"Sicher, dass das so klappt?" kichert Yoongi, als ich seine graue Beanie auf meinem Kopf samt Perücke nochmal richte.
"Na klar. Du redest ja auch nie mit jemandem, also wird's nicht auffallen."
Ich ziehe mir zuletzt die Kapuze von Yoongis strahlend weißer Strickjacke über und grinse.
"Und? Sehe ich dir wenigstens etwas ähnlich?"
"Kein bisschen."
Ich verdrehe die Augen und ziehe dann den Mundschutz über.
"Sehr motivierend."
"Du sollst ja auch nicht wie ich aussehen, sonst wäre es ja pure Selbstliebe, die ich dir gegenüber verspüre."
Ich nicke und ziehe mir Yoongis Lederjacke an.
"Wobei, ich bin eigentlich schon geil, oder? Ich kann voll nachvollziehen, dass du wegen mir schwul geworden bist."
"Damit das klar ist; ich bin nicht schwul. Höchstens bin ich Bisexuell oder so."
"Sicher doch, Jiminie." grinst Yoongi nun.
Ich ignoriere diese Bemerkung und ziehe zuletzt meine Schuhe an; mein Freund ist schon längst fertig und wartet nur auf mich.
"Willst du nicht lieber eine Winterjacke anziehen? Die Lederjacke hält dich doch nicht warm.."
"Ach, das passt schon. Schlimmer erfrieren, als letztens, kann ich eh nicht, weil ich ja später im Bus und dann im Saal bin."
Der Blondhaarige nickt seufzend und zieht dann meinen Mundschutz herunter.
"Aber wenn du mir unterkühlst, dann haben wir heute Abend eine besonders heisse Nacht, damit du wieder aufgewärmt wirst.."
Ich schmunzel, während Yoongis Gesicht näher kommt.
"Du bringst mir ja eh Wechselsachen mit, also ist es okay."
Ich überwinde die Distanz und lege meine Lippen gefühlvoll auf die meines Partners. Wir bewegen sie kurz gegeneinander, ehe wir sie wieder trennen und Hand in Hand die Wohnung verlassen. Yoongi schließt mit der freien Hand die Wohnungstür und richtet dann den Gitarrenkoffer, damit wir das Treppenhaus verlassen können. Unten vor der Tür verabschieden wir uns mit einem kurzen Kuss, sodass sich unsere Wege trennen können.
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"Dafür, dass Wook Jaerim einer der Waffenhändler war, war er ziemlich unvorsichtig." seufzt der Ältere, als wir im Studio von Yoongi sind.
"Wieso?" frage ich, nachdem ich die Strickjacke geöffnet und ausgezogen habe.
"Na, weil er völlig unaufmerksam vor seiner Arbeitsstelle geraucht hat und dabei scheinbar Musik gehört hat. Er hätte sich in seiner Position doch denken können, dass er von irgendjemandem abgemurkst werden könnte. Ich meine, als Waffenhändler hast du mehrere Gegner, die an deine Ware wollen." erklärt der Ältere nachdenklich.
"Hast du vielleicht den falschen umgebracht?" frage ich vorsichtig.
"Unmöglich. Es war Wook. Ich verstehe dennoch nicht, warum die Verbrecher, die ich hinrichte, niemals auch nur ansatzweise Angst vor Ju5ti€3 haben. Denken sie wirklich, dass es so unwahrscheinlich ist?"
"Seungeun könnte Angst haben." zucke ich mit der Schulter, während ich die Perücke und die Beanie abnehme.
"Wieso?"
"Na, weil er doch den ganzen Tag in der Wohnung sitzt. Deswegen glaube ich auch kaum, dass Taehyung ihn nach draußen locken kann, wenn er nicht vorgibt, Songhyun zu sein."
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One last bad Person *YoonMin*
FanfictionMenschen morden. Im Namen des Landes. Im Namen der Religion. Im Namen der Ehre. Im Namen der Gerechtigkeit. Jimin, 20 Jahre alt, besucht eine riesige Kunstuniversität in Seoul. Nachdem er auf eine harte Art und Weise selbst Bekanntschaft mit dem Ser...
