"Bist du dir sicher, dass du mitkommen willst?" frage ich Yoongi, als wir auf dem Weg zu Namjoon sind.
"Ja. Es ist nicht so, dass ich dem Hacker zutraue, dass er dir und den anderen was antut, wenn er allein ist, aber vorsichtshalber komme ich lieber mit.."
Yoongi klopft auf seine Hüfte hinten, wo er die kleine Handfeuerwaffe verstaut hat und ich nicke.
"Aber was ist deine Absicht, Jimin? Ich bin mir sicher, dass du dieses Treffen nicht einfach nur machst, um zu sehen, ob man ihm vertrauen kann."
Ich schmunzel leicht und nicke dann.
"Dass es dir aufgefallen ist, zeigt, dass du meine Denkweise schon weitgehend verstehst. Was denkst du denn, warum ich ihn noch treffen will?" frage ich.
"Lass mich besonders weit ausholen: Du willst ihn bei uns aufnehmen, wenn du ihm vertraust, habe ich nicht recht?"
Ich kichere, als ich Yoongis Annahme höre und nicke schließlich.
"Genau so ist es." stimme ich zu.
"Wenn man ihm vertrauen kann und er bei uns einsteigt, haben wir ganz sicher einen geschickten Hacker bei uns, der kleinere Aufgaben mit Leichtigkeit erledigen kann. Ich meine, weder du, noch die Flower-Boys, Hoseok oder ich wissen auch nur ansatzweise, wie man einen Virus erstellt und ihn per E-Mail verschickt."
"Flower-Boys? Dir fallen echt immer die besten Spitznamen ein." lacht mein Freund.
"Passt doch bei Jin und Namjoon." grinse ich.
"Jedenfalls haben wir leider keine andere Wahl, als ihn zu töten, sollte er sich nicht einverstanden erklären.. Ich möchte nicht, dass du deinen Traum nicht erfüllen kannst. Deswegen lass uns bei ihm eine einmalige Ausnahme machen, okay?"
"Ist gut, ich weiß ja, was du meinst. Ich verurteile dich nicht dafür, dass du so handeln möchtest und es ist eine 50:50 Chance, wenn nicht sogar 60:40, weil Jin davon ausgeht, dass man ihm vertrauen kann. Daher mach' dir keine Gedanken, Jiminie. Ich liebe dich."
Erleichtert nicke ich und werde kurz an Yoongi gedrückt, weil er mir so zeigen will, dass wir immer zusammenhalten, egal, was passiert. Kurz darauf kommen wir auch bei den Flower-Boys an und Jin öffnet uns die Tür. Er ruft Namjoon und drückt uns beiden eine fette Sonnenbrille in die Hand, ehe er sich zusammen mit Namjoon anzieht.
"Also, der Plan ist folgender; Wir treffen uns alle in einer kleinen Lagerhalle im Kontrollraum. Ich habe den Ort organisiert und überprüfen lassen; weder Kameras noch Wanzen sind vorhanden. Jeder hat je nach seiner Haarfarbe einen Decknamen. Yoongi ist die Eiszeit, Jimin die Morgendämmerung. Namjoon ist Lavendel und da der Hacker mich bereits kennt, bin ich einfach Jin. Wie versprochen habe ich ihm von Hoseok nichts erzählt. Den Hacker könnt ihr als Cypher ansprechen.. Er fühlt sich immer cool, wenn er einen Decknamen benutzen darf; naja. Jedenfalls sind die Sonnenbrillen, damit er uns nicht sofort zu hundert Prozent wiedererkennen kann." rattert Jin die Informationen herunter.
"Und du bist dir sicher, dass er auch keine Komplizen mitbringt?" frage ich.
"Definitiv. Er arbeitet eher als 'Lone-Wolf im Dark Web, aber eigentlich macht er nichts schlimm-kriminelles. Hauptsächlich trollt er Seiten im Internet und nimmt auch mal kleinere Aufträge an. Allerdings habt ihr ja gemerkt, dass er das nötige Wissen hat, um auch größere Dinge abzuziehen. Also im Grunde bedeutet das, wir wären die ersten Kriminellen, mit denen er zutun hat."
Ich nicke und sehe zu Yoongi, der einfach nur akzeptierend dasteht. Nachdem die Flower-Boys sich angezogen haben, gehen wir zu Jins Wagen und setzen uns dort hinein. Wir fahren also folglich los und kurz vor dem Ziel steigen wir aus und laufen getrennt, wobei Yoongi und ich zusammen laufen, zur Lagerhalle.
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One last bad Person *YoonMin*
FanfictionMenschen morden. Im Namen des Landes. Im Namen der Religion. Im Namen der Ehre. Im Namen der Gerechtigkeit. Jimin, 20 Jahre alt, besucht eine riesige Kunstuniversität in Seoul. Nachdem er auf eine harte Art und Weise selbst Bekanntschaft mit dem Ser...
