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Und dann war da noch Colden, der einfach alles durcheinander brachte.
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Amber:
Die restlichen Wochentage verliefen noch stressiger und besonders für das Projekt in Literatur, brachte ich viel Zeit auf.
West und ich verbrachten sogar das gesamte Wochenende damit, Umfragen für unseren Artikel durchzuführen.
Am Montag nach der Uni, schlenderten Nath und ich, wie gewöhnlich, zusammen zum Dinners.
Draußen war es eisig, und dennoch ließen wir uns Zeit, da am Wochenende der erste Schnee des Winters gefallen war und jetzt auf ganz New York eine weiße Schneeschicht lag.
Am Dinners angekommen, tauschte ich meine Alltagskleidung gegen das weiße Hemd und die Schürzte ein und begab mich in den Restaurantbereich, um die ersten Bestellungen anzunehmen.
Nath hatte es sich unterdessen an der Bar bequem gemacht. Sobald ich eine freie Minute hatte, machte ich ihm eine heiße Schokolade und ein Sandwich.
Zum Abend hin, wurde das Café, zu meinem Glück hin, immer leerer.
Ich war gerade dabei einen der Tische abzuwischen, als ich das Scheppern der Tür vernahm, das entstand wenn jemand den Laden verließ oder betrat.
Der junge Mann trug einen pechschwarzen Wintermantel und einen ebenso schwarzen Schal, was seine helle Haut nur noch mehr hervorhob.
Sein dunkles Haar war leicht verstrubbelt und erweckte den Wunsch in mir, dadurch zu fahren.
Kurz um, Coldens Anblick verschlug mir die Sprache, so wie eigentlich immer.
Seine Augen wanderten kurz durch das Dinners, bevor sie an mir hängen blieben und er mit entschlossenem Schritt auf mich zu kam.
"Hi, was machst du hier?"
Sobald ich die Worte ausgesprochen hatte, wollte ich sie zurück nehmen. Es war doch offensichtlich, dass er wahrscheinlich nur einen Café oder was zu essen kaufen wollte.
Ein amüsierte Ausdruck huschte über sein Gesicht.
"Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich hergekommen bin, weil ich kein besseres Café kenne. Aber die Wahrheit ist, ich kenne kein anderes Café, in dem ich dich sonst treffen würde."
In Sekundenschnelle wurden meine Wangen leicht rosa und mein Herz klopfte schneller.
Meinte er es ernst ?
"Naja, denkst du ich könnte ein Sandwich zum mitnehmen bekommen?"
Schnell nickte ich und drehte mich von ihm weg, um zur Küche zu laufen, froh darüber, meine roten Wangen vor ihm verstecken zu können.
Als ich ein paar Minuten später wieder zurückkam, fand ich Colden immer noch an der gleichen Stelle vor, den Blick nach unten gerichtet, denn er tippte irgendwas auf seinem Handy rum.
"Hier-ähm- das Sandwich.",fing ich an, als ich vor ihm stand.
"Geht natürlich aufs Haus."
Seine Mundwinkel zogen sich nach oben und er nahm mir das Paket mit dem Brot aus der Hand.
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The Night we met
RomanceColden Graves. In dem Jahr in dem er zwanzig wurde,verdiente er dreiundfünfzig Millionen. Nun ist er Zweiundzwanzig und jeder in New York kennt seinen Namen. Die gesamte Frauenwelt liegt ihm zu Füßen, doch seid 5 Jahren ist er auf der Suche nach ihr...
