Als Yoongi dann zurückkommt, kochen wir also zusammen und er erzählt mir, wie Jin Namjoon angeblich bereits seine Ohren vollgeheult hat, da dieser bei ihm ist und mit ihm zusammen die Nachrichten gesehen hat.
So wie bei Namjoon damals haben Yoongi und ich im Endeffekt nur irgendwelche Zutaten zusammengeworfen und gebraten oder gekocht. Letztendlich scheint es aber gar nicht so schlimm zu sein, denn es schmeckt eigentlich ziemlich gut.
Während wird dieses Mal irgendeine Serie im Fernseher gucken, ohne dass die dämlichen Amerikaner die Stimmung versauen, essen wir das zusammengeworfene Essen und sitzen beide unter der Decke. Ich muss die ganze Zeit in mich hinein grinsen, denn ich bin so erleichtert, dass ich Yoongi endlich zurück habe und ich muss es auch einfach immer wieder sagen, weil keine Worte meine Glücklichkeit beschreiben können.
Nachdem wir beide das gegessen haben, was wir uns aufgetan haben, stellen wir unsere Teller unachtsam auf den Boden und ich kuschel mich dann an meinen Freund, der dieses Mal MIR zärtlich durch die Haare streicht. Das 'Mir' ist dabei so betont, da ich es ja normalerweise bei ihm tue.
Eine halbe Ewigkeit sitzen wir wieder kuschelnd auf seiner Couch, von einer Decke bedeckt und schauen halb interessiert die komische Serie im Fernseher.
In diesem Moment realisiere ich wieder, wie sehr mir diese Wärme, diese Nähe und diese Liebe von ihm gefehlt hat. Ganz am Anfang haben wir ja ebenfalls ständig gekuschelt, auch wenn wir nicht zusammen waren, also kenne ich es seit Wochen gar nicht anders. Dass das ganze dann auf einmal weg war, hat mich dann wohl ziemlich überrumpelt.. Ich glaube, ich bin von Yoongi abhängig.
"Baby.. Wenn die Amerikaner dir zu sehr auf die Schliche kommen, dann hauen wir ab.. Wir flüchten auf eine einsame Insel, in einen Wald oder sonst irgendwo hin." murmel ich.
"Wie kommst du auf einmal auf die Idee?"
"Ich werde mit dir abhauen, ja? Wir werden beide zusammen glücklich im Wald leben, ein Häuschen bauen, Essen sammeln und Wasser schöpfen.. Und wir werden jeden Tag Sex haben und ein Haustier werden wir auch haben und im Winter kuscheln wir ganz eng am Lagerfeuer miteinander, damit wir nicht erfrieren."
Yoongi lacht leicht und lehnt sich direkt nach vorne, um mir meine Stirn zu küssen.
"Ich würde ja gerne sagen, dass du mich vergisst und dann bei dir zuhause lebst und so tust, als würdest du nichts davon gewusst haben, aber ich bin egoistisch. Ich nehme dich mit in den Wald und lass' dich die ganze Arbeit machen." grinst er.
"Ich werde mit vergnügen dein Sklave sein." lächel ich ihm entgegen.
Yoongi küsst meine Nase lächelnd und richtet sich dann wieder auf.
"Dann komm. Wir gehen jetzt zum Friseur und färben uns die Haare."
Freudig nicke ich und springe auf, um mich anzuziehen. Jedoch fehlt mir direkt die Wärme der Decke und ich seufze. Nachdem wir angezogen sind, machen wir uns Hand in Hand auf den Weg zum nächsten Friseur, wobei die Kälte von Tag zu Tag zunimmt, aber das ist ja auch kein Wunder. Wir haben es mittlerweile schon Oktober und um genau zu sein habe ich sogar bald Geburtstag, aber Yoongi weiß davon nichts.
Anstatt dass er mir zum Geburtstag etwas schenkt, möchte ich ihm etwas schenken. Ich weiß, das ist irgendwie komisch, aber er weiß nicht, wann ich Geburtstag habe und Tae und Kookie haben jetzt keinen so intensiven Kontakt zu ihm, sodass er es von ihnen erfahren könnte.
Leicht summend betreten wir den Friseurladen und erklären der Angestellten an der Kasse, was wir geplant haben. Berührt und aufgeregt führt sie uns beide etwas weiter weg von einander zu zwei Stühlen und fragt uns jeweils nach unseren Wünschen. Grinsend tippe ich letztendlich auf eine Farbe und die Frau verschwindet zu Yoongi. Dahingegen kommt eine andere Frau zu mir und beginnt lächelnd meine Haare für die Färbung vorzubereiten. Nachdem sie dann die eigentliche Chemikalie in meine Haare tut und mit Alufolie verdeckt, müssen wir beide warten und sehen uns beide grinsend an. Nachdem meine Färbung eingewirkt hat, spült mir die Friseurin meine Haare aus und wäscht sie mit speziellem Shampoo und letztendlich sehe ich in den Spiegel und habe blonde Haare. Belustigt setze ich mich neben Yoongi, der jetzt wohl seine eigentliche Farbe auf den Kopf geklatscht bekommt und starre in sein verwirrtes Gesicht.
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One last bad Person *YoonMin*
FanfictionMenschen morden. Im Namen des Landes. Im Namen der Religion. Im Namen der Ehre. Im Namen der Gerechtigkeit. Jimin, 20 Jahre alt, besucht eine riesige Kunstuniversität in Seoul. Nachdem er auf eine harte Art und Weise selbst Bekanntschaft mit dem Ser...
