Ich ging schnell auf mein Zimmer und zog mich um. Gerade als ich fertig war, klopfte es und ich öffnete die Tür. „Bist du fertig?", lächelnd schaute Bucky mich an und ich erwiderte es glücklich. Ich schnappte mir schnell meine Tasche und wir gingen los. Auf dem Weg zur Eisdiele nahm Bucky meine Hand in seine und so gingen wir weiter. Als wir bei der Eisdiele ankamen, bestellten wir uns das Eis und gingen dann zum Kino.
„Weißt du schon, was für einen Film du gucken möchtest?", fragte er, während er seinen Blick über das Filmangebot schweifen ließ.
„Wie wäre es mit dem?", während ich an meinem letzten Rest Eis leckte, zeigte ich auf eine Romantikkomödie. Zögernd stimmte Bucky zu und kaufte die Karten. Danach holten wir uns noch Popcorn und etwas zu trinken und suchten anschließend unsere Sitzplätze. Während des Films griff Bucky wieder nach meiner Hand und ich lehnte mich an ihn.
„Geht es dir gut?", besorgt schaute er zu mir herunter, als ich leise schniefte. „Ja, nur diese Szene gerade war so traurig", antwortete ich und Bucky lächelte mich nur an. Bucky hatte seinen Kopf auf meinen gelegt und malte unsichtbare Kreise auf meinen Handrücken.
Als wir das Kino verließen, schniefte ich immer noch und Bucky schaute mich an. „Wieso seid ihr Frauen eigentlich so emotional?", fragte er und schaute mich dabei an. „Weil es schließlich ein Geschlecht geben muss, das ein größeres Gefühlsreichtum als ein Teelöffel hat", antwortete ich und wischte mir die Tränen weg. Er schnaubte nur und ging vor. Ich beeilte mich, um ihn einzuholen.
„Wo gehen wir hin?", neugierig schaute ich ihn an. „Ich dachte, wir könnten noch in den Park gehen", und wieder griff er nach meiner Hand und wieder fing mein Bauch an zu kribbeln, als er mich berührte.
„Gibt es denn niemanden, den du so liebst wie der Mann gerade im Film seine Frau?", fragte ich und versuchte, es möglichst beiläufig klingen zu lassen. „Doch, da gibt es jemanden, aber ich hätte eh keine Chance bei ihr. Und bei dir?", sagte er nach kurzem Zögern und es fühlte sich an, als ob mir jemand ein Messer in mein Herz rammen würde.
„Warum glaubst du das? Und ja, da gibt es jemanden", antwortete ich und hoffte, er würde nicht hören, wie sehr mich seine Worte verletzt hatten. „Sie ist das komplette Gegenteil von mir. Obwohl sie auch eine schwere Vergangenheit hat, ist sie trotzdem immer positiv. Außerdem kann ich es niemandem antun, mit mir zusammen zu sein. Dafür bin ich einfach zu kaputt. Erzähl mir von ihm", bei seinen ersten Worten hörte man den Schmerz ganz deutlich heraus.
„Bucky, mach dich nicht kleiner, als du bist. Du hast so viele schlimme Dinge erlebt und bist trotzdem so fürsorglich. Und außerdem kann sie dir helfen, die Dinge, die du erlebt hast, zu verarbeiten. Vielleicht ein anderes Mal", während ich das sagte, schaute ich wieder zu ihm und fragte mich, warum er mich auf ein Date eingeladen hatte, wenn er verliebt war. Bis gerade eben hatte ich der Sonne zugesehen, wie sie unterging. Als Wind aufkam, fing ich an zu frösteln, natürlich hatte ich meine Jacke vergessen.
„Sollen wir zurückgehen?", Bucky schaute mich besorgt an und ich nickte. Als wir standen, legte Bucky seine Jacke um meine Schultern und ich schaute ihn dankbar an. Während wir zurück zum Tower liefen, schwiegen wir und jeder hing seinen Gedanken nach.
„Was hältst du davon, wenn wir etwas kochen?", ungläubig schaute ich ihn an. „Du kannst kochen?", grinsend nickte er und ging in die Küche, ich folgte ihm und setzte mich auf die Arbeitsplatte. Bucky fing an, sich alles bereitzulegen, was er brauchte. Als er alles zusammenhatte, fing er an, die Paprika zu schneiden. Als die erste fertig geschnitten war, klaute ich ihm ein Stück und er schaute mich grinsend an.
„Schmeckt's?", „Mhm", brachte ich mit vollem Mund hervor und biss noch ein Stück ab, was Bucky genau beobachtete. Während er weiterkochte, klaute ich ihm immer wieder ein Stück Gemüse. „Wenn du so weitermachst, dann haben wir nichts mehr für das Essen", lachend sah er mich an, als ich mir wieder ein Stück Paprika klaute. Unschuldig sah ich ihn an und biss noch ein Stück ab, was ihn noch mehr grinsen ließ. Kurz bevor das Essen fertig war, deckte ich den Tisch. Mit dem fertigen Essen setzten wir uns an den Tisch und genossen schweigend das Essen.
„Erzähl mir von ihm", Bucky schaute mir in die Augen und wartete auf eine Antwort. „Er ist immer aufmerksam und bringt mich immer zum Lachen, auch wenn mir eigentlich nicht nach Lachen zumute ist. Außerdem ist er immer zuvorkommend", antwortete ich und musste aufpassen, ihm nicht zu sagen, dass ich ihn meinte.
„Ist es Peter?", ich verschluckte mich an meinem Trinken, schüttelte aber mit dem Kopf. „Wie kommst du auf Peter?", verwirrt schaute ich ihn an. „Ihr verbringt so viel Zeit miteinander und versteht euch so gut", war seine Antwort. „Peter ist in jemand anderen verliebt", erwiderte ich und stand auf, um meinen leeren Teller in die Spüle zu stellen. Als ich mich wieder umdrehte, stand Bucky so nah hinter mir, dass ich seinen Atem auf meiner Haut spürte.
„Wer ist es?", er schaute mir in die Augen und legte seine Hände an meine Taille. „Bucky, bitte", hauchte ich verzweifelt und wollte den Blick senken, was er aber verhinderte, indem er eine Hand unter mein Kinn legte. Ich wollte ihm nicht sagen, dass ich mich in ihn verliebt hatte, da ich Angst um unsere Freundschaft hatte. „Was bitte?", fragte er leise und suchte meinen Blick.
„Was möchtest du?", antwortete ich mit einer Gegenfrage. „Es gibt fünf Dinge, die ich möchte. Ich möchte dich sehen. Dich umarmen. Dich küssen. Dich lieben und dich behalten", hauchte er mir entgegen und zog mich vorsichtig näher zu sich. Bei seinen Worten klopfte mein Herz wie wild in meiner Brust. „Meinst du das ernst?", fragte ich leise und versank immer mehr in seinen strahlend blauen Augen. „Ja, das ist mein Ernst", erwiderte er und drückte mich noch enger an sich und ich legte meine Hände auf seiner Brust ab. Während unsere Lippen sich immer näher kamen, unterbrachen wir den Augenkontakt nicht.
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Never Without you
FanfictionIn dieser Geschichte geht es um Lara ein, 16 Jahre altes, Mädchen welches von ihren Mitschülern gemieden oder gemobbt wird und Zuhause sieht es auch nicht besser aus. Von Ihrer Mutter und ihrer Schwester wird Lara ausgenutzt und fertig gemacht. Man...
