"Ich habe euch gesagt, keiner rührt die Ritter der Tafelrunde an .....Und was macht ihr? Tötet und verletzt mehr als die Hälfte von ihnen...." Missbildung lag in Crowleys Blick, als er in die Runde an Männern sah, die es gewagt hatten, sich seinen Befehlen zu widersetzen.
"Da frage ich mich doch, wer von euch sich sicher gewesen war, ohne eine Strafe davon zu kommen?" Mit der Zuge schnalzend, die Hände hinter dem Rücken verschränkt ging der Dämon umher und blieb schließlich vor einem dicklichen Mann stehen, dessen schwarzes Haar ihm wie Pech über den Rücken fiel.
"Jonathan von Camebridge.....sag, was hast du dir dabei gedacht?"
Und wo doch das Gesicht des Mannes gerade noch eingefallen und leer gewirkt hatte, da reckte es dieser doch nun entschlossen nach oben und sah ihn aus stahlgrauen Augen heraus anmaßend an.
"Nun, ich denke wir sind uns doch alle einig, dass du mittlerweile.....wie sag ich das denn nun am besten?" Jonathan war an ihn heran getreten und hatte sich leicht zu ihm hinunter gebeugt, sodass sich dessen fauliger Atem in Crowleys Nasenhöhlen verfing und nicht mehr daraus hervorgehen wollte.
Sein Haar hing ihm in faden Strähnen, welche ölig glänzten ins Gesicht und ließen ihn noch bedrohlicher wirken, als dieser sowieso schon war.
Ein Mann, ein Hunne ....eine Bestie.
Und dennoch, konnte er dem rothaarigen Mann nichts vormachen....hatte er doch schon schlimmeres gesehen.
"Ah, ich denke, das Wort war 'verweichlicht'....Du. bist. verweichlicht."
Grinsend trat er von ihm zurück.
Ein Raunen ging durch die Menge, ein Gröhlen, manche der Männer grinsten.....Doch die Anderen, die abseits von dem Geschehen standen, rührten sich keinen Zentimeter.
Ihre Gesichter waren hart.
Regungslos...
Ein wenig wie bei einem Rudel von Wölfen bei der Jagd.
Er vermochte ihre Anspannung zu spüren, wussten sie doch, dass er, der schwarze Ritter nicht zu unterschätzen war.
Und wo die Anderen doch noch lachten, da war die Stille um sie herum doch noch viel lauter...
Ein kurzes Nicken war alles, was es brauchte, ehe seine Männer vorstürzten, mit lautstarken Rufen die Verräter zu Boden rissen und schließlich nieder rangen.
Jonathan war zurück gewichen, hatte die Flucht ergreifen wollen, ehe ihn ein dumpfer Schlag am Hinterkopf traf und er bewusstlos zu Boden ging.
...
Es roch modrig, seine Hände schmerzten....ebenso, die Beine.
Kein Licht drang zu ihm hindurch und doch war es, als flackerte ein gelbes Licht am anderen Ende des Raumes.
Blinzelnd versuchte er gegen die wieder aufkommende Schwärze in seinem Inneren anzukämpfen, die ihn zu überwältigen drohte.
Sein Kopf schmerzte und das Pochen in seinen Schläfen ließ ihn heißer aufstöhnen.
Schritte drangen zu ihm hindurch und ließen ihn eilig den Kopf drehen, ehe sich eine dunkle Gestalt grinsend in sein Sichtfeld schob und es ihm eiskalt den Rücken hinunter lief.
"Na, gut geschlafen?"
Ein dunkles Lachen entkam des Dämons Kehle, als er in die vor Angst geweiteten Augen des anderen sah.
Seine Männer hatten auf seinen Befehl hin, Jonathan nicht angerührt ....ihn ihm überlassen, während die Kadaver der anderen seinen kompletten Fußboden ruiniert hatten.
"C-crowley" krächzte der Dunkle heißer, ehe er krampfhaft versuchte, gegen die fest geschnürten Seile anzukommen, die ihn doch fest auf dem kalten Holztisch Tisch hielten.
Doch es brachte alles nichts, waren diese doch genauso erbarmungslos und hart, wie es der Blick des Rothaarigen zu sein schien.
"Weißt du Jonathan....wir hätten ein tolles Team werden können..."
Raunte der Dämon leise, ehe er einen silbernen Dolch hinter seinem Rücken hervor zog und ihn gegen das tanzende Licht der Fackeln hob.
"Aber wenn ich es mir recht überlege, dann komme ich zu dem Schluss, dass das womöglich keine so gute Idee gewesen wäre. Findest du nicht auch?"
Lächelnd trat er an den Tisch heran und beugte sich über den gefesselten Mann unter sich, der doch mittlerweile damit begonnen hatte, wild den Kopf zu schütteln.
"Na, na, wer wird denn nun gleich die Nerven verlieren?"
"B-b-Bitte C-Crowley....das war doch alles nur Spaß....Ein schlechter Scherz!"
Augenscheinlich überrascht, wich der Rothaarige einige Zentimeter zurück.
"Hm....Na, wenn das so ist." Zischte die Schlange leise und zog ihre gelben Augen zu Schlitzen.
Mit einer schnellen Handbewegung ließ Crowley das gezackte Messer hinab fahren und stieß es dem Mann unter sich eilig durch die Hand, sodass sich die Spitze unter ihm in den Tisch bohrte und der Schwarzhaarige erschüttert, über soviel Brutalität aufschrie.
"Aber, aber ....Weißt du was ich gar nicht leiden kann?"
Fragte der Rothaarigen schließlich belustigt, als er auf die rot unterlaufenen Augen des anderen sah, die sich allmählich Tränen füllten.
Jonathan schwieg, hatte er doch das Gefühl, die Antwort bereits zu kennen.
"Ich hasse es, wenn man Leute umbringt, die mir wirklich-" an dieser Stelle begann er das Messer in der Handfläche des anderen im Uhrzeigersinn zu drehen "wirklich, am Herzen liegen."
Der Schwarzhaarige riss bestürzt die Augen auf, hatte er doch stets einige Gerüchte gehört, dass dem schwarzen Ritter mehr an dem Bloden Mann der Tafelrunde zu liegen schien, als dieser zugeben mochte....Doch nun, wo er es selbst aus dessen Munde gehört hatte, da wusste er, dass dem Rothaarigen nichts, kein Fünkchen mehr, an seinem Leben zu liegen schien und er schloss resigniert die Augen.
Wenn der andere Tot war, so war auch er es...
"Nun dachte ich mir, ich revanchiere mich bei dir für deine ach, so heldenhafte Tat und erspare dir einen grausamen Tot auf dem Schlachtfeld...."
Entschlossen riss er das Messer aus Jonathans Hand, der daraufhin abermals aufschrie.
"Stattdessen verspreche ich dir, wird dein Tod die Hölle auf Erden sein...."
Angetrieben von purer Boshaftigkeit, stieß der Dämon den Dolch 43 mal in den fetten Körper des anderen, streute Meersalz und Zitrone in dessen Wunden und sang doch fröhlich eine leise Melodie vor sich hin, von der er doch nicht einmal wusste, was sie zu jener Zeit bedeuten mochte.
"Dadadadadadadada ......dadadada
dadada ........Tequila!"
Doch schon bald hatte der Dämon keinen Spaß mehr an seiner Folter, schaffte es der Andere doch nicht einmal mehr, die Augen offen zu halten.
Ein Husten und Röcheln hallten durch die Mauern und wurde doch von keinem gehört.
Doch bald verstummten auch diese Geräusche, war doch mit dem letzten Messerstich auch das letzte bisschen Leben aus den dunkelhaarigen gewichen.
Seufzend besah er sich die Sauerei und ließ das Messer mit einem dumpfen Laut zu Boden fallen.
Seine Leute würden nicht Fragen....
Würden nicht anzweifeln, was er getan hatte....
Ihm keine Schuld zusprechen.
Sein Haar hing ihm von Schweiß und Blut verklebt ins Gesicht....Seine Kleidung war durchtränkt und er merkte wie ihn selbst die Kraft verließ.
Er bereute nicht, empfand keine Schuld....Und doch fürchtete er das Urteil seines Blonden Freundes, der doch noch immer schwer verletzt in seinem Turmzimmer, um sein eigenes Leben rang.
Seufzend und mit einem leisen Schnipsen seiner Finger, ließ er die Sauerei verschwinden und verschwand schließlich kopfschüttelnd hinter einer dunklen Holztür, auf der anderen Seite des Raumes.
Wie sollte er nur wieder aus diesem Schlamassel heraus kommen?
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Es tut mir so leid !
Die Folter Methode ist einer Freundin und mir scherzhaft nach der 3 stündigen Englisch Prüfung gekommen
....
nehmt es mir nicht übel
dachte es bringt etwas pep in die Sache :3
Lasst gern eure Ideen und n Kommi da, wie ihr das Kapitel findet
(Vielleich wäre euch ja
eine bessere Folter eingefallen?)
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Killer Queen
Fiksi PenggemarWas passiert, wenn ein Dämon und ein Engel sich verbünden? Bricht Chaos aus? Die Liebe? Oder vielleicht doch etwas ganz anderes. Hier eine kleine ONS Sammlung von meinen Lieblings Husbands. Ein Nachfolger der 'Good old fashioned lover boy' Reihe...
