Romantisches Diner

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Mit langsamen schleppenden Schritten laufe ich die Treppe hoch. Ich bin vom heutigen Arbeitstag fix und fertig und freue mich darauf, mit meinem Freund einen entspannten Abend zu verbringen. Schon bald bin ich vor unserer Wohnungstür angelangt und will mir gerade die Schuhe ausziehen, als ich von drinnen leise Musik höre und ein leckerer Duft mir um die Nase weht. Verwirrt öffne ich die Türe und finde mich in unserem Flur wieder, welcher mit lauter kleinen Kerzen beleuchtet ist und mir den Weg in die Küche weisst. Die Kerzen tauchen unsere Wohnung in ein sanftes Licht und flackern langsam an den weissen Wänden. Die Musik kommt aus einer Box aus der Küche und von dort kann ich auch leichtes Klappern und Scheppern hören. Ich laufe leise in Richtung Küche und schaue dann hinein. Mein Freund steht an der Herdplatte und kehrt mir den Rücken zu. Er hat mich noch nicht gehört und rührt ahnungslos in einem Topf, in welchem ich meine Lieblingsnudeln erkennen kann. Ich geniesse den Augenblick, in welchem ich ihn einfach nur beobachten kann und er es nicht weiss. Seine dunklen Haare sehen noch leicht nass aus und kringeln sich an seinem Hinterkopf. Er hat sich seine dunkle Lieblingsjeans angezogen, dazu eine weisse Kochschürze, aber kein T-Shirt. Deshalb kann ich seine gebräunte Rückenmuskulatur beobachten und zusehen, wie sich die Muskeln je nach Bewegung zusammenziehen und sein Rücken breiter wird. Sein Rücken ist im Laufe der Jahre breiter und muskulöser geworden und ich merke, wie ich nur vom Zuschauen Lust auf ihn bekomme. 

 Ich will schon einen Schritt weiter in die Küche machen, als plötzlich seine tiefe Stimme ertönt. «Ich hoffe, du hast vom Zuschauen Hunger bekommen.» sagt er und dreht sich dann zu mir um. Mit einem ahnenden Grinsen schaut er mich an und kommt dann auf mich zu. Von vorne ist sein Anblick fast noch schöner, da ich seine gewölbten Brustmuskeln sehen kann und auch seine Armen, mit den markanten Sehnen und seinen grossen Händen, welche ich so liebe. Kurz geht mir durch den Kopf, was diese Hände schon alles bei mir angestellt haben, und ich spüre ein Ziehen in meinem Bauch. Ich versuche aber, mich wieder auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und beobachte ihn, wie er näher kommt. « Ich habe mir gedacht, dass ich uns etwas Schönes zu essen koche. Es gibt zuerst einen Salat und danach dein Lieblingsessen, Nudeln an einer Pilz-Rahmsauce und dazu deinen Lieblingswein.» Mit diesen Worten nimmt er mich in den Arm und gibt mir einen Kuss auf die Stirn und danach auf den Mund. Glücklich strahle ich ihn an und umarme ihn noch mal. «Hast du auch einen Nachttisch eingeplant? Sonst würde ich dafür Eis und Früchte vorschlagen.» sage ich zu ihm und will mich schon umdrehen, als er mich sanft am Arm packt und zurückzieht. 

Darauf raunt er mir mit leiser, tiefer Stimme ins Ohr: «Als Nachttisch hatte ich eigentlich dich eingeplant, wenn du damit einverstanden bist.» Überrascht von seinen Worten sehe ich ihm tief in die Augen. «Ich denke, das wäre eine fantastische Idee. Natürlich bin ich damit einverstanden.» Ich halte seinem Blickkontakt stand und wir merken beide, wie sich die Stimmung zwischen uns verändert. Er kommt mir mit seinem Gesicht immer näher, bis ich seinen warmen Atem auf meiner Haut spüren kann. Ich kann von hier aus die grünen Sprenkel in seinen dunkelbraunen Augen erkennen. Mit einer Hand streicht er mir sanft über die Wange und streicht eine Haarsträhne hinter meine Ohren. Mit der anderen Hand packt er meine Hüfte und zieht mein Becken näher an ihn heran. Wir sind uns nun viel näher und ich kann alle Teile von seinem Körper spüren, auch dasjenige welches hart gegen meinen Bauch drückt. Unser Atem wird schneller und sein Blick dunkler und leidenschaftlicher.

 Auf einmal können wir uns beide nicht mehr beherrschen und unsere Lippen treffen beinahe unsanft aufeinander. Meine Hände landen in seinen Haaren und ich ziehe sanft daran. Gleichzeitig wandern seine Hände runter zu meinem Po und umfassen ihn, um mich dann hochzuheben. Mit einer einzigen, schnellen Bewegung hebt er mich auf die Küchenplatte hoch und schiebt sich dann mit seinem Körper zwischen meine Oberschenkel. Seine Hände streichen über den hellen Stoff meiner Jeans, über meine Oberschenkel und dann höher über meinen Bauch bis zu meinen Brüsten. Ein Stöhnen entweicht meinem Mund als er sie umfasst und mit seinem Daumen und Zeigefinger in meine Nippel kneift. Meine Hände krallen sich an seinem Rücken fest und unter meinen Fingerspitzen kann ich seine harten Muskeln spüren. Er löst seine Lippen von meinen und wandert dann weiter nach unten, zu meinem Hals und verteilt heisse Küsse auf meinem Schlüsselbein. Ich lasse meinen Kopf nach hinten fallen und geniesse die Berührungen seiner Lippen auf meiner Haut. Meine Lust wird immer grösser und ein Ziehen entsteht zwischen meinen Beinen. Ich merke, wie seine Hände langsam zu meinem Hosenbund wandern und den Reissverschluss öffnen. Sehnsüchtig erwarte ich den Druck seiner Finger zwischen meinen Beinen, als plötzlich ein lautes Zischen neben uns ertönt. Erschrocken fahren wir beide auseinander, nur um daraufhin laut anfangen zu lachen. Der kochende Topf mit den Nudeln ist übergelaufen und diese sehen nicht mehr wirklich al dente aus. «Ich glaube wir müssen kurz unterbrechen und etwas Essen. Ich weiss zwar nicht, wie gut es uns schmecken wird, aber das ist nicht so schlimm, denn ich werde immer noch einen guten Nachttisch geniessen können.» sagt er und zwinkert mir zu. Lachend gebe ich ihm einen leichten Klaps auf den Arm und will mir schon einen Teller nehmen, als er mich zurückhält. «Geh schon mal an den Tisch. Ich bringe dir natürlich das Essen.» Er leitet mich aus der Küche und lässt mich dann in das Esszimmer laufen. 

Dort hat er den Tisch schön mit Kerzen und weissen Rosen dekoriert, und ich nehme auf einem dunklen Stuhl Platz. Kurz darauf erscheint er, mit zwei dampfenden Tellern in der Hand mit meinem Lieblingsessen darauf. Wir fangen an zu essen und schauen uns dabei immer wieder tief in die Augen. Wir versuchen beide, das Essen zu geniessen und langsam zu machen, doch die geladene Atmosphäre und die Aussicht auf das, was wir danach weitermachen werden, lässt uns nicht gemütlich essen. Auf einmal nimmt er eine letzte Portion auf seine Gabel und streckt sie mir entgegen, um mich zu füttern. Ich mache dasselbe mit den restlichen Nudeln, welche ich im Teller habe, doch stehe dann auf und gehe auf ihn zu, um mich auf seinen Schoss zu setzen. Er isst meine letzten Nudeln, welche ich ihm mit der Gabel hinhalte, und nimmt sie mir dann aus der Hand. Er legt die Hände auf meine Oberschenkel und ich halte mich an seinen starken Armen fest. 

Wir schauen uns wieder tief in die Augen und ich will mich gerade nach vorne beugen, um ihn zu küssen, als er mich zurückhält. «Ich glaube, ich würde meinen Nachttisch gerne im Bett geniessen.» raunt er mir zu und beim Klang seiner tiefen Stimme huscht ein Schauer über meine Haut. Um ihm zu zeigen, dass ich einverstanden bin, lege ich die Arme über seine Schultern und halte mich an ihm fest. Dann steht er auf und transportiert mich ins Schlafzimmer. Dort angekommen lässt er mich langsam nach unten gleiten und ich lande auf der hellen Bettwäsche. Er macht sich sofort daran, mir die Jeans auszuziehen und geht dann weiter zu meiner Bluse. Ich setzte mich auf und öffne auch ihm die dunkle Jeans und lasse sie nach unten fallen. Er zieht sich sein T-Shirt aus und kommt dann auf mich zu. Wir fangen wieder an, uns zu küssen und lassen uns nach hinten auf die Matratze fallen. Seiner halber Körper liegt auf mir, seine Härte kann ich deutlich an meinen Oberschenkeln spüren und ich geniesse die Wärme, die von seinem Körper ausgeht. Seine Hände gleiten überall über meinen Körper und mit einem Ruck zieht er mir den BH aus, um sich dann meinen Brüsten zu widmen. Er knetet sie leicht und kneift mir immer wieder in die Nippel. Ich fange an zu wimmern und eigentlich weiss er genau, wo er mich jetzt berühren soll, doch er tut es nicht. Ich will schon seine Hand nehmen und ihn dorthin führen, als er sich meinem Griff entwindet. «Sage mir, wo ich dich berühren soll.» sagt er mir mit tiefer Stimme und meine Lust auf ihn wird nur noch grösser. «Du weisst es doch. Bitte, berühre mich.» antworte ich ihm mit leiser Stimme. «Mhm, ich bin mir nicht so sicher.» sagt er mit neckender Stimme und sein dunkler Blick durchbohrt mich. «Sag mir, wie ich es dir besorgen soll, meine Schöne.» Mein Atem wird schneller und das Pochen zwischen meinen Beinen stärker. « Ich muss deine Hände zwischen meinen Beinen spüren. Jetzt. Bitte besorg es mir mit deinen Fingern und deiner Zunge.» Ich kann die Worte fast nicht aussprechen, doch er hat es verstanden. Er lässt seine Finger nach unten gleiten und zieht mir dann das Höschen von den Hüften. Er streicht zuerst sanft über meine Klitoris und wird dann immer stärker. Der Druck in mir wird grösser und ich kann ein Stöhnen nicht mehr zurückhalten. Er beobachtet mich mit forschendem Blick. «Du bist so schön und ich liebe es, wie feucht du schon bist für mich.» raunt er mir zu und senkt dann seinen Kopf, bis er zwischen meinen Beinen ist. Er küsst zuerst die Innenseite meiner Oberschenkel und streicht mit seinen Fingern immer noch über meine Mitte. Die Lust in mir wird grösser und ich merke, dass ich nicht mehr viel brauche, um zum Höhepunkt zu kommen. Er weiss das auch und wird mit seinen Bewegungen schneller. 

Kurz bevor ich komme, stösst er mit 2 Fingern in mich hinein und legt seine Zunge auf meine Klitoris. Er saugt kurz daran und ich kann mich nicht mehr halten. Mein Kopf fällt nach hinten auf das Kissen, mit einer Hand halte ich mich am Bett fest und die andere landet in seinen dunklen Haaren. Ich stöhne auf und eine Welle der Lust durchfährt mich. Er hört nicht auf mit den Bewegungen, sondern macht weiter, bis mein Orgasmus fertig ist und begleitet mich hindurch. Als mein Atem sich wieder etwas normalisiert hat, kommt er wieder hoch und legt sich neben mich. Er deckt uns zu und streicht mir die Haare aus dem Gesicht. «Vielen Dank für diesen Nachttisch, meine Schöne.»

Nach diesen Worten nicken wir beide kurz ein, bis wir wieder aufwachen und ich mich bei ihm revanchiere.

Spicy Shortstories Mrs.-EditionWo Geschichten leben. Entdecke jetzt