1182: 16. Mächtiges Mojo

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Nein, nein! Dieses mal würde ich nicht zusammenbrechen. Ich bin schließlich keine Bluter oder Modeschöpfer.

Ich stütze mich kurz an dem Kamin ab. Der Gast wollte etwas sagen, doch ich hob die Hand und bestimmte damit, dass Ruhe herrschen würde. Mit großen und zielgerichteten Schritten ging ich zu dem kleinen Tisch in der Mitte des Raumes, nahm die Blumenvase un goss mir deren Inhalt über das Gesicht, dabei ignorierte ich die Rosen die in dem Wasser gestanden hatten.

Doch es blieb alles, wie es war. Ich stehe in dem Haus, welches ich nach der Vorlage eines Observatoriums habe errichten lassen. Im Jahr 1182, mitten in Deutschland. Vor mir standen eine ungeschickte und schüchterne Version eines modernen, europäischen Hausmädchen. Ein weiteres dieser Art, dass sich selbst als Hexe beschrieb und zuletzt ein Wanderer aus Skandinavien, der den Weg hierher genommen hatte umd mich zu finden.

"Ok, wer auch immer du bist, mir ist es ziemlich egal. Möchtest du, dass ich dich durchfüttere? Möchtest du eine Unterkunft, ein Zimmer, ein Weib das dir das Bett wärmt?" Ich hatte angefangen meine Stimme zu steigern und mich meinem Gegenüber zu nähern, dessen dämliches Grinsen immer weiter dahinschwand sowie ich einen drohenden Unterton erreichte. "Dann such das woanders. Ich selber habe einiges zu tun und wenn man mich fragen würde, ob ich momentan hier sein möchte, dann würde ich diesem nicht antworten. Ich würde lachen, ein herzhaftes Lachen. Und wenn ich damit fertig wäre würde ich ihn fragen, ob er seinen Mist auf einem Tablett oder als Eintopf serviert haben möchte."

Die Tür schloss ich nicht, sie blieb offen wie sie war. Mir war es egal. Was erlaubt der sich überhaupt mich aufzufordern. Ich bin ein Heiliger! Man ehrt mich, man sieht mich als Lehrer an und mein Wort und meine Taten können über Leben und Tod bestimmen. Und dieser Dahergelaufene möchte meine Aufmerksamkeit? Ich ging zu meinem Schaukelstuhl, fauchte das Katzenvieh an, dass sich darauf hin aus dem Staub machte und als Maggie rebellieren wollte reichte ein strenger Blick von mir, um das mir noch fast unbekannte Mädchen zum Schweigen zu bringen. Ich sah sie an, dann sah ich zu Lis neben ihr und bemerkte, dass wenn ich so weitermachen würde, ich einen Kindergarten eröffnen könnte.

"Mein guter Herr Xia Jin Song, ich möchte sie nicht kränken, aber der Rat hat sich einiges davon erhofft, als er mich zu ihnen schickte. Sie müssen wissen, dass ihre Taten in dem ganzen Land und weit über die Grenzen hinaus bekannt sind-" "Das wusste ich, komm auf den Punkt oder geh." "-Wie sie wünschen. Ihre magischen Fertigkeiten sind den unseren weit überlegen. Sie sind unserer Zeit wortwörtlich voraus, wenn man es so bezeichnen darf. Und das ist der Grund, aus dem ich zu ihnen geschickt wurde, aber darf ich mich erst einmal vorstellen?"

Bei diesen Worten sank der große Mann in die Knie, sodass er meine Füße hätte küssen können. Ich mochte diese Vorstellung und lies ihn gewähren. "Ich gehörige zu den eifrigsten Schülern oben im Norden und meine Fähigkeiten übertreffen die der anderen Lehrlinge bei weitem. Kein Meister fühlte sich imstande, mein Potenzial zu formen, doch dann hörten wir von euch. Eure asiatischen Künste sind meinem Volke fremd und sie malten sich die wildesten Vorstellungen aus. Sie wussten, dass sie mit euch in Kontakt treten müssten, zumindest früher oder später und da fiel ihre Wahl auf mich. Meister Xia Jin Song, Heiliger, Retter, Weiser und größter aller Magier, hiermit biete ich, im Namen das Rates, mich in eure Dienste zu stellen und euer Schüler zu werden."

Hätte er den amerikanischen Flaggeneid vor dem versammelten Parlament aufgesagt, hätte es nicht feierlicher sein können, als diese letzten Worte. Er meinte es ernst. Und als sich die Absurdität darüber in meinem Kopf ausdehnte, dass sie meine Wissenschaft und Medizin für Magie halten, begann ich lautstark zu lachen. Und es war ein herzhaftes Lachen. "Meister, wenn ich sie so nennen darf, heißt dass, das ihre Metapher mit dem Mist und Tablett..." Sofort war ich still und ging auf ihn zu. Ein Schritt nach dem anderen und ein verstohlener Blick auf das Hexenmädchen in dem Stuhl kam ich vor ihm zu stehen. "Ganz ehrlich, damit hast du mich. Du sollst der größte ihrer Schüler sein? Der Schlauste und Eifrigste? Dein Rat soll aus den weisesten und mächtigsten Männern bestehen, die diese Welt zu bieten hat und sie schicken dich los, mein Schüler zu werden, da ich solch ein großer Magier bin?"

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