Die ruhigen Tage genossen Bucky und ich in vollen Zügen und verließen nur zum Essen das Bett. Ich hoffte, die anderen schafften es, mit Wanda zu reden, so dass sie sich wieder beruhigte und wieder mit uns sprach. Und genau darum kreisten meine Gedanken, als ich den schlafenden Bucky beobachtete. Während er schlief, sah er so friedlich aus, dass man kaum zu glauben wagte, was er mal getan hat.
Bucky riss mich aus meinen Gedanken, als er seinen Kopf auf meinen Bauch legte und sich so enger an mich kuschelte. Vorsichtig legte ich meine Hände um ihn und fing an, ihn zu kraulen, was Bucky im Schlaf brummen und mich lächeln ließ. Als mein Handy klingelte, wollte ich danach greifen, aber Bucky war schneller und drückte den Anruf weg. Empört schaute ich ihn an und wollte gerade anfangen, mich zu beschweren, als er seine Lippen auf meine drückte. „Die letzten Tage gehören nur uns beiden und da werden wir nicht von irgendwelchen Telefonaten gestört", hauchte er leise und verband unsere Lippen wieder miteinander.
„Was wollen wir heute machen?", fragte er mich, wie die letzten Morgen auch heute Morgen. „Ich weiß nicht. Such du etwas aus.", erwiderte ich, da wir die letzten Tage das gemacht hatten, was ich schon immer mal machen wollte. „Okay, dann lass uns Motorrad fahren", antwortete er sofort. „Du hast gesagt, ich soll aussuchen", sagte er, als er meinen gequälten Gesichtsausdruck sah. „Ich sage doch gar nichts", erwiderte ich leicht gequält und setzte ein ebenfalls gequältes Lächeln auf. „Ich weiß", hauchte er grinsend und streifte mit seinen Lippen meine, nur um dann aufzustehen und im Bad zu verschwinden.
Langsam stand ich auf und suchte mir schon mal Klamotten raus, die ich nach dem Duschen anziehen wollte. Als Bucky aus dem Bad kam, ging ich rein und stellte mich unter die Dusche. Nachdem ich mit Duschen fertig war und mich angezogen hatte, ging ich runter in die Küche, wo Bucky bereits Frühstück gemacht hatte und auf mich wartete. Schnell setzte ich mich und genoss das Frühstück. Im Anschluss räumten wir die Küche auf und alberten dabei herum.
Danach gingen wir zu seinem Motorrad, wo ich mich widerwillig hinter ihn setzte und meine Arme um seine Taille schlug. Als Bucky losfuhr, verfestigte sich mein Griff um ihn und ich schloss die Augen. Die Fahrt dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Als wir endlich ankamen, stieg ich schnell ab und brauchte einen Moment, bis mein Kreislauf sich wieder normalisiert hatte. „Doll, geht es dir gut?", besorgt schaute Bucky mich an. „Ja, alles gut", hauchte ich leise und lächelte ihn an. „Wirklich?", fragte er nochmal nach, woraufhin ich nickte.
Bucky griff nach meiner Hand und zog mich vorsichtig hinter sich her. „Wo sind wir eigentlich?", fragte ich, nachdem wir eine Weile schweigend nebeneinander hergelaufen waren. „Das wirst du gleich sehen", erwiderte er bloß und grinste mich frech an. Unzufrieden brummte ich ihn an, was sein Grinsen breiter werden ließ. Bucky wusste genau, wie sehr ich es doch hasste, überrascht zu werden, und doch tat er es immer wieder. Auch wenn ich mich nachher immer darüber freute, mochte ich es dennoch nicht. „Bucky, bitte", quengelte ich, als er schweigend weiterlief. „Doll, seit wann bist du so ungeduldig? Warte noch kurz, wir sind gleich da", antwortete er schmunzelnd.
Beleidigt verschränkte ich die Arme vor meiner Brust und stampfte hinter ihm her, was sein Schmunzeln breiter werden ließ. Nach wenigen Augenblicken blieb Bucky so plötzlich stehen, dass ich in ihn reinlief. „Alles gut?", fragte er, nachdem er mich aufgefangen hatte und festhielt, bis er sicher war, dass ich nicht umfallen würde. „Ja, alles gut, aber warn mich doch das nächste Mal bitte vor", erwiderte ich und musste anfangen zu lachen, als ich Buckys Blick sah. „Was kann ich dafür, wenn du nicht aufpasst, wohin du läufst?" Er schaute mir in die Augen und musste sich sehr zusammenreißen, um nicht loszulachen. Aber als ich loslachte, konnte er sich nicht zurückhalten und er tat es mir gleich.
Erst als ich mich etwas beruhigt hatte, sah ich an, was für einem schönen Ort wir eigentlich waren. „Gefällt es dir?" Ich konnte bloß mit geöffnetem Mund nicken. Ich fragte mich gerade, wie lange wir mit dem Motorrad wirklich gefahren waren, da ich mein gesamtes Leben schon in New York wohnte und das noch nie gesehen hatte. Ein kleiner Wasserfall, der sich zwischen zwei moosbewachsenen Steinen seinen Weg gesucht hat, plätscherte fröhlich vor sich hin. Nicht nur der Wasserfall war wunderschön, sondern auch das kleine Wäldchen, was sich um uns erschloss. Es gab kleine Steinwege und die Grillen waren am Zirpen. „Wo sind wir?", fragte ich staunend. „Wir sind nördlich vom Central Park", hauchte er mir leise ins Ohr und legte seine Arme um mich und zog mich vorsichtig an seine Brust, während er seinen Kopf auf meine Schulter legte und mich so mit seinem Atem am Hals kitzelte.
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Never Without you
FanfictionIn dieser Geschichte geht es um Lara ein, 16 Jahre altes, Mädchen welches von ihren Mitschülern gemieden oder gemobbt wird und Zuhause sieht es auch nicht besser aus. Von Ihrer Mutter und ihrer Schwester wird Lara ausgenutzt und fertig gemacht. Man...
