As long as you love me! Part 1

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„Justin?“,

Müde öffnete ich meine Augen. Ich hatte das ungute Gefühl, irgendwas sei nicht nach Plan verlaufen. Als ich meine Augen öffnete schreckte ich hoch. Ich war im Bad eingeschlafen, auf dem harten, kalten Boden. Ich hatte Rückenschmerzen und Kopfschmerzen. Panisch, versuchte ich meinen Rücken zu verbiegen, mich zu strecken. Es dauerte ewig bis sich mein Rücken wieder entspannte und ich halbwegs gerade stehen konnte. Kopfschmerzen hatte ich immer noch. Ich schaute auf mein Handy. Ich wollte wissen wie spät es ist aber der Akku war leer.

„Alles in Ordnung mit dir? Hast du im Bad geschlafen?“, fragte sie feixend, hielt aber sofort ihren Mund nachdem sie bemerkte wie gereizt ich war.

„Du hast auf dem Boden, im Bad gepennt Justin?“, fragte sie nun verärgert.

„Bin beim Üben eingeschlafen Mom, man ich habe so Schmerzen“, sagte ich und schmiss mich ins Bett. Auf dem Wecker, auf der Kommode, zeigte die Uhr zehn an.

„Justin, wir müssen in fünf Stunden im Fernsehstudio sein“, sagte sie panisch. Als ich nicht antwortete, hörte ich sie ein >Verdammt< murmeln und hörte wie sie zum Telefonhörer griff.

„Scooter? Hier ist Pattie. Du musst sofort kommen.“, hörte ich sie mit Scooter sprechen.

„Nein, erkläre ich dir dann“, oh je, der wird mich umbringen … eigentlich war er selbst Schuld!

Mom bestellte nach dem Gespräch Frühstück und eine Kopfschmerztablette.

„Wo tut es genau weh?“, fragte sie mich während die Tablette sich im Wasser auflöste.

„Rücken … Kopf“, antwortete ich nur.

„Dreh dich mal“, sagte sie und drückte mich ein wenig zur Seite. Sie fing hilflos an, mich zu massieren.

Nach einer Stunde ungefähr, war es immer noch nicht wirklich besser. Die Tablette hatte ich schon genommen und Mom hat sich mal wieder ins Zeug gelegt aber … ich hatte das Gefühl mein Kopf explodiert.

„Was hast du gemacht?“, fragte Scooter an mich gerichtet.

„Er hat auf dem Boden, im Bad geschlafen“, antwortete Mom für mich.

„WAS?“,

„Mmmh, nicht so laut“, nuschelte ich und kniff meine Augen zusammen.

„Ruf einen Arzt“, wies er Mom an. So langsam wurde es echt voll in dem kleinen Hotelzimmer.

War ja nicht so, dass wir im Penthouse wohnten. Der Arzt untersuchte mich gründlich. Ich konnte mich kaum bewegen.

„Wow, das ist echt ein Kunststück mein Junge“, sagte er nur, nachdem er fertig war.

„Was ist mit ihm?“, fragte Mom ungeduldig und neugierig.

„Sie wissen was ihm fehlt?“, fragte auch Scooter.

„Ja, hat sich schön zwei Wirbel rausgehauen. Gleich zwei kommt nicht so häufig vor“, erklärte er.

„Es sei denn, man schläft auf Fliesenboden?“, fragte Scooter, mit undefinierbaren Unterton.

„Oh stimmt, dann ist es nicht sehr ungewöhnlich“, sagte der Arzt verwundert.

„Ist das nicht völlig egal? Kann man das wieder reparieren?“, fragte Mom panisch.

Reparieren? …

War ich ein alter Holzstuhl oder was?

„Das bekomme ich wieder hin, Moment“, sagte er und kam auf mich zu. Er zog mich nach oben, ich kniff die Augen zusammen vor Schmerzen. Er umfasste meinen Hals, will der mir das Genick brechen?

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