Satoru

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Ich wusste, dass ich Y/N mehrfach angeboten hatte, dass sie sich mit Itadori versöhnen sollte, aber als ich den Wichser jetzt die Gäste begrüßen sah, die auf seinem Anwesen ankamen, kochte die altbekannte Wut auf.

Ich starrte aus der Scheibe der Limo und biss die Zähne zusammen.

»Dir ist schon klar, dass er eigentlich ein netter Typ ist, oder?«

Ich schnaubte. »Er hat Y/N gefickt.«

Toji hob eine Braue. »Und du an die hundert anderen Weiber.«

»Das ist was anderes.«

»Ist es das? Y/N und du waren noch nicht verheiratet.«

»Aber verlobt.« Mein Kumpel lachte und ich sah ihn an, während wir darauf warteten, dass unsere Frauen kamen. »Was ist so lustig daran.«

Er schüttelte den Kopf, zog einen Flachmann raus, trank einen Schluck und reichte ihn mir. Ich schnappte das Ding und kippe mir den Branntwein rein.

»Mann«, sagte Toji plötzlich etwas ernster. »Du hast am selben Abend eine Nutte gefickt. Da war sie auch schon deine Verlobte.«

Ich sah wieder zu Yuji. Ja er hatte recht. Prinzipiell war das schon dasselbe, nur ...

»Er liebt sie.«

»Ja, klar tut er das. Und wie sieht es mit dir aus? Liebst du deine Frau denn auch?«

Reflexartig antwortete ich: »Ich denke schon.«

Toji riss die Augen auf. »Oh, shit! Echt?«

Ich seufzte und drückte mir auf den Nasenrücken. »Ja.«

Toji brach in so hemmungsloses Gelächter aus, sodass ich nach im trat. Aber er amüsierte sich nur weiter.

»Die kleine Jungfrau hat der ›Hure von Babylon‹ doch echt Gefühle abgerungen?!«

Ich verdrehte die Augen, musste aber letztlich auch grinsen. »Scheint so.«

»Na dann, herzlichen Glückwunsch, auf der Seite der verliebten Trottel.«

Ich verzog die Lippen. »Ich weiß nicht, ob es mir hier gefällt.«

Toji nickte auf die Limo, die angefahren kam. »Kein zurück mehr, Kumpel. Hier gäbe es nur ein Ticket raus und das hieße Trennung und Herzschmerz. Und jetzt besinn dich darauf, dass wir heute Gentleman sind, und lass uns unsere Damen empfangen.«

Ich folgte Toji, richtete meinen tiefschwarzen Anzug und das dunkelrote Hemd.

Mir klappte der Mund auf, als Y/N aus der Limo ausstieg und ich hustete fast. Toji klopfte mir auf die Schulter. »Ich sag doch, Riko weiß, was sie macht.«

Und Fuck, ja das wusste sie.

Das Gold des trägerlosen Kleides glänzte fast metallisch und ich bereute, ihr mal erzählt zu haben, das ich diese Farbe an Frauen vergötterte. Mein Schwanz regte sich sofort und als sie sich dann herumdrehte, und ich den Rückenausschnitt betrachtete, der ihr fast bis zum Steißbein reichte ...

»Fuck«, fluchte ich und Toji ging lachend zu Riko. Er gab seiner Frau einen züchtigen Kuss, während ich Y/N nur anstarren konnte. Sie kam auf mich zu und blieb vor mir stehen und legte ihre Arme um meinen Nacken. Dann küsste sie mich.

»Ich habe dich vermisst und... ich hoffe, ich gefalle dir.«

Ich schluckte und legte meine Hände auf ihren nackten Rücken. »Du siehst ... Shit. Viel zu gut aus«, brummte ich und beugte mich hinab, um sie in einen leidenschaftlichen Kuss zu ziehen. Riko lief an mir vorbei und drängte sich zwischen uns.

Satoru x Reader --- Set Me Free ---Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt