Das Fünfundzwanzigste

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Küssend beförderte Zayn mich irgendwie ohne aufzufallen in seine Suite. Ich fühlte mich ein bisschen als ob wir uns heute Abend das erste Mal gesehen und was noch viel schlimmer war...wie eine Frau, die von dem reichen Junggesellen auf einen Quickie eingeladen wird. Ich muss zugeben, ich fühle mich in unserer Beziehung ziemlich oft wie die Frau.Gefühlte 10.000 Gedanken schossen durch meinen Kopf als er mir das Hemd von den Schultern strich und zärtlich über meinen Rücken fuhr.

„Wir müssen nicht miteinander schlafen.", flüsterte er, als ob er meine Gedanken erkannt hätte. Ich konnte nichts anderes tun als Lächeln weil mir dieser Zayn so unbeschreiblich gut gefiel.

„Ich hab eine Idee.", zwinkerte er mir dann zu und schob mich in die Küche mit der Anweisung auf ihn zu warten. Ich hatte keine Ahnung was er vor hatte und wartete einfach nur neugierig. Mein Herz schlug so unfassbar schnell, dass es sich anfühlte als ob es aus meiner Brust springen würde. Zayn gab mir Gefühle auf eine Art und Weise, die ich nicht kannte. Noch nie gekannt habe. Mit meinem Ex hatte ich sowas nie. Er war nie so rücksichtsvoll und süß, nein-in der Beziehung ging es nur um guten Sex. Sehr Guten wie ich zugeben muss.

„Liam." Zayn stand in der Tür und sah mich an. Sofort sprang ich auf und lief ihm nach. Mit weit geöffneten Augen und offenem Mund stand ich also in dem Badezimmer. Der Whirlpool der sich in dem Zimmer befand war eingelassen und blubberte vor sich hin. Auf der Ablage stand eine Flasche Champagner und 2 Gläser, daneben eine Schüssel Erdbeeren die lecker rot leuchteten.

Mein Verstand drehte durch als ich daran dachte, dass ich dort mit Zayn-nackt-sitzen werde.

„Sei nicht so schüchtern, Love.", lachte Zayn leise und ich sah, dass er schon nackt war. Schluckend sah ich an seinem Körper hinunter, der perfekter nicht hätte sein können.

„Gefällt's dir?", lachte er mich aus und ich sah leicht schmunzelnd, leicht errötend nach oben.

„Und wie.", grinste ich und zog mich langsam aus. Zayn war derweilen schon im Wasser und beobachtete mich mit Adlersaugen. Aber komischerweise fühlte ich mich nicht unwohl mit seinen Blicken auf mir. Ich mochte es, wenn ich ihm gefiel. Vorsichtig tippte ich mit einem Fuß hinein um festzustellen, dass das Wasser eine angenehme Temperatur hatte bevor ich mich neben ihn niederließ. Zayn reichte mir ein Glas Champagner und stieß mit mir an ehe er einen Schluck trank. Er war gut. Prickelnd und kühl.
Ich genoss diese kurze Stille die zwischen uns herrschte in der wir uns nur ansahen. Nach einem weiteren Schluck hielt er mir eine Erdbeere vor den Mund.

„Probiere." Ich zog eine Augenbraue hoch und biss dann so erotisch wie möglich in die Beere. Innerlich musste ich mich einfach nur auslachen weil ich ihn so dringen beeindrucken wollte. Etwas Saft lief mir über die Lippe, den er mit seinem Daumen wegwischte und sich mit seinem Mund näherte. Vorsichtig berührte er meine Unterlippe mit seinen Lippen und saugte leicht daran, bevor mir richtig küsste. Ich genoss diesen Kuss so sehr, seine Zärtlichkeit und die Liebe die darin steckte gab mir ein warmes Gefühl.
Irgendwann hatten wir die Position gewechselt und ich lag mit meinem Rücken an seinem und ließ mich von ihm liebkosen. Ich glaube ich hatte noch nie einen schöneren Abend als diesen erlebt. Seufzend legte ich meinen Kopf auf seine Brust und schloss für einen Moment die Augen um zu realisieren was für ein Glück ich doch hatte.

Zayn

Lächelnd stand ich in der Küche und bereitete für Liam-der sich schon Mal ins Bett legen wollte- Milch mit Honig vor. Er hatte mir beim Dinner erzählt wie sehr er es mochte. Für ihn würde ich alles tun, wirklich alles. Für Liam würde ich sterben. Mit ihm hatte ich jetzt schon die schönste Zeit meines Lebens, das wusste ich. Ich war so dankbar, dass er in meinem Leben auftauchte und er das gleiche fühlte wie ich auch wenn ich am Anfang ein ziemlicher Arsch war. Aber jetzt war er ja hier und ich wollte ihn auch nie mehr gehen lassen.

Mit der Tasse -auf der, der süße Bär abgebildet war- aus der Liam immer trank ging ich ins Schlafzimmer und musste nur noch breiter lächeln. Er lag auf dem großen Bett auf dem Bauch und schlief friedlich wobei sich sein Brustkorb langsam und ruhig auf und ab senkte. Sein Gesicht sah ihm Profil so unglaublich hübsch aus und die weiße Bettdecke lag nur bis knapp über seinem Po weswegen ich seinen muskulösen braunen Rücken bewundern konnte. Er war so wunderschön. Leise setzte ich mich neben ihn und stellte die Tasse auf dem Nachttisch ab. Zärtlich strich ich ihm durch die Haare über seine Schultern zu seinen Armen. Auf einmal griff Liam meine Hand und hielt mich fest. Leicht strich er mit seinem Daumen über meinen Handrücken und drehte sich mit ihr wieder um. Ich tat was er mir damit sagen wollte, legte mich hinter ihn und schloss meine Arme fest um ihn. Mit den Gedanken bei meinem Lieblingsmenschen schlief ich schließlich ein.
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Hoffe euch hat's gefallen:)

Und ich wollte mich endlich für die 2K Reads und die knapp 300 Votes Bedanken & natürlich auch für die super süßen Kommentare*-* Ah das macht mich sooo glücklich und ich freue mich so, dass euch das Buch gefällt & ihr es lest.

Vanessa x


Blossomed  | z.m.Stories to obsess over. Discover now