Nachdem ich das Bild von Bilal, Deniz gezeigt habe, habe ich ihn nicht mehr gesehen. Schon seit 4 Tagen geht er mir aus dem Weg. Ich bin wieder in mein altes Zimmer umgezogen und weine seitdem nur noch. Wieso hat er mich einfach so liegen lassen?
Wieso kommt er nicht wieder zurück?
Ich war grade wieder am weinen, da hörte ich wie die Haustür zugeschlagen wurde. Ist Deniz wieder da?
Ich sprang sofort von meinem Bett auf und lief runter. Vor der Tür sah ich einen blutverschmierten Deniz. Ich lief auf ihn zu, um ihn zu umarmen, aber er schubste mich von sich weg.
"Geh du mir jetzt nicht auch noch auf die Nerven."
Ich war schockiert von dem was er sagte und wusste nicht was ich sagen soll.
Er ging an mir vorbei und rempelte mich dabei fest an, sodass ich hinfiel.
"Verdammt Deniz was ist los mit dir?" Er ignorierte mich und lief in sein Zimmer.
Ich stand auf und ging enttäuscht in mein Zimmer. Ich lief angespannt hin und her. Was ist mir ihm los? Ich muss mit ihm das jetzt regeln. Das kann nicht so weiter gehen.
Ich lief wütend aus meinem Zimmer und wollte in sein Zimmer reinplatzen, aber es war abgeschlossen.
Sofort klopfte ich an der Tür. "Deniz mach diese Tür auf. Rede mit mir." Er antwortete mir nicht und es machte mich immer wütender. Was ist mit diesem Mann verdammte scheiße nochmal los?
"Deniz mach die Tür auf. Ich werde nicht aufhören zu klopfen, bis du diese scheiß Tür öffnest."
Die Tür wurde immer noch nicht geöffnet und ich hämmerte schon an der Tür. Er machte nicht den Anschein die Tür zu öffnen und irgendwann gab ich dann doch auf und setzte mich vor seine Tür hin.
Ich werde mich nicht fortbewegen, bis diese Tür geöffnet wird und Deniz mit mir spricht.
Ich weiß nicht wie lang ich dort saß, aber irgendwann öffnete Deniz die Tür und war überrascht mich zu sehen. Ich stand auf und suchte den Blickkontakt zu ihm, aber er wich mir die ganze Zeit aus.
"Deniz bitte ich bin so erschöpft, rede endlich mit mir." "Was willst du wissen?" "Wieso bist du einfach so weggegangen? Wieso warst du so lange weg? Wieso bist du blutverschmiert nach Hause gekommen?" "Das ganze hat dich nichts anzugehen." "Wieso? Bist du nicht mein Freund? Sind wir nicht in einer Beziehung? Es ist doch mein Recht das zu wissen." "Ehrlich gesagt wird mir das zu viel. Ich denke es ist besser, wenn wir das ganze hier und jetzt beenden." "Was?" "Dieses Beziehungs Ding. Ehrlich gesagt habe ich nicht mehr diese Aufregung, wie am Anfang." "Wieso?" "Ich habe die Interesse nach der Geschichte mit deinem Bruder verloren."
Es fühlte sich an wie ein Stich in meinem Herzen. "Du hast es gesagt, dass es dir nichts ausmacht. Du hast gesagt, dass es nicht meine Schuld ist." "Ich habe nachgedacht. Wer auf sein Bruder nicht aufpassen kann, kann auch nicht auf seine Kinder nicht achten. Ich will keine verantwortungslose Mutter für meine Kinder." Der nächste Stich in mein Herz. Meine Augen füllten sich, die Dunkelheit übernahm mich und die Wut stieg in mir auf.
Weinend stand ich vor dem Mann, den ich mehr als mich liebte, was ihn nicht ein Prozent interessierte.
Ich versuchte mich zu sammeln und fing an den Mann vor mir anzuschreien.
"Ich hasse dich. Ich hasse dich dafür, dass du mir diese Hoffnungen gemacht hast. Ich hasse dich dafür, dass du mir die Hoffnung gegeben hast, dass ich es verdient habe geliebt zu werden. Ich hasse dich, dass du mich noch mehr gebrochen hast, als ich es schon bin. Du bist ein widerlicher Mensch Deniz. Du bist der schlimmste Mensch, den ich je in meinem Leben gesehen habe." "Das interessiert mich nicht." "Ich hoffe du wirst niemals glücklich." Er ballte seine Fäuste und packte mich grob an meinem Arm. Er zog mich in mein Zimmer und schubste mich gewaltsam rein.
"Pack deine Sachen und verschwinde aus meinem Haus. Gekündigt wurdest du sowieso schon und Ersatz habe ich schon seit langem. Ich möchte dich hier nie wieder sehen. Geh und komm nie wieder hier her. Deine Anwesenheit bringt mich zum kotzen."
Vor Schock blieb ich erstarrt stehen und konnte nicht realisieren, dass das grade wirklich geschah.
Schmiss Deniz mich wirklich aus dem Haus? Er weiß doch, das ich keinen anderen Platz mehr habe. Habe ich ihn so sehr angeekelt?
"Los pack endlich deine Sachen ein und geh, ich kann dich nicht noch weiter ertragen."
Schluchzend nahm ich meine Sachen, die ich hier her brachte an meinem ersten Tag und ließ den Rest hier. Ich möchte nichts, was mich an ihn erinnert.
"Was ist mit dem Rest?" Ich antwortete ihm nicht und lief mit meinem Rucksack aus dem Haus. Ich lief solange, bis ich das Haus von Deniz nicht mehr sah.
Danach ließ ich mich auf den Boden fallen und weinte mir die Seele aus dem Leib. Mir waren die Menschen, die mich beobachteten egal.
So einen Schmerz habe ich noch nie in meinem Leben gefühlt. Es ist so unerträglich.
Irgendwann spürte ich eine Hand an meiner Schulter und blickte hoch in der Hoffnung, dass es Deniz ist.
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Senden güzeli mi var?
أدب المراهقينJeden Tag treffen wir auf Menschen. Wir machen unsere persönliche Erfahrungen, egal ob positiv oder negativ. Auch wenn wir uns dem nicht bewusst sind, verändern uns diese Begegnungen um ein Hauch. Genau solch eine Begegnung haben der reiche Sohn ein...
