Kapitel 16 - Silver/Alva

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Silver

Ein unbekanntes Gefühl überkam mich. Es war eine Wärme, ein Verlangen, eine wunderschöne Zuflucht.
Meine komplette Haut stand unter Flammen. Es war ein angenehmes Brennen. Fühlte sich so die Unbeschwertheit an?
Meine Hände packten Alvas Hüften, als sie sich an mich presste, ihre Lippen noch immer auf meinen. Mit einem Ruck hatte ich sie auf mein Schoß gezogen, ihr Duft umhüllte mich. Sie roch nach Sommergewitter und augenblicklich wurde das mein Lieblingsgeruch. Meine komplette Welt wurde auf den Kopf gestellt.
Ich presste meine Lippen stärker gegen ihre, vergrub meine rechte Hand in ihren Haaren, zog ihren Kopf näher an meinen, um noch mehr von ihr zu spüren. Ich wollte alles von ihr und ich würde alles von ihr nehmen, solange sie es zulassen würde.
Verdammt, sie gehörte mir. Sie war meins, wie ihre Seele, die ich bis zu meinem Ende mit allem was mir zur Verfügung stand verteidigen und beschützen würde.
Meine Lippen bewegten sich hart gegen ihre, verschlangen jeden Kummer und jede Sorge, die sie in sich trug. Ich wollte ihr die Sicherheit geben, die sie brauchte - die sie verdiente.
„Silver.", keuchte sie, vergrub ihre Fingernägel in meinem Rücken, als mein Griff sich in ihren Haaren verstärkte.
Ein tiefes Stöhnen entfloh mir, als die Art und Weise wie sie meinen Namen sagte durch meine Knochen ging, meine Atmung für einen Moment stoppte, nur, damit mein Herz umso schneller schlug.
Alva auf meinem Schoß zu wissen, während sie sich an mich klammerte, als wäre ich ihr Licht in der tiefsten Dunkelheit, ließ das Blut in mir kochen.
Mein Schwanz drückte gegen den Stoff meiner Jeans, wollte Alva zeigen, wie sehr ich sie begehrte, aber ich wusste, dafür war es zu früh. Ich wusste, Alva hatte noch nie einen Mann auf diese Art berührt, dafür war sie viel zu schüchtern, aber scheiße, wenn wir erst einmal so weit waren, würde ich sie in den Himmel ficken, damit sie annähernd spüren konnte, was ich spürte, während sie sich an mir rieb.
Wieder stöhnte ich, als sie sich gegen mich bewegte, meine Geduld auf die Probe stellte und immer wieder leise keuchte. Es war Musik in meinen Ohren.
Meine freie Hand wanderte hinunter, bis ich an ihrem Hintern ankam, den ich fester packte. Er passte perfekt in meine Hand - wie für mich gemacht.
„Fuck, Alva.", knurrte ich, zog ihren Kopf mit meiner Hand in ihren Haaren einen Stück nach hinten und betrachtete sie für einen Moment. Ihre Lippen waren angeschwollen, sie atmete heftig und ihre Augen leuchteten. Sie war wunderschön. „Du machst mich verrückt."
Ich vergrub mein Gesicht in ihrem Hals, küsste diesen gierig, was sie wieder dazu veranlasste, sich in mich zu krallen, jedoch diesmal in meine Haare, an denen sie leicht zog. „Du hast keine Ahnung, wie sehr ich mich zusammenreißen muss. Am liebsten würde ich dich so hart ficken, bis du deinen Namen vergisst." Um meine Aussage zu verdeutlichen, drückte ich ihr meine Erektion entgegen, was ihr ein Stöhnen entlockte. Was ich alles mit ihr anstellen würde - sie hatte keine Ahnung, was es bedeutete, seine Seele an den Teufel zu verkaufen.
„Silver.", mehr bekam sie nicht heraus, als ich meine Hand aus ihren Haaren zu ihrem Hals gleiten ließ und diesen umgriff, um ihren Kopf einen Stück zur Seite zu legen, um mehr Möglichkeiten zu haben. Ich wollte spüren, wie sie in meinen Armen zerfloss.
Während meine Lippen über ihre weiche Haut glitt wurde der Druck in meiner Hose immer schlimmer und ich wusste, würden wir jetzt nicht aufhören, könnte ich mich nicht mehr zusammenreißen.
Ich entfernte mich wieder einen Stück von ihr, zog ihr Gesicht näher an meines, worauf ich ihr einen letzten und sanften Kuss auf die Lippen gab, der ihre Atmung für einen Moment komplett stoppte.
„Schau mich an." Und sofort tat sie, wie ihr befohlen. Sie sah mich direkt an, mit ihren braunen Augen und ihrer Unschuld, die ich für mich alleine haben wollte.
Und dafür würde ich auch über Leichen gehen. „Dir muss eines bewusst sein, mein Mauerblümchen.", sprach ich gegen ihre Lippen, spürte ihren Atem, wie er an meiner Wange entlang strich, als ich meine nächsten Worte laut und deutlich sagte. „Mit diesem Kuss hast du einen Pakt mit dem Teufel geschlossen."
„Und das bedeutet?", fragte sie atemlos, ihre Wangen waren leicht gerötet und das nicht vor Scham, sondern vor Erregung, was mich grinsen ließ.
„Du gehörst mir. Nur mir. Und wenn dich irgendeiner anfassen sollte, werde ich ihn persönlich mit jeder Foltermethode die du dir Vorstellen kannst in die Hölle schicken."

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