„Oh mein Gott, er leuchtet“, sagte ich panisch.
„Atmen, langsam und tief“, kam es wieder von Scooter. Meine Panik baute sich dennoch auf. Ich atmete ruckelig und hörbar ein und aus. Scooter beobachtete mich.
„Nur ein netter Plausch mit Ellen, JB“, sagte er. Wieder mein Spitzname, als glaubten sie bei mir würde sich ein Schalter umlegen, sobald sie mich so nannten. Komischerweise schien es zu funktionieren …
Ich war nicht mehr, der >untalentierte Jason< oder der >kleine Justin<, ich war Justin Bieber! Das musste ich mir vor Augen halten. Augenblicklich wurde ich ruhiger. Unheimlich ruhig und als plötzlich das grüne Licht zu blinken begann, stand ich angstfrei auf und ging zur Tür, ohne das mich jemand hätte hinausziehen müssen.
„Es geht los“, bemerkte Scooter nun auch.
Wir gingen alle aus dem Raum, an mir wurde nochmal herum gezupft, Mom wünschte mir viel Glück und küsste mich auf meine Wange.
„Heute, nach über zwei Jahren, ist er endlich wieder da“, hörte ich Ellen sagen. Mädchen im Publikum kreischten wie verrückt.
„JUSTIN BIEBER“, rief sie nun laut. Ich zog meine Kette unter mein Shirt hervor und schon lief ich los …
Das Studio war voll besetzt, überall saßen Mädchen die schrien, weinten und mit ihren Plakaten wedelten. Da ich wusste, welche Kamera mich wann zeigte, winkte ich in diese und zum Publikum. Ellen kam mehr oder weniger auf mich zu und umarmte mich zur Begrüßung.
„Justin, wow, schön dass du da bist, komm setze dich doch“, wies sie an und ich nahm auf der Couch platz. Nebenbei winkte und lächelte ich immer wieder professionell in die Kamera und ins Publikum. Da das Geschrei nicht nach lies, erhob sich Ellen kurz und deutete dem Publikum an ruhig zu sein.
„Wir sind doch alle hier um was von Justin zu erfahren“, sagte sie und langsam wurde es ruhiger. Ich lächelte besonnen weiter.
„Wow, ja, was soll ich dich erst mal fragen als, wie geht es dir denn überhaupt?“, fragte sie drauf los. Ich lächelte noch mehr.
„Gut eigentlich“, gab ich zu: „Wieder gut“
„Wieder gut, ist ein guter Einstieg, hast uns ja einen großen Schrecken eingejagt“, erklärte sie. Im Publikum fingen sie wieder an zu schreien.
„Bist du aufgeregt oder Nervös?“, fragte sie mich weiter.
„Wenn ich ehrlich bin, ja ein wenig, bin an diesen ganzen Rummel nicht mehr wirklich gewöhnt“, gab ich zu: „Aber es legt sich langsam.“
„Ja, vielleicht helfen uns deine Fans ja, indem sie nun etwas ruhiger werden“, sagte sie, weshalb das Publikum augenblicklich verstummte, so als würden sie mir die Mehrbelastung nicht aufhalsen wollen.
„Schau an, wie ruhig sie sein können“, sagte Ellen und lachte, weshalb plötzlich alle lachten. Schon komisch so ein Studio. Kam mir nie so gekünstelt vor …
„Wie war denn deine letzte Nacht?“, fragte Ellen nun an mich gerichtet. Bei den Erinnerungen an den heutigen Tag musste ich lachen, weshalb einige Mädchen gleich wieder schrien aber sie zügelten sich.
„Interessant“, antwortete ich nur.
„Erläuterst du uns das näher?“, fragte Ellen mich neugierig.
„Ich konnte nicht schlafen und wollte deshalb ein paar Dinge im Kopf durchgehen, damit ich meine Mom nicht wecke, ging ich ins Bad und bin dann dort auf dem Boden eingeschlafen“, verriet ich.
„Du hast letzte Nacht auf dem Badezimmerfußboden geschlafen?“, fragte sie verwundert. Bei ihrem Blick musste ich wieder lachen und nickte.
„Hab mir gleich zwei Wirbel ausgerenkt“, gab ich zu.
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How quickly everything can change!
FanfictionNur ein winziger Moment und alles ändert sich! Nur wenige Sekunden, die über deine Zukunft entscheiden! Justin ist gerade auf dem Höhepunkt seiner Kariere, da passiert etwas, das alle beteiligte Personen, aus ihrem gewohnten Leben reißt! „Verdammte...
