Leises Blätterrascheln ist zu hören und ich streiche mit den Fingern sanft über die harten Buchrücken, um mir die verschiedenen Titel anzuschauen. Die meisten Bücher von hier habe ich schon gelesen, was aber kein Wunder ist, denn schliesslich ist dies die Bibliothek meiner Heimatstadt. Es sind heute nur wenige Menschen da und ich geniesse die Stille und den Duft der vielen Bücher, welche in hohen Holzregalen an der Wand stehen und viele Gänge bilden. Ich laufe etwas weiter nach hinten, wo sich zurzeit niemand aufhält, und ziehe ein beliebiges Buch aus dem Regal. Auf dem Cover sind zwei ineinander verschlungene Menschen abgebildet, voller Leidenschaft schauen sie sich in die Augen. Er hält sie fest an seinen nackten Oberkörper gepresst, eine Hand liegt an ihrer nackten Hüfte, die andere an ihrer Taille, knapp unterhalb ihres schwarzen Spitzen-BHs. Ihre Lippen sind nur wenige Millimeter von seinen entfernt und mit ihren Händen stützt sie sich an seiner harten, muskulösen Brust ab. Ich schmunzle ab dem kitschigen Titel des Buches, doch da sich gerade niemand in der Nähe befindet, entscheide ich mich dazu, kurz im Buch zu blättern. Normalerweise würde ich solche Bücher nicht in der Bibliothek ausleihen oder lesen, schon gar nicht, wenn sie so ein eindeutiges Bild auf dem Cover haben, doch da ich scheinbar allein in dieser Ecke bin, öffne ich das Buch auf einer beliebigen Seite und fange mitten in der Geschichte an zu lesen.
« ...Mit seinen starken Armen hält er mich grob an der Taille fest und drückt sich mit seiner Erektion gegen meinen Rücken. Ich wimmere auf, als er meine nackten Brüste von hinten umfasst, sie streichelt und in meine Brustwarzen kneift. Dann fängt er an, meine Brüste zu kneten und küsst mich am Nacken und an meinem Hals. Danach legt er mich mit dem Oberkörper auf den Küchentisch ab, zieht mir das triefend nasse Höschen bis zu den Knöcheln runter und dann spüre ich, wie er sich dicht hinter mich stellt und in Position bringt. Das Pochen zwischen meinen Beinen wird grösser und ich kann es kaum erwarten, dass er mich nimmt. Er zieht mich ein wenig nach vorne und legt seine Hände an meinen Po, um mich festzuhalten. Dann spüre ich, wie er sich quälend langsam in mich hineinschiebt und meine Beine zum Zittern bringt. Er fängt an, sich schneller in mir zu reiben und ich...»
Langsam mache ich das Buch zu und lehne mich seitwärts an ein Regal. Ich kneife meine Beine zusammen und versuche, meine Gedanken etwas zu ordnen. Nur das Lesen dieser einen Seite hat mich schon horny gemacht und ich wünschte, ich hätte zuhause jemanden, der auf mich wartet, doch dem ist nicht so. Ich will das Buch schon zurück in das Regal legen und dann nach vorne zum Ausgang laufen, als hinter mir Schritte ertönen. Ertappt drehe ich mich um und schaue den gutaussehenden Mann an, welcher auf mich zuläuft. Dummerweise halte ich das Buch gerade so in der Hand, dass er jedes Detail auf dem Cover erkennen kann, als er näherkommt und ich sehe, wie sich seine Lippen zu einem Grinsen verziehen. Schnell halte ich meine Arme über das Buch, sodass er nichts mehr darauf erkennen kann und schaue ihn genauer an. «Du musst es nicht verstecken. Ich habe schon genug gesehen und das Buch übrigens auch schon selber ausgeliehen.» Ich spüre, wie mein Gesicht rot wird und schaue beschämt auf den Boden. Die Situation ist mir unendlich peinlich und ich möchte am liebsten im Boden versinken. Doch der Klang seiner tiefen Stimme löst noch ganz andere Gefühle in mir aus und der Fakt, dass ich gerade immer noch horny bin, macht das ganze nur noch schlimmer.
Ich spüre, wie er näher zu mir tritt und mir sanft das Buch aus den Händen nimmt. Dann merke ich, wie er mich prüfend anschaut und ich hebe den Blick, um ihn genauer anzuschauen. Seine dunklen Augen schauen auf mich herab und auf seiner Stirn kräuseln sich leichte, dunkle Locken. Er ist etwas grösser als ich und trägt einen dunklen Mantel mit hellen Jeans. Ich spüre, wie ich mir bei seinem Anblick automatisch die Lippen befeuchte und mit der Zunge über sie fahre. Er hat meine Reaktion auch bemerkt und ich sehe zu, wie sein Blick dunkler wird. «Dir hat gefallen, was du gelesen hast, oder? Ich könnte darauf wetten, dass es dich horny gemacht hat.» sagt er zu mir und schaut mich mit seinen dunklen Augen prüfend an. So verwirrend die Situation auch ist, hier mit einem Fremden in der hintersten Ecke einer Bibliothek zu stehen, so macht es mich dennoch auch an, denn ich hatte schon lange keinen Sex mehr, jedenfalls nicht mit jemand anderem. Ich nicke, um auf seine Frage zu antworten und will mich umdrehen und weglaufen, denn einem Fremden zu bestätigen, dass man gerade Lust hat, ist in meinen Augen schon etwas peinlich. Er hält mich jedoch am Handgelenk fest und zieht mich zu sich. «Zeige mir mal, welche Seite zu aufgeschlagen hast.» Er hält mir das Buch hin und ich öffne es auf derselben Seite wie vorhin und halte es ihm hin. Ich schaue zu, wie er die Seite kurz überfliegt und mich dann schelmisch anschaut. «Das hat dir gefallen, dass er sie von hinten genommen hat, nicht wahr?» Ich schaue ihn an und antworte auf seine Frage. Dann schauen wir uns einige Sekunden tief in die Augen und merken, dass wir beide gerade dasselbe wollen. Es ist mir komplett egal, dass da gerade ein Fremder vor mir steht, den ich noch nie gesehen habe, alles, was zählt ist, dass wir beide gerade das gleiche brauchen.
Er stellt sich etwas näher an mich und dreht mich dann um, sodass ich mit dem Rücken zu ihm stehe. Dann spüre ich, wie sich sein Atem meinem Hals nähert und ich höre seine leise, tiefe Stimme an meinem Ohr. «Wenn du willst, kann ich es dir auf die gleiche Art besorgen, wie der Mann in der Geschichte.» Ich atme laut aus bei seinen Worten und drücke mich etwas näher an ihn. Ich atme seinen holzigen Duft ein und drehe meinen Kopf so, dass ich ihn anschauen kann. «Wenn du es genauso gut hinbekommst wie im Text, lass ich dich gerne machen.» Das lässt er sich nicht zweimal sagen, denn meine Lippen werden durch seine verschlossen und wir fangen an, uns hungrig zu küssen. Nach einem Moment, indem wir uns geküsst und aneinander gerieben haben, unterbricht er den Kuss und schaut mich an. «Dann musst du aber ganz leise sein und nicht so laut stöhnen wie die Frau. Schliesslich sind wir hier in einer öffentlichen Bibliothek.» Meine Lippen verziehen sich zu einem Grinsen. «Ich werde mir Mühe geben, so leise zu sein, dass uns niemand hört.» Bei meinen Worten fängt er an, mit seinen grossen Händen über meinen Körper zu gleiten und mich zu streicheln. Er gleitet sanft über meinen Hals, weiter zu meinen Brüsten und nimmt sie in die Hände, um sie zu kneten und meine Brustwarzen zu verwöhnen. Ich lasse mich gegen seinen starken Körper sinken und schliesse die Augen, um mich komplett den Empfindungen hinzugeben, die er bei mir auslöst. Seine Hände gleiten dann weiter nach unten, über meinen Bauch und umfassen durch den Stoff meines Rockes meinen Po und kneifen sanft hinein. Dann geht er weiter nach unten, bis seine Finger den Rand des Stoffes erreicht haben und gehen dann unter den Stoff, um über die nackte Haut meiner Oberschenkel zu streichen. Ich lehne mich noch ein wenig mehr an ihn und er hält mich mit einem Arm am Oberkörper fest, seine andere Hand hat sich bei meinen Oberschenkeln selbstständig gemacht und gleitet immer weiter hoch. Kurz bevor seine Hand meine sensibelste Stelle erreicht, hält er inne, um mich zu fragen, ob ich mich noch wohlfühle. Nach meinem Nicken geht er weiter und seine Finger fangen an, meine Klitoris durch den Stoff meiner Unterhose zu streicheln und sie zu umkreisen. Ich fühle, wie der Druck zwischen meinen Beinen grösser wird und ich werde feucht um seine Finger. Mein Atem fängt an, schneller und lauter zu werden und ich höre, dass die Situation auch ihn nicht kalt lässt. An meinem Rücken kann ich plötzlich seine Erektion spüren und wie vorhin in der Geschichte, reibt und drückt er sich an mich. Er verwöhnt mich noch weiter mit seinen Fingern und ich muss bei seinen Berührungen aufwimmern. Auf einmal hört er mit seinen Berührungen auf und dreht mich ein wenig, sodass ich vor einem Bücherregal stehe. Ich drehe meinen Kopf zu ihm nach hinten und schaue ihn an. «Hast du ein Kondom dabei?» frage ich ihn und er nimmt sofort eines aus seiner Hosentasche.
Dann öffnet er seine Hosen und befreit seine Erektion aus seinen dunklen Boxershorts. Ich schaue zu, wie er sich das Gummi überrollt und drehe mich dann wieder um und halte mich an den Seiten des Regales fest. Ich spüre, wie er nah an mich herantritt und nach meinen Hüften greift, um sich in Position zu bringen. Dann greift er mit seinen Fingern kurz unter den Rock, um mir das nasse Höschen bis zu den Knöcheln runterzuziehen. Ich kann es kaum erwarten und habe es nötig, ihn jetzt in mir zu spüren, deshalb hebe ich ein wenig meinen Po, sodass er eine bessere Sicht hat und höre ihn aufstöhnen. Daraufhin packt er grob meine Hüfte und hebt meinen Rock und beginnt damit, in mich zu gleiten. Wir stöhnen beide auf, weil es sich so gut anfühlt, und ich halte mich noch mehr am Regal fest. Er gleitet bis zum Anschlag in mich rein und fängt dann an, sich langsam raus und wieder reinzustossen. Er berührt einen sensiblen Punkt in mir und ich will schon fast aufschreien, als mir wieder in den Sinn kommt, wo wir uns eigentlich befinden. «Schhh, sei still. Sonst schmeisst uns die Bibliothekarin noch raus.» raunt er mir mit seiner tiefen Stimme ins Ohr und bewegt mich so, dass wir uns näher sind. Er muss mich festhalten, denn meine Beine fangen an zu zittern und ich merke, wie ich mit jedem seiner Stösse dem Höhepunkt näherkomme. Auch ihm scheint es so zu ergehen, denn seine Bewegungen werden unkontrollierter und schon bald spüre ich, wie ich mich zusammenziehe und der Orgasmus mich überrollt. Er kommt kurze Zeit später und lässt sich ein wenig gegen mich sinken. Er zieht sich dann aus mir zurück und wir lassen unseren Atem sich normalisieren und richten unsere Kleidung. Wir schauen uns noch kurz ein letztes Mal an und lächeln uns zu, danach dreht er sich um und verschwindet aus meinem Blickfeld. Ich warte noch einen Moment, bis ich selber in den Gang trete und nach vorne zum Ausgang laufe, mit einem grossen Grinsen im Gesicht. So eine Begegnung hatte ich noch nie, schon gar nicht in einer Bibliothek.
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Spicy Shortstories Mrs.-Edition
Short StorySammlung von verschiedenen erotischen Kurzgeschichten aus Sicht der weiblichen Person. Lust der Frau im Zentrum und verschiedene Themen. Für alle die gerne Smut und spicy Geschichten lesen. Spoiler: Mit leiser Stimme raunt er mir ins Ohr: "Als Nach...
