und spannte sich an. „Eigentlich wollte ich dir nur sagen, dass er Unrecht hat", fuhr ich leise fort und sofort schaute Bucky mich an. „Was?", fragte er ungläubig und kam vor mir zum Stehen. „Loki hatte Unrecht mit dem, was er gesagt hat", wiederholte ich meine Worte und stand auf. Obwohl ich High Heels anhatte, musste ich trotzdem nach oben gucken, um ihm in die Augen sehen zu können. Sanft umfasste Bucky meine Taille und zog mich vorsichtig an sich heran. Eine Hand ließ er an meiner Taille liegen, während er mit der anderen eine Strähne, die sich aus meinem Zopf gelöst hatte, hinter mein Ohr strich. Meine Hände legte ich vorsichtig auf seine Brust.

„Meinst du das ernst?", hauchte er und ich nickte. Gerade als wir uns noch näher kamen, ging die Tür auf und wir guckten ertappt zur Tür. In dieser standen ein grinsender Steve und ein ebenfalls grinsender Sam. „Wie ich sehe, habt ihr euch ausgesprochen. Wir gehen dann mal wieder", bevor wir etwas erwidern konnten, hatte Steve Sam bereits aus dem Zimmer geschoben und die Tür geschlossen.

„Ich glaube, ich sollte langsam mal ins Bett", hauchte ich und löste mich widerwillig von Bucky.„Schlaf gut", hauchte er und ich erwiderte es lächelnd.

Als ich in meinem Zimmer ankam und mich bettfertig machte, realisierte ich, was gerade fast passiert wäre. Zum wiederholten Male. Mit diesem Gedanken ging ich ins Bett und schlief mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen ein.

Verschlafen rieb ich mir die Augen, als sich meine Bettdecke bewegte. Ich machte das Licht an und sah Bucky, der ziemlich fertig aussah. „Bucky, was ist los?", fragte ich sofort besorgt. „Kann ich vielleicht bei dir bleiben? Das letzte Mal, als wir gemeinsam in einem Bett geschlafen haben, konnte ich ohne Albtraum durchschlafen", antwortete er mir leise. Ich nickte und hob meine Decke an, so dass er sich darunter legen konnte. Als er lag, legte er sofort einen Arm um mich, was mein Herz schneller schlagen ließ und fragte mich leise: „Ist das okay für dich?" „Mehr als okay", antwortete ich gähnend und kuschelte mich näher an ihn, was ihn zufrieden brummen ließ und mir einen wohligen Schauer über den Rücken jagte. Kurz darauf war ich noch glücklicher eingeschlafen.

„Warst du nicht derjenige, der letztens zu mir meinte, dass es unhöflich ist, schlafende Menschen zu beobachten?", fragte ich verschlafen und unsere Blicke trafen sich, als ich meine Augen öffnete. „Was ich tue, ist etwas anderes als das, was du tust", antwortete er grinsend. „Konntest du besser schlafen?", fragte ich ihn, als ich mir die Augen rieb und mich aufsetzte.„Wesentlich besser", sagte er leise und lächelte mich an. „Das mit Loki gestern tut mir leid", fuhr er leise fort und senkte den Blick auf die Bettdecke. „Es muss dir nicht leid tun, ihm sollte es leidtun, sich in Dinge einzumischen, die ihn nichts angehen", antwortete ich. ,,Aber..." „Kein Aber", unterbrach ich ihn und er schaute mich endlich wieder an. „Hast du mich gerade etwa unterbrochen?", fragte er gespielt böse und rückte näher zu mir. „Vielleicht", sagte ich grinsend und im nächsten Moment fing ich an zu lachen, da Bucky anfing, mich zu kitzeln. „B-Bucky, es ... es tut mir leid!", japste ich lachend und sofort hörte er auf, mich zu kitzeln. Ich öffnete meine Augen wieder und schaute direkt in seine, da er über mir schwebte.

„Hoffentlich war es dir eine Lehre, mich nicht mehr zu unterbrechen", hauchte er und schaute zwischen meinen Augen und Lippen hin und her. Mein Bauch fing an zu kribbeln und mein Kopf war wie leer gefegt, als er mich so anschaute.

Never Without youGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt