Als der verwandelte Drache und der verwandelte Wolf den Saal von Tarma betraten, stellte Moon fest, dass nicht nur Tarma sie erwartete, sondern anscheinend auch viele andere Drachen. Der Drache neben ihr wurde unruhig und blieb in der Tür stehen. Tarma betrachtete Moon abschätzend und deutete ihr dann näher zukommen. Die Drachen und auch ein paar Menschen, oder verwandelte Drachen, hatten sich im Saal verteilt und wärend die einen die Blumen, die Ranken, den Fluss oder den Springbrunnen begutachteten, standen andere einfach nur da und schauten Moon mal grimmig, mal fasziniert und mal misstrauisch an. Nur ein Drache unterschied sich von den anderen. Sie stand abseits von allem an der Wand und schaute Moon freundlich an.
Als die junge Drachin in grün bemerkte, dass Moon ihren Blick erwiederte, lächelte sie kurz ein Drachenlächeln, welches ihre schneeweißen und doch angsteinflößenden Zähne entblöste und bedeutete Moon dann nach vorne zu schauen, wo Tarma sich vor ihr aufbaute. Moon war in irgendeiner Weise von der Drachin begeistert. Sie musterte Moon wissend, das wusste Moon und Moon wusste auch das diese Drachin ein großes Geheimnis hatte, das hatte Moon in den Augen der Drachin gesehen. Diese war anders..... "Moon... Siehst du diese Drachen hier in der Höhle?",Tarma deutete mit einer ausschweifenden Armbewegung auf die anwesenden Drachen. Moon schaute sich noch einmal kurz um und suchte die Drachin von eben, fand sie aber auf die Schnelle nicht und schaute somit wieder zu Tarma und nickte.
Tarma lächelte zufrieden. Oder jedenfalls einer seiner Köpfe. Der mit den Blauen Augen. Moon würde sich wohl nie an diese Hydra gewöhnen und an ihre geteilte Persöhnlichkeit. "Gut, denn diese Drachen hier werden mit dir und mir die Vorhut bilden. Ich biete dir jetzt die Möglichkeit für uns alle zu sprechen. Wir wollen den Wölfen anbieten ihr Terretorium kampflos aufzugeben und von hier zu verschwinden. So könnte ein Krieg verhindert werden. Allerdings musst du dies sagen, denn dann sieht es so aus, als würdest du neutral sein und doch auf unserer Seite stehen. Vielleicht geben sie sogar schneller auf wenn sie dich sehen, da sie wissen, dass wenn du für uns kämpfst, wir gewinnen werden und sie nur unnötig Wölfe verlieren würden, würden sie doch kämpfen. Was sagst du?"
Moon wusste, das dieses Angebot kein wirkliches Angebot war, denn egal was sie sagen würde, sie würde dennoch vor dem Kampf vorne stehen und die Nachricht überbringen müssen. Dieses Angebot war ein Befehl und Tarma wollte von ihr hören, dass sie diesen durchführen wird. Vielleicht erhofft er sich ja sogar durch dieses angebot herauszufinden, ob Moon tatsächlich auf ihrer Seite stand. Würde sie ja sagen, so wüsste Tarma Moon meinte es ernst und stand wirklich auf seiner Seite und wäre zudem bereit seine Befehle durchzuführen und das ohne Widerstand. sie hätte sein Vertrauen. Würde Moon aber nein sagen, so war sie sich sicher, dass Tarma dann misstrauisch sein würde und ihre Loyalität in Frage stellen würde und ihr nicht mehr länger vertrauen. Und dochmüsste sie am Ende vorne stehen und das ach so großzügige Angebot der Drachen an die Wölfe präsentieren.
Moon musste nicht lange darüber nachdenken, denn sie konnte ihren Vorteil daraus ziehen. Sie hätte Tarmas Vertrauen und hat die Erlaubnis zu sprechen. Doch sie wusste, sie würde nicht das Angebot präsentieren, Nein! Sie würde versuchen den Krieg zu stoppen, beziehungsweise verhindern, das er überhauot ausbricht. Und deshalb legte sich Moon ihre antwort so zurecht, das ihr am Ende nichts vorgerworfen werden kann:"Ja. Ich werde vorne stehen und sprechen.". Moon versuchte ihre Stimme stark klingen zu lassen, ohne dass irgendwer Zweifel hegen kann. Tarma nickt und sprach dann laut:"Kommt bitte alle her! Ich möchte euch Moon vorstellen, die erste Mondwölfin seit Jahrtausenden. Sie wird mit uns kommen, auf unserer Seite kämpfen und für uns sprechen!".
Die Anwesenden klatschten Beifall und Tarma fing an die Wichtigsten Personen und Drachen vorzustellen. Er deutete auf einen alt aussehenden Drachen, von welchem Moon sich sicher war, diesen schon einmal gesehen zu haben. Zumindest seine Augen kamen ihr bekannt vor. Und dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen und sie wusste wer der mattblaue verblichene alte Drache war. "Moon, das hier ist Estedosius. Du kennst ihn ja, als dein Trainer. Er ist unser Magier und hat schon so manche Generationen hinter sich und weiß so gut wie alles! ". Mon nickte ihrem Lehrer freundlich zu. Und dennoch fragte sie sich, wie der alte Drache so schnell hier auftauchen konnte. Moon wusste, sie waren die letzten gewesen die den Raum betreten hatten und demensprechend war auch keiner nachgekommen. Zudem war Estedosius in seiner Menschengestalt gewesen als sie ihn das letzte Mal sah. Wie machte der Drache das denn immer?!
Tarma lief zur nächsten Person. Ja, Person! Vor ihr stand ein nettaussehender Mann mit schwarzen Haaren. "Das hier ist Theo. Er ist so etwas wie der Schriftgelehrte und kommt nur mit um den Kampf zu dokumentieren.". Und so ging es weiter, bis nur noch ein Mann und die Drachin von eben übrig blieben. Moon brummte der Kopf von all diesen Namen und sie war sich sicher schon die Hälfte davon vergessen zu haben. Doch sie bemühte sich weiterhin nett zu sein und grüßte jeden der ihr vorgestellt wurde.
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Wolf und Drache
FantasiaZwei Menschen, einer unbeliebt der andere der Coolste der Schule, ein Mädchen und ein Junge, sie hat eine Bestimmung, er hat ein Geheimnis, völlige Gegenteile, doch eines haben sie gemeinsam, sie sind Gestaltswandler! Moon ist auf ihrer Schule das u...
