»Ich sollte wohl enttäuscht sein, aber wenn ich ehrlich bin, hast du meine Erwartungen nur erfüllt.«
»Gern geschehen«, schnarrte ich gegen die Schmerzen an. Ich war hier im Krankenhaus aufgewacht, und es hatte gedauert, bis alle Erinnerungsstücke und die neuen Infos ein Bild ergeben hatten.
Die Prügel, die Party, die Drogen, Y/N und dann eine Operation.
»Dir ist aber bewusst, das ich nicht hier wäre, wenn du mir nicht eine Rippe gebrochen hättest?«
Er schwieg und ich sah auf dem Fenster. All die Erinnerungen waren ... Fuck!
Ich wusste nicht, wie ich das wieder gutmachen sollte. Wenn ich es überhaupt konnte.
»Sie haben drei verschiedene Rauschgifte in deinem Blut gefunden«, setzte mein Vater doch an und beugte sich zu mir. Er packte mein Kinn und drehet mein Gesicht zu sich herum. »Und du glaubst, mein Schlag wäre hieran schuld?« Er lachte bitter auf. »Nein, Junge.«
»Ich glaube, allen deine beschissenen Entscheidungen sind hieran schuld. Soweit ich nämlich weiß, bricht Koks einem keine Rippen, die einem dann die Linge punktieren.«
»Treibs nicht zu weit, Bursche.«
Ich lachte auf und bereute es gleich wieder. »Zu spät, alter Mann.«
»Wo ist deine Frau? Sollte sie nicht an deiner Seite sein?«
»Ich bin hier!«, sagte jemand bestimmend und trat ein. Die Tür schloss sich und alles, was ich ab dann noch sehen konnte, war Y/N. Y/N in den Kleidern eines Mannes.
Mein Vater sah an ihr herab und verzog das Gesicht. »Wurde aber auch Zeit. Es wäre schicklich gewesen, du wärest die ganze Zeit an seinem Bett gesessen.«
»Du hast recht, Schwiegervater. Bitte verzeih. Ich werde ab jetzt übernehmen. Du hast bestimmt viel Arbeit«. Y/N ging um das Bett herum und zeigte keine Emotionen.
Mein Vater nickte, sah noch einmal auf mich und verschwand dann.
Und ich starrte sie an, starrte und starrte und ... starrte.
Meine Lippen öffneten sich, ich wollte etwas sagen, aber ... Was?
»Ich ... I-ich ...« Einen tiefen Atemzug nehmend, versuchte ich mich aufzurichten.
Sie drehte den Kopf zu mir und fragte: »Wie geht es dir?«
Ich zuckte zusammen. Wie sie mich ansah, war schlimmer als ein Kopfschuss. Nichts hätte mich auf diese Abscheu vorbereiten können. Nichts.
Ich hob die Hand und legt sie auf ihre. »Y/N, ich ... Bitte.«
Sie entzog mich meiner Hand. »Ich bin froh, dass es dir so weit gut geht. Brauchst du etwas? Soll ich etwas einkaufen gehen?«, fragte sie und ignorierte meine Versuche ... was auch immer.
Ich versuchte, mich aufzurichten, sackte aber weg. Ich biss die Zähne zusammen und atmete gegen den Schmerz an. Aber es war nicht mein Körper, der wehtat, sondern mein verdammtes Herz!
»Bitte«, keuchte ich und krallte mich ins Laken. »Ich ... Bitte.«
Um was bat ich eigentlich? Vergebung? Das sie mir sagte, es wäre halb so schlimm? Nein, denn das war es. Es war verdammt schlimm und ich wusste es.
»Bitte.«
»Sag es! Sprich es aus!«
»Y/N, ich«, ich schluckte. »Es tut mir leid. Was ich getan habe, ist ... Ich habe Angst, okay? Ich glaube ich ... ich glaube, ich verliebe mich in dich. Ich glaube ... Fuck! Es tut mit leid. So unendlich leid, ich ... bitte, du musst mir glauben.«
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Satoru x Reader --- Set Me Free ---
Fanfiction!!!!! 🍋🍋🍋🍋🍋🍋🍋🍋🍋🍋🍋🍋 !!!! Leute, was ein Fest! ❤️❤️❤️❤️❤️❤️ Diese Geschichte ist mit der Lieben @KaeseKuchen_MiiNaa entstanden. Zusammen haben wir, basierend auf einer Idee von @SoNjA7559 (Die leider zeitlich keinen Spielraum hatte, selbst...
