Es wurde schwerer, Orte für ihre Treffen zu finden-Albus war nicht naiv genug, als dass er dies nicht merken würde. Es wurde schwerer, mit jedem Mal, das Gellerts Name in den Schlagzeilen des Tagespropheten auftauchte. Mit jedem Mal, das er einen weiteren Schritt in Richtung seiner Ziele unternahm, von denen er schlicht nicht ablassen konnte. Was Albus ebenfalls wusste war, dass er all das nicht auf ewig ignorieren konnte, so verlockend es manchmal während ihrer Treffen auch erscheinen mochte. Auch während dieser hinterließ es einen bitteren Geschmack in seinem Mund wenn er an die Artikel mit Gellerts Namen dachte, daran, wie weit dieser bereits gegangen war, und noch gehen würde. Auch wenn er zugeben mjsste, dass es momentan geradezu verdchtig still um de dunklen Magier geworden war, so dass die meisten Artikel sich mittlerweile mehr mit Süekulationen darüber, was er wohl vorhatte befasssten, als mit seinen ATten. Artikel, die sich damit becshäftigten, wo genau der CShwrazmagier sich mometan aufhielt, was er vorhatte. Ed war fast, wie dmalas- vor einigen JAhren, einige Zeit vor Gellerts Gefangennnhame durc die MACUSA, und er würde lügen, wenn er behuaoten würde, dassber sich nicht auch schon egdanke darüber gemacht hatte. DAss es ihn nicht ebenfalls irrritierte, und er sich nicht fragte, was dahinter steckte.
Doch das änderte herzlich wenig an vielen Dingen. ie Treffen machten einiges schwerer, für beide von ihnen- er erkannte es an dem Schmerz, der sich bei jedem Abschied, jeder Auseinandersetzung in den verschiedenfarbigen Augen des Schwarzmagiers abzeichnete. Und er erkannte es daran, das er bei jedem erneuten Abschied glaubte fühlen zu können, wie sein Herz noch etwas mehr brach. Und trotzdem glaubte er nicht, dass er komplett darauf verzichten konnte, so selten und so kurz sie auch sein mochten. Es war nicht sonderlich viel Zeit, die sie miteinander verbringe konnten- aber es waren zumindest einige kurze Momente der Ausflucht. Was für ein naiver Gedanke. Er könnte sich selbst dafür schelten, während er hier saß, und darauf wartete, dass Gellert erschien- denn ob er es wahrhaben wollte oder nicht, eigentlich wusste er, dass jeder von ihnen am Ende dieses Treffens wieder allein sein würde. Es war ein trostloser Gedanke, aber es war die Wahrheit, so verlockend es auch war, sich vor dieser zu verstecken. denn genau das war es, was sie taten, auch wenn Albus sich der Realität seit der Zerstörung des Blutpakts um einiges bewusster geworden war, als vor einiger Zeit. Auch wenn er wusste, dass sie eigentlich nichts Anderes taten als Zeit zu schinden, bis sie nicht mehr die Möglichkeit dazu haben würden. Aber vielleicht war es letzten Endes das Einzige, was ihnen noch blieb.
Unwillkürlich kehrten eine Gedanken zu ihrem letzten Treffen zurück, zu Gellerts Worten, ehe er das Café verlassen hatte. Wir bekommen das hin. Die Nachdrücklichkeit in diesen Worten hatte ihm das Herz beinahe ein weiteres Mal gebrochen, doch gleichzeitig glaubte er, auch eine gewisse Unsicherheit in ihnen wahrgenommen zu haben. Auch, wenn Gellert vermutlich alles dafür getan hatte, sie sich nicht anmerken zu lassen. So, wie er immer versucht hatte, sich sämtliche Unsicherheit nicht anmerken zu lassen, diese mit einer Selbstsicherheit zu kaschieren, die er nicht immer so sehr empfand, wie er es sich wünschte. Im Entferntesten erinnerte es den ehemaligen Gryffindor daran, wie Gellert vor ungefähr hundert Jahren über seinen Rauswurf aus Durmstrang gesprochen hatte- und über das, was danach erfolgt war.
Daran, wie unberührt er von dem ganzen gewirkt hatte, wie es geradezu an ihm abzuprallen schien. Im ersten Moment, war selbst Albus auf diese Wirkung, die sein Gegenüber unbestreitbar beabsichtigt hatte hinein gefallen. Im ersten Moment hatte er ihm diese erschreckend Gleichgültigkeit angekauft, mit der er erzählte, dass seien Familie ihn spätestens nach seinem Rauswurf ganz aufgegeben hatte. Mit der er erzählte, wie aufgebracht seine Großeltern gewesen waren, wie aufgebracht selbst seine Mutter gewesen war, die zu jenem Zeitpunkt die meiste Zeit über nur körperlich anwesend wirkte. Wie sie trotz Allem im ersten Moment versucht hatte, ihren Sohn zu verteidigen, soweit ihr dies möglich gewesen war, ehe seine Großeltern sie übertönt hatten. Wie sein Großvater ihn als Schande, als Nichtsnutz bezeichnet hatte- und wie Gellert Grindelwald an diesem Tag den ersten Schlag seines Lebens eingesteckt hatte. ' Sie haben mich nie geschlagen', hatte er damals erzählt, in diesem nüchternen, beiläufigen Tonfall, als würde er Albus erklären, wie seien Schuluniform in Durmstrang ausgesehen hatte.
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The Enemy // Grindeldore
Hayran Kurgu~ If I could make you the enemy, I would ~ Es wurde schwerer, Orte für ihre Treffen zu finden-Albus war nicht naiv genug, als dass er dies nicht merken würde. Es wurde schwerer, mit jedem Mal, das Gellerts Name in den Schlagzeilen des Tagespropheten...
