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Proposal

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Hoseok

Ohne mich auch nur von irgendwas oder irgendwem beirren zu lassen, gehe ich direkt auf Seolyeons Büro zu

Woher weiß sie bitte von Jimin? Sie kümmert sich doch sonst nie um die Menschen der unteren Schicht.

Als ich die Glastür zu ihrem Büro öffnet, sortiert sie gerade einige Akten in einen der großen Schränke ein und lächelt mich mit einem falschen Lächeln an.

,,Hoseok, was verschafft mir die Ehre deines angenehmen Besuches?" ihr lächeln ändert sich zu einem hinterhältigen Grinsen und sie legt die Akten in eine Schublade.

,,Du weißt genau, warum ich hier bin!" ich stemme meine Arme auf ihrem Schreibtisch ab und mit übertrieben langsamen Bewegungen setzt sie sich auf ihren Stuhl und leckt sich über die rotgeschminkten Lippen.

,,Wie wäre es, wenn du mir auf die Sprünge hilfst? Ah warte! Geht es um die Planungen unserer Hochzeit?" gespielt unwissend schiebt sie sich ihre schwarze fakebrille etwas höher

Ein tiefes Grummeln verlässt meine Kehle und ich gehe auf sie zu. Seolyeon dreht sich mit ihrem Stuhl in meine Richtung und ich stemme meine Arme auf der Lehne ab. ,,Was willst du von Jimin?"

,,Welchen Jimin?"

,,Park Jimin" gebe ich genervt von mir. ,,Deinen neuen oranghaarigen Angestellten"

,,Ah der Kleine von der Straße" sie Kichert und schaut mich dann provozierend an. ,,Ach weißt du, dein kleines Betthäschen ist sowas wie mein Druckmittelchen"

,,Du miese Schlange, ich werd dich -"

,,Ah!" unterbricht sie mich und legt mir ihre Finger auf den Mund. ,,Wir wollen doch nicht, das Mr. Jung erfährt, dass sein geliebter Sohn schwul ist, oder?" wieder setzt sie dieses hinterhältige Grinsen auf und ich balle meine Hände zu Fäusten, um die immer größer werdende Wut zu unterdrücken.

,,Das wagst du nicht!"

,,Oh doch und wie ich das wage. Und jetzt halt den Mund"

,,Ich lass mir doch garantie-" doch noch bevor ich meinen Satz beenden kann, zieht sich meinen Kopf zu sich herunter und legt ihre Lippen auf meine. Sie bewegt ihre Lippen auf meinen, sich ich versuche nur mich ihrem Griff zu entziehen.

Genau in dem Moment, als wir uns lösen, betritt mein Vater den Raum und schaut anerkennend zwischen uns hin und her . ,,Ich wusste, wir haben die richtige Entscheidung getroffen. Es war unübersehbar, das ihr beide euch eines Tages in einander verliebt"

,,Ja, Vater" ich stelle mich aufrecht hin und verbeuge mich leicht. ,,Wenn ihr zwei mich nun entschuldigen würdet, ich muss zurück an meinen Arbeitsplatz" mit dieses Worten verlasse ich ihr Büro und gehe Zähne knirschend in mein Büro.

Jimin

,,Hier" lächelnd überreiche ich Yoongi eine Tüte, in welcher sich einige Lebensmittel befinden.

Grinsend nimmt er sie entgegen und mit einem erfreuten seufzend holt er sich ein belegtes Brötchen aus der Tüte. Genüsslich beißt er hinein. ,,Auch wenn ich den Anzug verdammt komisch an dir finde, hat es auch seine Vorteile" er öffnet eine der Wasserflaschen und trinkt einen kräftigen Schluck.

,,Du könntest dir auch eine Arbeit suchen. Umso schneller kommen wir an Geld und haben endlich ein Dach über dem Kopf" murre ich und leg den Rest des Geldes zu meinen Ersparnissen.

Nur noch 2 Monate. Dann habe ich endlich genug Geld um eine kleine Wohnung finanzieren zu können. Zumindest für eine kleine Weile.

,,Hmm! Ich hab doch Geld dazu gelegt!" protestiert Yoongi und beißt wieder in das Brötchen.

Mit den Augen rollend drehe ich mich zu ihm um. ,,Ich rede von erarbeitetem Geld und nicht von geklauten Sachen!"

Schnell wechselt Yoongi das Thema. ,,Wie läuft es mit deinen Prinzchen? Der war ein paar mal hier, während du weg warst"

,,Und es hätte ihn gerne interessiert wo du warst"

Erschrocken drehen Yoongi und ich uns um und schauen direkt in Hoseok verwirrtes, aber auch erleichtertes Gesicht.

,,H-hoseok" stammel ich vor mich hin und weiche etwas zurück.

Er schaut sich um. ,,Wieso hast du mir nicht gesagt, das du für Seolyeon arbeitest?"

Schuldig schauen ich auf den Boden und spiele unschuldig mit meinen Fingern. Das schlechte Gewissen macht sich in mir breit, doch ich verstehe nicht weshalb. Ich hatte Hoseok, um einigermaßen über die Runden zu kommen. Ich hab ihn benutzt um zu überleben und jetzt gehe ich arbeiten. Ich kann mir mein Essen und meine Kleidung alles alleine kaufen. Er ist immer noch der Sohn des Mannes, der meine Familie hat verhungern lassen und wegen dem ich erst in diese Situation gekommen bin! Warum also fühle ich mich ihm gegenüber so schlecht?

Er seufzt tief und schaut mich eindringlich an. ,,Egal, welche Lügen und Märchen sie dir erzählt hat, ich will das du aufhörst für sie zu arbeiten" er kommt auf mich zu und bei den Berührungen seiner Hände auf meiner Hüfte zucke ich  leicht zusammen.

Noch immer habe ich meinen Blick abgewandt und schaue ihn nicht an. ,,Aber Hoseok, ich brauche das Geld!"

Vorsichtig legt er seine Finger unter mein Kinn und zwingt mich, ihm in die Augen zu sehen. ,,Deshalb wirst du nun für mich arbeiten" lächelt schaut er mich an und mit weit geöffneten Augen schaue ich ihn an.

Impossible »JihopeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt