Kapitel 50

599 22 2
                                        

Heute ging der Tag an der Uni ziemlich schnell um. Zuhause guckten Cem und ich einen Film. Da er jetzt zocken wollte, nahm ich mir meinen Laptop zur Hand und checkte meine Mails. Meine Atem stockte, ich hatte eine E-Mail von meinem angeblichen Vater. Ich las sie mir durch.

Hallo Aylin,
Ich weiß, du glaubst mir nicht. Aber ich bin es, dein Vater! Ich bin nicht gestorben, ich habe überlebt. Bitte glaube mir. Wollen wir uns vielleicht treffen? Im Park? Komm morgen um 14 Uhr, dann zeige ich dir das ich lebe.

Dein Dad.

Ich zeigte sie Cem. "Du gehst da nicht hin!" Sagte er streng und ich nickte nur.

Ich freute mich, dass heute Freitag ist und ich endlich ausschlafen kann. Ich sah das Cem auf dem Sofa eingeschlafen ist, also ging ich ins Bad, nahm ein Eimer und füllte es mit kalten Wasser. Ich schlich wieder leise ins Wohnzimmer und in der nächsten Sekunde, kippte ich den Eimer Wasser über seinen Kopf. Er schreckte auf und ich musste lachen. "Ayliin, das bekommst du zurück." Rief er. Ich fing an zu kreischen und lief weg, er mir hinterher. "Bleib stehen!" Schrie er. "Nö." Erwiderte ich nur unter lachen. Doch wie mich mein Schicksal hasst, stolperte ich über Cems Schuhe, die mal wieder kreuz und quer im Flur rumlagen und landete unsanft auf dem Boden. "Jetzt hab ich dich." Rief Cem und warf mich über seine Schulter. Er rannte mit mir ins Wohnzimmer und schmiss mich auf das Sofa, bevor er anfing mich zu kitzeln. Ich lachte los und mein Bauch begann wehzutun. "Hör auf. Bitte." Schrie ich. Als Cem sah, das ich vor lachen nicht mehr konnte, hörte er auf.
"Ich liebe dich, Zicke." Grinste er.
"Ich dich auch, Arschloch." Erwiderte ich.

Am Abend ging ich mit den Gedanken an meinen angeblich lebenden Vater schlafen.

"Baba?(Papa)" Weinte ich. "Aylin." Erwiderte er. Ich fiel im um den Hals. "Du... Du lebst." Schluchzte ich. "Ja meine Tochter, ich lebe."

Ich wachte auf, das war alles ein Traum. Nein, es kann nicht nur ein Traum gewesen sein! Ich muss zu diesem Treffen.

Um 13:30 Uhr begann ich mich fertig zu machen und um 13:50 Uhr schlich ich aus dem Haus. Ich weiß das Cem nicht will, dass ich zu diesem Treffen gehe, deswegen sage ich ihm auch nichts.

Als ich im Park angekommen war, war ich sehr aufgeregt. Was wenn er wirklich lebt? Aber das kann doch nicht sein, oder?
Plötzlich wurde eine Hand auf mein Mund gedrückt und ich wurde nach hinten gezogen. Ich probierte mich zu wehren, aber es klappte nicht.
Doch dann kam mein Retter, mein Prinz. Cem schlug auf den Typen ein und ich sah nur wie er wegrannte. "Aylin, ich sagte dir doch, geh nicht hin! Du bist so naiv." Sagte er und umarmte mich fest. "Geht's dir gut?" Fragte er mich und ich nickte nur.

"Wir müssen zur Polizei und ihn anzeigen!" Sagte Cem zuhause und ich nickte wieder. Wie kann ein Mensch so etwas nur tun?
____________________
Ich weiß es ist nicht lang, aber ich hab einfach keine Ideen mehr! Wenn ihr welche habt, schreibt sie mir doch bitte privat und ich werde versuchen sie einzubringen! Danke an über 23,7k Leser❤️ und danke an die Leute die kommentieren und mir auch privat schreiben, wie sie meine Geschichte finden, dass motiviert mich einfach so!❤️ Bei meiner neuen Geschichte habe ich jetzt auch schon fast 1k, danke!❤️

Aylin & CemWo Geschichten leben. Entdecke jetzt