[#32] He's angry

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Fröhlich summend fahre ich mit dem Fahrrad zum Garten, nachdem die ersten Vorlesungen beendet sind.

Da Yoongi heute Nachmittag wohl an seinem Projekt für die Uni arbeiten wird, kann ich jetzt nurnoch die Pause mit ihm verbingen und muss mich dann wohl oder übel mit Tae oder Kookie treffen - sollten die zwei nicht schon etwas zu zweit unternehmen.

Ich steige von Jungkooks Fahrrad ab, welches jetzt eh irgendwie mir gehört und laufe in den Garten, in dem Yoongi schon mit verschränkten Armen sitzt und auf mich wartet. Er guckt dabei in den bewölkten Himmel, weshalb er wirklich süß aussieht. Lächelnd gehe ich auf ihn zu, doch bevor ich mich setzten kann, hält mich Yoongi mit einer Handbewegung davon ab und weist mich darauf hin, dass ich den Meter vor ihm stehen bleiben soll. Jetzt verwirrt muster ich ihn, denn zum zweiten Mal kann ich seine Mimik nicht lesen. Sie ist undefinierbar.. Vielleicht eine Mixtur aus Wut, Enttäuschung, Monotonie und Liebe?

"Was ist denn?" frage ich, während ich den Kopf schief lege.

"Wo ist sie?"

Noch immer verwirrt starre ich ihn an.

'Sie'? Meint er das Mädchen von heute morgen?

"Wenn du das Mädchen meinst - ich habe nicht-"

"Jimin!" unterbricht mich Yoongi leicht wütend, sodass ich zusammenzucke.

"Ich meine nicht das verdammte Mädchen, sondern meine Waffe!" faucht er nun.

Wieso weiß er, dass sie nicht mehr in der Klappe liegt? Die Pause hat doch gerade erst begonnen..?

"Ich weiß es nicht.." lüge ich murmelnd.

"Lüg' mich nicht an." versucht mein Freund, ruhig zu bleiben.

"Du hast mir doch gar nicht gesagt, wo die ist und ich hab auch keine Ahnung-"

"Jimin, verkauf' mich nicht für Blöd! Dass du den Dildo hattest, beweist, dass du in meinem Schrank warst und dort herumgeschnüffelt hast! Wo hast du meine verdammte Waffe versteckt?!"

"Ich werde sie dir nicht geben! Wenn du nicht freiwillig damit aufhörst, dann werde ich dich eben dazu zwingen!" entgegne ich nun quengelnd und stur, während ich meine Arme vor meiner Brust verschränke.

"Ich kann mir auch einfach eine neue besorgen?"

"Dann tu' das doch, wenn das so einfach ist! Aber die werde ich dann auch verstecken."

Yoongi steht nun auf und greift mich wütend am Kragen meiner Jacke. Ich sehe ihn jedoch ebenfalls wütend an; er kann mir keine Angst machen.

"Ich dachte, wir hätten geklärt, dass wir einfach eine unterschiedliche Denkweise haben? Wenn ich deine akzeptiere, warum tust du es denn nicht auch mit meiner?!"

Neben der Wut höre ich ein wenig Traurigkeit, weshalb ich anfange, mich schlecht zu fühlen, aber ich werde nicht nachgeben.

"Ganz einfach: Weil ich nicht möchte, dass du mit deiner Denkweise deine Zukunft und deinen mentalen Zustand kaputt machst! Du machst etwas falsches und ob du willst oder nicht; ich werde dich aufhalten. Später wirst du mir dankbar sein."

Enttäuscht lässt Yoongi meinen Kragen los und schüttelt seinen Kopf.

"Für mich ist das nichts 'falsches'! Diese Menschen tun anderen Unrecht; in meinen Augen ist das falsch! Sie haben sich ihren Tod doch selbst ausgesucht, wenn sie so etwas machen."

"Wie gesagt; die Familie hat sich das aber nicht ausgesucht und die Kriminellen können sich auch positiv verändern!"

Mein Freund erwiedert nichts mehr und starrt mich stattdessen einfach nur enttäuscht an.

One last bad Person *YoonMin*Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt