- Friends don't lie! -
Als er die Augen wieder öffnete dämmerte es draußen bereits. Er stand auf und ging in die Küche, wo er sich eine Tiefkühlpizza in den Ofen schob. Er öffnete den Kühlschrank, um sich etwas extra Käse herauszunehmen, wobei er feststellte, dass in diesem gähnende Leere herrschte. Mit einem genervten Stöhnen schrieb er auf einen Zettel, dass er einkaufen müsste und legte diesen auf den Küchentisch, um es nicht zu vergessen. Mit einem Teller und einer dampfenden Pizza - mit entschieden zu wenig Käse - darauf trottete er wieder nach oben. Sein Magen hatte schon angefangen zu knurren und mit großer Freude verschlang er die ein einzelnen Stücke. Nur essen und schlafen, das wäre ein Leben. Kaum hatte er seine Mahlzeit beendet klopfte es an seiner Fensterscheibe. Überrascht drehte er sich um und grinste, als er Felix sah, der auf seinem Fensterbrett saß und ihm winkte. Er stand auf und hüpfte auf die andere Seite seiner Zimmers. Mit einem Handgriff war die Scheibe geöffnet und er stützte sich ab, grinste seinen Nachbarn an. "Na?" "Na?", gab er belustigt wieder. "Was hast du so gemacht?" "Geschlafen und du?" "Ich war beim Training" "Was trainierst du?" "Fußball", grinste Felix und biss sich unschuldig auf die Unterlippe. "So so. Ich hab' es hier also mit einem Profisportler zu tun?" Beide lachten. "W-willst du- willst du rüber kommen?", fragte Felix leicht beschämt und kratzte sich am Hinterkopf. Alex nickte glücklich und macht sich daran, über sein Fensterbrett in das Nachbarhaus zu klettern. Kaum stand er imZimmer des anderen, schnappte ihn dieser an der Hüfte und warf ihn aufs Bett. Überrascht schrie der kleinere auf. Mit einem Satz saß Felix auf ihm und kitzelte ihn durch. Alex lachte, wie ein Irrer und musste sich ziemlich anstrengen, nicht das ganze Haus zusammen zubrüllen. "Ich ergebe mich", keuchte er und augenblicklich ließ der braunhaarige von ihm ab. Der kleinere schnaufte angestrengt, war völlig außer Atem, total grundlos war dieser Überfall gewesen, aber es hatte Spaß gemacht.
Ehe er es verhindern konnte, hatte Alex seinem Gegenüber genau in die Augen gesehen. Er wollte es wirklich, aber er konnte sich nicht lösen. So schön tiefund blau, wie das tobende Meer. Sie strahlten in der Abendsonne und schienen unendliche Freude in sich zu tragen. Sie zogen ihn in ihren Bann und ließen ihn nicht mehr frei. Aber auch Felix machte keine Anstalten wegzusehen. Er genoss es, wie der andere gefesselt war. Nicht, dass die grün-blauen Augen Alex' nicht die selbe Wirkung auf ihn gehabt hätten, aber dennoch bemerkte er, wie der kleinere ihn gebannt ansah. Noch immer saß Felix auf dem Becken des kleineren, doch keinen der beiden schien es groß zu stören. Es schien, als hätte die Welt für einen Moment aufgehört sich zu drehen und jeder, der behauptet es hätte in diesem Moment nicht gefunkt, lügt!
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Journal - Dizzi
Fanfiction[Abgeschlossen] Alex, ein ganz normaler 17 Jähriger, der ein Gymnasium in seiner Stadt besucht, wird dort von seinen Mitschülern aufgrund seiner Sexualität gemobbt und verprügelt. Aber als der charmante Felix in sein Leben tritt, wird sein Leben auf...