Miss Devereaux, war in der Tat nicht sehr angetan von meinem zu spät kommen. Grayson hatte das Glück, in dieser Stunde, kein Bio zu haben. Ich dagegen setzte mich wie ein geprügelter Hund in die hinterste Ecke. Einige Jungs tuschelten die ganze Zeit und ich wunderte mich darüber, vor allem, weil sie mich dabei anstarrten. Es machte mich … nervös!
Nach dem Unterricht blieb ich an meinem Platz sitzen, da ich danach im selben Raum nochmal Bio haben würde. Jippie ... Ich lenkte mich mit dem Biobuch ab. In der kurzen Pause hätte es sich nicht mal gelohnt, Jess zu besuchen.
„Hey du, Jason?“, fragte mich plötzlich Danny, einer der Jungs, die eben noch über mich getuschelt hatten. Ertappt bekam ich sofort Panik.
„Ja?“, fragte ich vorsichtig.
„Hab deinen Wurf gesehen“, sagte er.
„Aha“, antwortete ich nur verwirrt.
„Kannst du nur weit werfen oder auch so richtig harte Dinger“, fragte er neugierig weiter.
Planlos starrte ich ihn an: “Keine Ahnung“,
„ich ... ich gebe ne Party, vielleicht hast ja Bock auch zu kommen“, fragte er mich plötzlich.
Überrascht starrte ich die Typen an.
„Ja ... warum nicht“, antwortete ich und starrte in drei wartende Gesichter, vielleicht war es ja mal ganz cool, mit ein paar Jungs abzuhängen. Was so ein Ballwurf alles bewirken konnte ...
Nach der Schule wollte ich noch einmal Jess besuchen aber die wurde bereits von ihren Eltern abgeholt. Auch Grayson war nicht mehr da und so machte ich mich alleine auf den Weg zum Parkplatz.
„Hey Jason“, hörte ich hinter mir und dreht mich um. Sam kam lachend angerannt.
„Hi Alter, hab gehört, was passiert ist“, sagte er und grinste: “Man mit Mädchen muss man vorsichtig sein“,
„Habe ich auch gemerkt, danke für die Info“, antwortete ich.
„Geht es ihr wieder gut?“, fragte er und ich nickte.
„Sag mal, Dan hat mich zur Party eingeladen, dich auch?“, fragte er mich, während wir auf dem Parkplatz standen und warteten.
„Ja hat er“, antwortete ich knapp und holte mein Handy aus der Hosentasche. Eine SMS von Mom ...
>Schaff es heute leider nicht, wurde im Supermarkt etwas aufgehalten, nimm bitte den Bus! P.S. Ich erkläre es, wenn du zu Hause bist!< stand in der Nachricht.
„Ist ja voll cool, dann sehen wir uns da?“, fragte mich Sam neugierig.
„Hatte vor, zu kommen“, antwortete ich und starrte seufzend auf mein Handy.
„Wasn los?“,
„Mom holt mich nicht ab, muss mit dem Bus fahren“, antwortete ich und verdrehte die Augen genervt. Sam lachte.
„Das ist nicht lustig, der Bus nervt“,
„Das stimmt, ein Glück, dass ich gleich in der Nähe wohne, na gut Alter, wir sehen uns auf der Party“, verabschiedete sich Sam und marschierte los.
„Wo bist du morgen?“, rief ich ihm hinterher und wunderte mich, warum wir uns morgen nicht sehen würden, da doch morgen erst Freitag sein würde.
„Bin krank, Französisch-Test“, lachte Sam und winkte mir noch zu, ehe er verschwand.
Ich machte mich, lachend, auf den Weg zur Bushaltestelle und stöpselte mir die Hörer meines iPods in die Ohren. Die ganze Fahrt über hörte ich Musik, um mich abzulenken.
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How quickly everything can change!
FanfictionNur ein winziger Moment und alles ändert sich! Nur wenige Sekunden, die über deine Zukunft entscheiden! Justin ist gerade auf dem Höhepunkt seiner Kariere, da passiert etwas, das alle beteiligte Personen, aus ihrem gewohnten Leben reißt! „Verdammte...
