Siebenundzwanzig

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„Darf ich noch mit rein kommen, Madame Livsey?",fügte er schließlich noch hinzu und ein schiefes Grinsen lang dabei auf seinen Lippen.
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Amber:

„JA JA JA.", schrie meine innere Stimme und ein warmes Gefühl breitete sich in meinem Brustkorb aus.

Okay, Amber. Du kannst jetzt nicht so schwach sein.

„Nein du Idiot, ich muss heute noch an meinem Literatur Projekt arbeiten.", gab ich deshalb stattdessen von mir, worauf ein enttäuschter Ausdruck auf Coldens Gesicht erschien.

„Ich lenk dich auch versprochen nicht ab.",quengelte er wie ein kleines Kind, was ein Lächeln auf meine Lippen stahl.

Schließlich nickte ich zögerlich. Was konnte schon groß passieren ?

Colden schien diese Reaktion nicht erwartet zu haben, denn er sah überrascht auf, als ich endlich meinen Schlüssel aus meiner Jackentasche kramte und aufsperrte.

Seine Augen schienen kurz aufzuglänzen, bevor er nach mir die Wohnung betrat.

Überraschenderweise hielt Colden sein Wort. Während ich Artikel auf meinem Laptop schrieb, schlenderte er durch die Wohnung und blieb hier und da stehen.

Ehrlich gesagt machte mich das ein bisschen unruhig, denn meine Wohnung war nun wirklich nicht groß. Was gab es denn da so lange zu beobachten ?

Schließlich ließ er sich nach einer gefühlten Ewigkeit auch auf dem Sofa nieder und gab keinen Mucks von sich.

Erst als ich mich zu ihm drehte, erkannte ich den Roman in seiner Hand, denn er in einem der Regale gefunden haben musste.

„Was denn, dachtest du etwa ich kann nicht lesen ?",fragte er mit einem schelmischen Ausdruck auf dem Gesicht.

„Hm.. um ehrlich zu sein, war ich mir da nicht so sicher.",neckte ich ihn.

„Du hast also über mich nachgedacht.",stellte er grinsend fest.

Meine Wangen färbten sich unwillkürlich leicht rosa und schnell wand ich mich wieder dem Bildschirm vor mir zu.

„Du bist süß, wenn du rot wirst.",stellte er fest, was mich noch röter werden lies.

„Ich werde nicht rot.",versuchte ich mich zu verteidigen, darauf bedacht, nicht mein Gesicht zu ihm zu wenden.

Ich spürte sein Grinsen nahezu als er sagte:"Na sicher doch."

Kurz darauf hörte ich wie eine Seite umgeblättert wurde und Colden fürs Erste mit dem Buch beschäftigt war.

Zum Glück beendete ich meine Arbeit eine gute halbe Stunde später.

Ich klappte den Laptop zu, in der Sekunde, in der Colden sein Buch zu schlug.

„Und was machen wir jetzt?"

Colden legte den Kopf leicht schief, als würde er überlegen.
"Wir könnten natürlich dein Bett auspro-",fing er mit einem verschmitzten Ausdruck im Gesicht an, doch wurde durch das Klingeln der Tür unterbrochen.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Jul 26, 2019 ⏰

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