"Paddy wir müssen darüber reden!", meinte John der Paddys Zimmer in der bezogenen Suite schloss. "Was sollen wir bereden? Es ändert nichts!", gab er kleinlaut zurück. Er war deutlich in sich gekehrt. "Was ist passiert. Früher hast du dich mir auch anvertraut und ich hab dir schonmal daraus geholfen!", entgegnete John ihm. "Mit dem Unterschied, dass ich dich nun nicht darum gebeten habe!", gab er bedrückt zurück. Ihm liefen wieder Tränen die Wangen runter. In ihm war ein Druck, den er kaum aushalten konnte. "Warum ist sie mitgekommen?", fragte Paddy während er aus dem Fenster sah. "Patricia hat mit den Kindern gesprochen, sie wissen es. Sie wissen das Ihre Mutter nicht gestorben ist. Hope hat so ihre Probleme das zu verstehen und die Therapeutin von ihr meinte, es wäre eine gute Idee sie zu Claires Wurzeln zu bringen und ihr mehr von ihr zu erzählen!", machte John ihm verständlich. Paddy liefen die Tränen nur so runter. Es brach ihm erneut das Herz. Seine Liebe konnte er nicht mehr weiter unterdrücken. "John...!", setzte Paddy an und musste schlucken. Er hielt den Druck in seinem Kopf nicht mehr aus. "Kann ich dir was anvertrauen, was diesen Raum nie verlassen wird?", fragte Paddy leise und sah ihn nicht dabei an. Er zitterte erneut, alleine an den Gedanken daran, aber die letzten Beiden Wochen hatte er sich immer wieder mehr eingeredet, er wäre selbst schuld. John trat neben ihn und sah Paddy an, dass dies ihm alles andere als einfach fiel. John legte die Hand auf seine Schulter und strich ihm sachte den Rücken runter. Paddy zuckte und sah ihn kurz an, um sofort wieder aus den Fenster zu sehen. "Ich bin dir dankbar das du mich da raus geholt hast. Ich wäre dort nicht mehr lebend rausgekommen!", fing Paddy an. "Ja Paddy ich kann mir vorstellen, das es hart ist, den Ort zu sehen, wo alles mit ihr anfing. Ich dachte mir es hilft dir vielleicht mit der alten Umgebung!", gab John zurück. Paddy schüttelte den Kopf. "Das meine ich nicht John. Als ich auf der alten Station war, war dem auch so, aber da war noch was anderes!", erzählte Paddy und setzte sich aufs Bett. Sein Blick ging zu Boden.
"Ich bin in alte Muster verfallen, oder auch nicht, keine Ahnung! Ich hatte Sex dort. Mehrmals. So bekam ich meine Drogen dort und es war soweit auch kein Problem. Sie hatte wirklich keine weiteren Absichten, dachte ich zumindest!", fing Paddy an ihm zu erzählen. John seufzte kurz und setzte sich auf den Stuhl gegenüber. "Ich meine für mich war das kein Problem, es hatte mir ja auch gefehlt und so konnte ich beides miteinander verbinden! Das lief ein paar Wochen und dann kam Stefan mit dem Becher an und ich wusste nicht wie den Test verfälschen konnte. Ich hatte bewusst mich mit keinem anderen beschäftigt und wollte auch nicht länger als nötig da bleiben. Sie konnte ja nicht in meinen Becher pinkeln und hatte mir Angebot gemacht, welches ich nicht annahm!", erzählte Paddy in einem Durch und stockte. Ihm liefen wieder die Tränen die Wangen runter und schüttelte den Kopf. "Ich glaub ja selbst, dass ich schuld daran habe und es eigentlich nicht so nennen kann!", er vergrub sein Gesicht hinter seinen Händen. John setzte sich neben ihn und legte wieder den Arm um ihn. Diesmal zuckte er nicht zurück, den Paddy wusste er war in Sicherheit. John schluckte und hatte Angst ihm weiter zuzuhören. "Kann man das überhaupt Vergewaltigung nennen, wenn man selbst zum Abschuss kommt? Ich meine sie war dabei und wusste ganz genau was sie tat!", flüsterte er schon fast und John musste schlucken. "Was ist passiert?", harkte John vorsichtig nach. "Beim ersten mal war alles später erst wirklich alles real. Ich vermute sie hatte mein Zeug gestreckt, um sicher zu gehen das ich Standhaft bleibe. Ich hatte solche Schmerzen. Ihr Vorschlag war es das Ihr Typ dabei zusehen konnte, wenn wir Sex haben. Ich war so dicht und hatte es vernommen, dass er mit in meinem Zimmer war, es war mir dann egal!", setzte Paddy neu an. "Doch dann ging alles so schnell. Er hatte mich im Griff und ich vernahm Schmerzen die ich zuvor noch nicht kannte!", schluckte er und er versteckte sein Gesicht vor Scharm. "Paddy das war nicht einvernehmlich. Egal wie oder was!", versuchte John auf ihn einzureden. "John ich hab gesagt sie sollen aufhören, hatte schmerzen und dann komme ich bei der ganzen Aktion? Also wie soll man das sehen! Ich hatte doch wohl meinen Spaß dabei!", stieß Paddy verzweifelt aus und John sah ihn an. "Paddy, jeder Mann kann das Biologisch alleine schon nicht abstellen, das ist normal!", entgegnete er ihm. "Vielleicht bin ich ja wirklich Schwul und es war kein Übergriff. Ich stand unter Drogen! Aber beim zweiten mal nicht!", stieß Paddy aus. Ihm waren die Bilder wieder im Kopf und er stürzte ins Badezimmer, da er sich wieder übergeben musste.
John hatte mühe ihn wieder auf die Beine zu bekommen. Nach dem offenen Gespräch, zitterte er nur noch und brach emotional zusammen. Mit Anstrengung hatte er ihn ins Bett gebracht und stieß im Wohnraum auf Patricia und Hope. Patricia flocht ihre gerade die Haare und hatte ihre Perücke bereits abgenommen. "Komm mein Engel geh Zähne putzen!", forderte John sie auf und setzte sich neben Patricia. "Alles in Ordnung?", fragte Patricia und John schüttelte den Kopf. "Alles aber nicht in Ordnung. Das wird ein Harter Weg!", seufzte er. Patricia wusste das er nichts weiter tragen würde was Paddy ihm anvertraute. "Er öffnet sich langsam, und ich hoffe das es nicht noch schlimmer wird!", fügte John hinzu.
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Broken Guy
FanficWir sind im Jahr 2018. Paddy war unter Michael Patrick Kelly erfolgreicher den je. Auch wenn es dafür Privat ziemlich daneben lief, war er zumindest ziemlich Erfolgreich im Showbiz. Ständige neue TV Formate und zudem immer wieder Ausverkaufte Konzer...