Erwischt!

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„Grays“, brachte ich nur heraus, da ich noch völlig außer Atem war.

„Was ist mit ihr?“, fragte Mom geschockt. Meine Gefühle gingen irgendwie mit mir durch ... So was hatte ich noch nie gefühlt.

„Justin?“,

„Ich habe sie geküsst“, jammerte ich los und vergrub mein Gesicht in meinen Händen.

„Was?“, fragte Mom verwundert: “Das ist alles?“,

„Was?“, fragte nun ich verdutzt.

„Deshalb bist du außer Atem und jammerst hier herum?“, fragte sie mich. Mom fing an zu lachen und zog mich vom Boden hoch. Sie schleppte mich zur Couch und setzte sich dazu, dann nahm sie mich einfach in den Arm.

„Du hast sie stehen lassen“, vermutete sie richtig, ich nickte nur. Ich erklärte ihr meine Bedenken.

„Das wusstest du doch vorher Justin, Hormone!“, seufzte sie und schüttelte ihren Kopf: “Vielleicht solltest du ihr die Wahrheit sagen.“,

„Was ist, wenn sie Justin Bieber nicht leiden kann?“, fragte ich sie.

„Ich glaube mittlerweile ist ihr egal, welchen Namen du trägst, da sie in deinen Charakter verliebt ist und nicht in deinen Namen“, erklärte sie mir und strich mir über meinen Kopf, als es plötzlich klingelte.

Entmutigt stand ich auf und ging seufzend zur Tür. Ich war nicht minder überrascht als Grayson davor stand. Verblüfft starrte ich sie an.

„Ich weiß, ich habe gesagt ich spreche kein Wort mehr mit dir, wenn du wegrennst, aber irgendwie kann ich das nicht“, sagte sie schnell: „Ich ... ich mag dich Jason, ich ... lass dir Zeit, wenn du sie brauchst, okay? Ich sagte du sollst es nicht zerstören ... mir wurde auf dem Weg hierher klar, dass ich es bin, die das Ganze zerstört ... ich will das aber nicht kaputtmachen“, stotterte sie drauf los. Bitte stoß mich nicht weg“, flehte sie mich an.

„Hey“, begrüßte Mom sie, ich schwieg und starrte Grayson einfach nnur an. Manchmal überraschte sie mich. Sie wirkte immer so verschüchtert und zerbrechlich, dabei war sie so mutig und ich ... Ein Arsch!

„Guten Abend Miss Mallette, entschuldigen Sie die späte Störung“, entschuldigte sie sich bei meiner Mom.

„Ach Quatsch, komm doch rein, ich bin sicher mein Sohn würde dich auch hereinbitten“, bot meine Mom an und trat mir gleichzeitig gegen mein Schienbein.

„Ja“, sagte ich sofort und machte ihr Platz, nachdem ich mich aus meiner Starre gelöst hatte.

„Bin dann mal weg“, sagte Mom, zwinkerte mir kurz zu und verschwand nach oben.

Grayson ging langsam Richtung Küche und ich schlich ihr hinterher.

„Ich wollte dich nicht belästigen“, sagte sie auf dem Weg dahin.

„Tust du nicht“, sagte ich schnell.

Als wir in der Küche waren schwiegen wir erst mal, Grayson sah mich an und ich ... sah beschämt zu Boden. Irgendwann nahm ich dann doch meinen Mut zusammen. Teufel noch eins ich war Justin Bieber ...

„Ich wollte nicht weglaufen“, sagte ich deshalb und sah sie nun endlich an.

„Ich weiß“, antwortete sie und lächelte. Langsam kam sie auf mich zu.

„Du magst mich doch aber, oder?“, fragte sie lächelnd mit einem Welpenblick zum Niederknien. Ich lächelte ebenfalls: “ja“,

„Sorry ich kann nicht anders“, entschuldigte sie sich und legte ihr Lippen erneut auf meine. Sofort spürte ich wieder dieses Kribbeln überall, meine Lippen brannten und prickelten!

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