„Keine Angst“, sagte der Mann lächelnd: “John Martin, Lehrer“,
„Ähm, J ... Jason McCann, Schüler“, sagte ich verschüchtert.
„Ist mir eine Freude, zum ersten Mal auf dieser Schule?“, fragte er mich höflich. Eher zum ersten Mal seit Jahren überhaupt wieder auf einer Schule, dachte ich antwortete allerdings bloß mit einem knappen: “Ja“,
„Ich bring dich ins Sekretariat“, bot er an und zeigte mir, dass ich vorgehen sollte. Wenigstens war einer der Lehrer schon mal sehr nett.
Im Schulflur rannten bereits die ersten Kids, wie aufgescheuchte Hühner, durch die Gegend.
„Nicht rennen!“, wies Mr. Martin sie an. Bei jedem Gekreische zuckte ich zusammen, obwohl ich bemerkte, dass es nie mir galt. Irgendwann, es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, kamen wir an eine große, schwere Tür auf der in Goldlettern >Sekretariat< stand.
„Da sind wir schon Jason, einfach rein gehen, Namen sagen, fertig!“, sagte er lächelnd. Ich bedankte mich noch höflich, ehe er verschwand und ich durch die Tür ging. Erste Bewährungsprobe überstanden.
„Nächster“, rief eine korpulente Dame mit Schweinchenaugen. Es herrschte bereits reger Betrieb.
„Grayson Fields Ma 'am, ich brauch einen Stempel für die Fahrkarte“, sagte ein Mädchen schüchtern. Sie war hübsch, braune Locken hingen über ihren Schultern. Die Schweinefrau stand auf, schnappt sich einen Stempel und drückte ihn auf ein Stück Papier, sie sah aus als würde sie jeden Moment umkippen.
„Nächster“, sagte sie weiter, als das Mädchen fertig war. Sie schaute mich schüchtern an und verschwand durch die Tür. Grüne Augen und was für welche ...
„Nächster“, sagte sie noch einmal und starrte mich eindringlich an.
Mutig stand ich auf und ging auf sie zu.
„Jason McCann, bin das erste Mal hier“, sagte ich und schon setzte sie sich wieder in Bewegung.
„McCann ..., McCann..., ach hier hab ich es, für dich hat die Sekretärin deiner Mutter heute Morgen angerufen und konnte mir nun endlich deinen Namen sagen, habe ihn überall schriftlich eingetragen“, brummte sie nach kurzem Wühlen in ihren Unterlagen.
Die Sekretärin meiner Mutter, ahhh jaaa! Damit werde ich Mom heute Abend gleich etwas aufziehen.
„Das ist dein Stundenplan, der Plan der Schule, Essensmarken, die bekommt jeder neue Schüler für die ersten Tage. Die Karte auf dem die Mahlzeiten verzeichnet sind. Die ändert sich wöchentlich, du kannst sie jede Woche hier abholen“, sagte sie genervt und schob mir die Unterlagen zu.
„Ach ja und sag der Sekretärin oder deiner Mutter, dass wir noch ein paar Unterlagen benötigen, hier die Liste“, grunzte sie und drückte mir noch einen Zettel in die Hand.
Sie erklärte mir noch kurz den Stundenplan und erklärte mir, wo mein erster Kurs stattfinden würde ... Geschichte! Danach verschwand ich so schnell ich konnte wieder durch die Tür.
Auf dem Schulflur versuchte ich mich daran zu erinnern, was sie mir erklärt hatte, und fing an den Raum zu suchen. Am liebsten hätte ich mich irgendwo versteckt.
Das Mädchen von eben stand immer noch auf dem Flur und winkte mir zu. Verstört starrte ich sie an, schaute mich um aber sie schien tatsächlich mich zu meinen, also ging ich hin. Hatte sie mich erkannt?
„Hi, Grayson heiße ich. Habe dich noch nie hier gesehen und dachte du brauchst Hilfe?“, lächelte sie freundlich und wirkte wesentlich selbstbewusster als eben.
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How quickly everything can change!
FanfictionNur ein winziger Moment und alles ändert sich! Nur wenige Sekunden, die über deine Zukunft entscheiden! Justin ist gerade auf dem Höhepunkt seiner Kariere, da passiert etwas, das alle beteiligte Personen, aus ihrem gewohnten Leben reißt! „Verdammte...
