Wieder waren einige Wochen vergangen. Es war jetzt Mitte Juni und Harry j. war seit Freds Beerdigung wieder glücklich mit Ginny j. zusammen. Auch Hermine j. und Ron j. waren seit einem Gespräch am Tag nach der Schlacht fest zusammen. Sie waren Anfang Juni zu zweit für zwei Wochen nach Australien gereist und hatten dort Hermines Eltern aufgespürt. Hermine hatte die Gedächtniszauber erfolgreich aufgehoben und die beiden würden in den nächsten Wochen wieder nach England zurückkehren. Nun standen die ersten Prozesse vor dem Zaubergamot an. Angeklagt waren zum einen Todesser und zum anderen Ministeriumsmitarbeiter, die das Todesserregime unterstützt hatten.
Lucius Malfoy war zu lebenslanger Askabanhaft verurteilt worden. Narzissa dagegen war zu zwei Jahren Askabanhaft verurteilt worden, allerdings wurde die Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Zusätzlich musste sie eine hohe Geldstrafe zahlen. Ihr konnte nicht nachgewiesen werden, dass sie die Todesser aktiv und freiwillig unterstützt hatte und Harry j. hatte zu ihren Gunsten ausgesagt, dass sie unter Gefahr für ihr eigenes Leben Voldemort angelogen hatte und ihm, Harry, dadurch das Leben gerettet hatte.
Auch Draco kam vor Gericht und auch zu ihm wurde Harry j. befragt. Er sagte aus, dass Draco vermutlich nur aus Angst um sein Leben und das seiner Eltern zum Todesser geworden sei. Als es ernst wurde, sei er nicht in der Lage gewesen, Dumbledore zu töten, auch wenn es nur dem Zufall zu verdanken war, dass seine vorherigen Anschläge nicht tödlich geendet hatten. Auch habe er Harry j., Hermine j. und Ron j. bei deren Gefangennahme absichtlich nicht identifiziert und auch in der Schlacht von Hogwarts habe er weitgehend neutral gehandelt.
Diese Aussage wurde auch von Ron j. und Hermine j. und weiteren Zeugen bestätigt. Aufgrund dieser Entlastungszeugen und der Tatsache, dass Draco noch minderjährig war, als er zum Todesser wurde, wurde er zu einer relativ milden, ungewöhnlichen Strafe verurteilt. Er musste ein Jahr lang unentgeltlich und unter Aufsicht in einem Waisenhaus für Kinder arbeiten, deren Eltern dem Todesserregime zum Opfer gefallen waren. So würde er dauerhaft mit dem Leid konfrontiert, dass seine Gesinnungsgenossen verursacht hatten. Ihm wurde aber die Möglichkeit gegeben, zugleich seinen UTZ-Abschluss abzulegen, damit er später Chancen auf eine berufliche Zukunft hatte.
Amycus Carrow wurde für den vielfachen Einsatz des Cruciatusfluchs an Schülern, wegen weiterer unverzeihlicher Flüche sowie wegen seiner Zugehörigkeit zu den Todessern zu lebenslanger Haft in Askaban verurteilt. Alecto war bei der Schlacht von einem fehlgeleiteten Todesfluch eines anderen Todessers getroffen worden. Auch Antonin Dolohow, der Mörder von Remus, hatte die Schlacht nicht überlebt. Fenrir Greyback wurde zu zwanzig Jahren Askaban verurteilt. Zudem wurde angeordnet, dass er auch danach in einer neu geschaffenen Sicherungsanstalt untergebracht wurde, da man davon ausging, dass er seine Gier auf Menschenfleisch und darauf, andere Menschen zu Werwölfen zu machen, niemals ablegen würde.
Auch Dolores Umbridge bekam ihren Prozess. Ihr gefiel es überhaupt nicht, nun auf der anderen Seite des Gerichtssaals zu sitzen und sie zeigte keinerlei Unrechtsbewusstsein. Zunächst wurde ihre Tätigkeit als Lehrerin und Schulleiterin von Hogwarts verhandelt.
Alle Erniedrigungen und Foltermethoden, alle Postdurchsuchungen und den illegalen Einsatz von Veritaserum rechtfertigte sie damit, sie habe nur "zum Wohle des Ministeriums" gehandelt, um "diesen vorlauten, unverschämten Kindern" Disziplin beizubringen. Das überzeugte den Gamot aber ganz und gar nicht. Weder habe sie sich eine Genehmigung für den Einsatz von Veritaserum geholt, noch sei der Einsatz von Blutfedern oder der Cruciatusfluch gerechtfertigt, allein, um Schüler zum Schweigen zu bringen.
Den Einsatz des Cruciatusfluchs bestritt sie völlig, dies wurde allerdings nicht nur von Harry j., Hermine j., Ginny j., Ron ., Neville und Luna, sondern sogar von Draco Malfoy bestätigt. Da sie den Fluch aber letztendlich nicht ausgeführt habe, konnte sie nicht allein deshalb zu lebenslangem Askaban verurteilt werden.
Auch bestätigten alle sieben Zeugen unabhängig voneinander, dass Umbridge laut eigener Aussage die zwei Dementoren zu Harry j. nach Hause geschickt hatte.
Schließlich wurde ihre Tätigkeit als Vorsitzende der Registrierungskommission für Muggelstämmige verhandelt. Auch hier beharrte sie stur darauf, lediglich nach den geltenden Gesetzen gehandelt zu haben. Allerdings konnte ihr nachgewiesen werden, dass sie darum gekämpft hatte, diesen Posten zu bekommen und dass sie dann mit teuflischer Gründlichkeit und sadistischem Vergnügen jeden einzelnen Muggelstämmigen vor Gericht gezerrt, gedemütigt und zum Teil auch über die Grenzen der geltenden Gesetze hinaus bestraft hatte. Auch hatte sie die Gesetze gegen die Muggelstämmigen selbst mit entworfen.
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Halloween Time Travel
Fiksi PenggemarHarry, Ron, Hermine, Ginny und Teddy besuchen nach dem Krieg an Halloween 1998 Lilys und James' Grab. Plötzlich reisen sie in der Zeit zurück und landen im Wohnzimmer der Potters - ausgerechnet an Halloween 1981. Können sie gemeinsam Voldemorts Angr...
