Als ich meine Augen öffnete sah ich sie in der Tür stehen. Mein Herz fing an zu rasen und ich bekam Schweißausbrüche vor Panik. Sie starrte mich mit großen Augen an und heulte Rotz und Wasser, Jessica. Sie trug wieder eines dieser bestimmten T-Shirts. Diesmal ein >Never say Never Shirt, das extra für den Film raus kam. Wie passend das T-Shirt war ... Sag niemals nie, irgendwann wirst du Justin Bieber gegenüberstehen, haha!, dachte ich sarkastisch. Ich wäre am liebsten im Boden versunken.
Wir starrten uns minutenlang an, sie heulte immer noch. Ich hatte absolut keinen Plan, was ich tun sollte, was mir hier heraus geholfen hätte also tat ich so als wäre nichts gewesen.
„Was ist mit dir?“, fragte ich möglichst unwissend.
„Du ... du ...“, stotterte sie schniefend.
Ertappt seufzte ich. Da hätte ich mich nicht mehr herauswinden können. Sie hatte mich eindeutig erkannt und deshalb tat ich etwas, was ich schon sehr lange nicht mehr getan habe. Ich sang ... Na ja nicht richtig, eher sagte ich ihn auf! Welcher Typ kannte schon den Text von Never say Never auswendig. Das musste reichen ...
>See I Never Thought That I
Could Walk Through fire
I never thought that I
Could take a burn fing ich an, Jessica fing noch mehr an, zu heulen.
>I never had the strength
To take it higher
Until I reached the point of no return sang ich weiter und schnitt Grimassen, bei einigen fing ich sogar an, den Text nach zuspielen. Bei >I never had the strength hob ich meine Arme wie Arnold Schwarzenegger und schüttelte meinen Kopf. Jessica fing an zu lachen, heulte aber trotzdem noch. Freudentränen??
>And There's just no turnin' back
When your heart's under attack
Gonna give everything I have
It's my destiny zur jeder Strophe überlegte ich mir eine kleine Showeinlage! Jessica lag mittlerweile auf dem Boden vor Lachen.
Ich sang nicht das gesamte Lied, ich konnte nicht mehr. Ich hing mittlerweile schon fast über dem Schlagzeug und rutschte fast herunter, konnte mich aber noch daran festhalten. Jessica setzte sich wieder auf und wischte sich ihre Lachtränen aus den Augen.
Ich setzte mich im Schneidersitz auf dem Boden und schaute sie lächelnd an.
„Entschuldigung, dass ich dich letztens so angemault habe“, entschuldigte sie sich bei mir.
„Ich ... ich habe dich nicht erkannt“, flüsterte sie Ganze leise, so als ob sie sich nicht sicher war, ob ich nun wirklich Justin Bieber war oder doch nur ein Verrückter, der ihn gut nachmachen konnte. Sie schien so als hätte sie Angst, dass ich jeden Moment sagen könnte, ich wäre auch nicht Justin. Irgendwie fühlte ich mich auch nicht mehr wie Justin, sondern einfach wie Jason ...
Trotzdem stand ich auf und ging auf sie zu. Sie blickte mich ängstlich an, sie sah jetzt so zerbrechlich aus.
„Ich habe meine Haare neu“, antwortete ich einfach, so als kleine Bestätigung, ihrer großen Hoffnung. Nun sah sie mich wieder mit großen und erschrockenen Augen an, so als könne sie nicht glauben, dass ich wirklich vor ihr saß.
„Ich weiß nicht was ich sagen soll“, gab sie schüchtern zu, worauf hin ich noch mehr lächeln musste.
„Hmm, wie wäre es mit, AAAAHHHHHHH JUSTIIIN?“, schlug ich scherzend vor. Jessica fing wieder an zu lachen und schlug spielerisch ihr kleine Hand nach mir.
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How quickly everything can change!
FanfictionNur ein winziger Moment und alles ändert sich! Nur wenige Sekunden, die über deine Zukunft entscheiden! Justin ist gerade auf dem Höhepunkt seiner Kariere, da passiert etwas, das alle beteiligte Personen, aus ihrem gewohnten Leben reißt! „Verdammte...
