Völlig erschöpft schleppe ich mich die letzten Stufen hoch. Meine Beine, nein mein ganzer Körper ist müde und ich bin froh, dass ich endlich Wochenende habe. Ich stecke meinen Schlüssel ins Schloss und insgeheim hoffe ich, dass meine Mitbewohnerin schon Abendessen gekocht hat. Ich habe gerade keine Energie, noch etwas selber zu machen und es wäre himmlisch, nach Hause zu kommen und etwas Warmes essen zu können. Ich trete in unseren Flur und Enttäuschung macht sich in mir breit. Es riecht nicht nach Essen und allgemein ist die ganze Wohnung dunkel. Ob sie wohl noch gar nicht zu Hause ist? Müde lasse ich meine Tasche von meiner Schulter fallen und ziehe mir dann die Schuhe aus. Ich will gerade in mein Zimmer laufen, als ich plötzlich Geräusche aus dem Wohnzimmer höre. Zuerst sind sie undefinierbar und ich laufe etwas näher ran. Doch kurz bevor ich um die Ecke blicken kann, wird mir bewusst, was ich hier höre. Leises Stöhnen und Wimmern dringt bis zu mir durch und ich höre eindeutig die Stimme meiner Mitbewohnerin. Wenn auch in einer Situation, in der ich sie noch nie gehört habe. Und sicherlich auch nicht hören wollte. Ich presse mich an die Wand und eigentlich will ich so schnell wie möglich verschwinden und sie in Ruhe lassen. Doch ihr lustvolles Stöhnen und das leise, regelmässige Quietschen des Sofas turnen mich irgendwie an. Zwischendurch vermischt sich ihr Wimmern mit einem tiefen, männlichen Stöhnen, dass ich ihrem Freund zuordnen kann.
«Mhmm, ich brauche mehr. Bitte...»
«Bitte, gib mir mehr...»
Ihre Stimme tönt belegt, fordernd und ein Schauer fährt durch meinen Körper. Die Lust in ihrer Stimme ist nicht zu überhören.
«Sag mir, was du mehr willst. Ich muss es aus deinem Mund hören.»
Auch seine tiefe Stimme trieft nur so vor Lust und ich kann regelrecht hören, wie er immer wieder in sie hineinstösst.
Ihr Stöhnen wird lauter und ich höre, wie laut sie beide atmen.
«Ich... Ich will.. mehr von dir..»
«Ich brauche dich.. schneller... und tiefer..»
Er gibt nur ein lautes Knurren von sich und ich höre, wie das Knarzen des Sofas lauter wird.
Ohne es zu merken, habe ich begonnen, schneller zu atmen und meine Hand wandert zu meiner Mitte. Die andere umfasst eine Brust und ich fange an, mich zu berühren. Meine Erschöpfung und das Abendessen sind vergessen. Ich schliesse meine Augen und durch ihre Geräusche versuche ich, sie mir vorzustellen. Meine Lust wird grösser und ich spüre, wie ich mein Höschen nass mache. Ich stelle mir den lustvollen Blick meiner Mitbewohnerin vor, ihre dunklen, leicht verschwitzen Haare, ihre schönen Brüste, die bei jedem seiner Stösse auf und ab wippen. Doch ich sehe auch ihren Freund vor mir, wie er mit seinen grossen Händen fest nach ihrer Hüfte greift, wie sein Penis immer wieder in sie hineinstösst und wie sich seine Muskeln dabei anspannen. Meine Finger haben sich unterdessen selbstständig gemacht und reiben durch den Stoff meiner Jeans über mein feuchtes Höschen. Meine Nippel stellen sich auf und reiben sich beinahe schmerzhaft am Stoff meiner Bluse. Ich höre immer noch ihr Stöhnen, das Wimmern meiner Mitbewohnerin und umkreise meine Nippel. Doch es reicht mir nicht mehr, sie nur zu hören. Ich will, nein muss sie sehen und wissen, ob es wirklich so aussieht wie in meiner Fantasie. Ohne zu überlegen, machen sich meine Füsse selbstständig und ich laufe weiter in Richtung Wohnzimmer, bis ich um die Ecke komme und sie auf dem Sofa sehe. Sie liegt mit dem Rücken darauf, die Hände hat sie hinter seinem Nacken verschränkt. Nackt liegt er auf ihr und von meiner Position aus, kann ich seine schönen Rückenmuskeln bewundern. Ihre Lippen prallen hungrig aufeinander und dämpft ihr gemeinsames Stöhnen. Ich sehe, wie er regelmässig in sie hineinstösst und kann das Glitzern ihrer feuchten Vulva erkennen. Meine Lust wird nur noch grösser und sie nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen, turnt mich nochmal mehr an. Bis jetzt haben sie mich nicht bemerkt und ich lehne mich an der kalten Wand an, von wo ich den besten Ausblick habe. Es fühlt sich an, als würde ich einen Porno schauen, aber mit Menschen, die ich kenne und in Echtzeit. Es ist aber auch das Verbotene, das mich anturnt, zu wissen, dass sie mich noch nicht bemerkt haben und ich ihrem Spiel zuschauen kann. Langsam knöpfe ich meine Bluse auf, streichle meinen Oberkörper und lass meinen Blick auf ihnen ruhen. Er hält ihre Brüste umfasst, kneift immer wieder in ihre Nippel und ich sehe, wie sie vor Lust ihre Augen schliesst und ihre vollen Lippen leicht öffnet. Das Pochen zwischen meinen Beinen wird stärker und einerseits wünsche ich mir, dass er mich genauso nimmt, wie er es gerade bei ihr tut. Andererseits möchte ich ihre Brüste küssen, ihre Nippel in den Mund nehmen und ihre Nässe an meinen Lippen spüren. Meine Bluse ist ganz geöffnet und ich lasse sie auf den Boden fallen. Immer noch den Blick auf sie gerichtet, umfasse ich meine Brüste und imitiere seine Berührungen auf ihren Brüsten. Meine andere Hand greift wieder zwischen meine Beine. Ihr Stöhnen und Wimmern wird lauter und ich erkenne an der Art wie sie ihren Körper bewegt, dass sie kurz vor dem Orgasmus ist. Seine Stösse sind intensiv und langsam, aber ich kann auch sehen, wie sein langer Schwanz sie immer wieder komplett ausfüllt.
«Fuck, du bist so eng.» höre ich ihn stöhnen und ich sehe, wie ihr Griff in seinem Rücken fester wird.
«Nur für dich. Du...» Ein Wimmern unterbricht ihre Worte.
«Du bist der Einzige, der mich so spüren darf.»
Sie hat die Augen wieder geöffnet und schaut ihn an. Auch wenn ich ein paar Meter entfernt bin, kann ich ihre tiefe Verbindung spüren. Ihre Körper bewegen sich im gleichen Takt und sogar ihr Atem ist synchron.
Sie werden lauter und ich weiss, dass sie beide kurz vor dem Kommen sind. Meine Mitte pocht und die Berührungen meiner Finger sind nicht mehr genug. Ich presse mich fester an die Wand und versuche, mein Stöhnen zu unterdrücken. Doch als ich sehe, wie sie die Beine um ihn legt, um ihn noch tiefer aufzunehmen und sie beide daraufhin laut aufstöhnen, ist es um mich geschehen. Ein Wimmern verlässt meinen Mund und ich reibe über meine Klitoris, um etwas vom Druck loszuwerden. Doch ich war zu laut und erstaunt geht der Blick meiner Mitbewohner zu mir. Wie erstarrt bleibt sie liegen und auch ich wage es nicht mehr, mich zu bewegen. Verwirrt hört er mit seinen Bewegungen auf und folgt ihrem Blick. Einen Moment lang ist es totenstill im Raum und nur unser lauter Atem ist zu hören. Ich sehe sie, nackt und ineinander versunken, sie sehen mich, halbnackt und mit einer Hand in meiner Hose.
«Es... Es tut..»
«Es tut mir wirklich... leid..» stammele ich und mein Gesicht färbt sich sicherlich knallrot.
Ich will mich schon umdrehen und schleunigst verschwinden, als ihre Stimme ertönt.
«Hat dir gefallen, was du gesehen hast?» Ihre Stimme klingt immer noch voller Lust und ein anzügliches Grinsen erscheint auf ihrem Gesicht. Ich weiss gar nicht wie antworten und nicke dann nur. Meine harten Nippel und die Hand in meiner Hose sagen schon genug. Kurz blickt sie zu ihm und dann wieder zu mir. Er löst sich von ihr und mit einer Hand bedeutet sie mir, näher zu kommen.
«Ziehe deine Kleider aus.»
Mit langsamen Schritten gehe ich näher und ziehe mich währenddessen aus. Sie kommt mir nackt entgegen, zieht mich in ihren Arm und schon landen ihre sanften Lippen auf meinen. Ihr Kuss ist hungrig, aber auch sanft und ich spüre, wie er sich hinter mich stellt, über meinen Rücken und meinen Po streichelt. Seine Erektion drückt gegen meinen unteren Rücken und ich werde noch feuchter, als ich es ohnehin schon bin. Dann zieht sie mich in Richtung des Sofas.
«Wir müssen noch fertig machen, bei dem du uns unterbrochen hast.»
Sie schaut mich intensiv an, ihre Augen ganz dunkel vor Lust und legt sich wieder auf das Sofa, er positioniert sich zwischen ihren Beinen.
Ich gehe näher und bin unsicher, was ich jetzt machen soll.
«Ich will, das du dich auf mein Gesicht setzt.»
Ich habe ihre Stimme noch nie so gehört. So bestimmend, sexy und verrucht. Hitze schiesst durch meinen Körper und ich knie mich auf das Sofa, rutsche etwas hoch, bis ich auf ihrem Oberkörper sitze. Dann greift sie nach meinen Oberschenkeln und zieht mich näher an sich. Ich spüre, wie er wieder in sie hineingleitet und ein Stöhnen verlässt ihre Lippen. Wie sie es sich gewünscht hat, knie ich mich über ihr Gesicht und ihre langen Nägel streichen langsam meine Oberschenkel auf und ab. Dann spüre ich ihre Zunge an meinem Eingang und als sie endlich meine Klitoris berührt, lässt mich das Sterne sehen. Ich stelle meine Hände neben ihrem Kopf ab und bewege mein Becken zu ihren Berührungen. Durch seine Stösse wimmert sie auf und ich spüre das Vibrieren an meiner Vulva. Wir sind alle drei kurz vor dem Kommen und seine Stösse werden stärker, ihre Bewegungen schneller. Fest greift sie in meine Hüfte, saugt an meiner Klitoris und ich spüre, wie sich meine Muskeln fest anspannen. Er stösst noch ein letztes Mal in sie und ich höre, wie sie beide kommen. Ihre Zunge versinkt tief in mir, als sie kommt, und gibt mir den Rest. Ich falle vorüber und bleibe erschöpft auf dem Sofa liegen. In einem einzigen Wirrwarr liegen wir auf dem Sofa und ich muss kurz verschnaufen. Dann schauen wir uns lachend an. Dieses Erlebnis war eindeutig ungeplant und das lasse ich sie auch wissen.
«Eigentlich habe ich ja gehofft, dass du etwas zu essen gemacht hast. Aber das war wirklich besser.»
Hey, ich hoffe diese Geschichte hat dir gefallen. Über einen Stern und Kommentar würde ich mich natürlich sehr freuen. Auch wenn du Ideen und Anmerkungen hast, kannst du mir diese immer mitteilen. Vielen Dank und viel Spass beim Lesen,
Deine shortstoriesgirl
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