16. Kapitel-Alkohol

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Was habe ich mir da wieder eingebrockt? Gestern konnte ich mit Sophie sprechen, aber nach den Traum den ich hatte, werde ich wohl kein Wort mehr sagen?

An diesen Tag wollte ich mich der Welt öffnen. Ich habe das ganze tolle Leben hier wohl nicht verdient.

Ich sthe wieder vor der Haustüre von Mike. Als ich klingeln möchte, öffnet sich mir die Tür. Eine kleine Sophie steht vor mir und starrt mich an. Ich winke ihr zu. Heute werde ich wohl auch nicht mit ihr sprechen. Sophie schaut mich komisch an. Sie ist verwirrt. Dass ich nicht hallo sage. Hinter ihr kommt Mike. Dieser fragt Sophie: „Willst du Kate nicht herein lassen?" Mike öffnet die Tür und macht eine einladend Bewegung. Sanft lächle ich ihn zu.

„Honey. Dein Lächeln steht dir so gut." Mike bekommt ein Schnauben als Antwort. „Doch wirklich Honey!" Mike kann echt witzig sein, wenn er möchte.

Ich folge den beiden in die Küche. „Du kennst dich aus Kate, oder?" Ich nicke. „Gut. Pass auf den kleinen Engel auf, ja?" Wieder nicke ich.

„Danke, Honey!" Er schaut zu Sophie. „Du bist brav!" Sie lächelt und nickt. „Kate ist super!" Dankbar lächle ich ihr zu. „Dann wünsche ich euch viel Spaß."

Sophie verabschiedet sich indem sie ruft: „Tschüss."

Mike lächelt die Kleine an. Sein Lächeln ist wirklich wunderschön. Er sieht dabei so glücklich aus. Und in seinen Gesicht bilden sich so süße Grübchen.

Hinter Mike fällt die Tür zu und ich bin alleine. „Spielen wir Fußball?" ,fragt sie. Ich nicke. „Sprichst du heute nicht?" Ich nicke. „Okay. Hab dich trotzdem lieb." Und wie gern ich sie hatte. Nachdem ich und Sophie fix und fertig von Fußball bin, schauen wir Paddington 2 an. Danach bringe ich den kleinen Engel ins Bett. Ich selber setze mich auf die Couch und sehe mir irgendetwas im Fernseher an. Als ich bemerke, dass der Film Scheiße ist, schalte ich aus. Ich hole mir etwas zu trinken aus den Kühlschrank. Ich nehme einen Schluck. Dann höre ich, dass die Haustüre aufgesperrt wird.

Ich trinke noch einen Schluck Wasser. Da kommt Mike schon auf mich zu. Sein Gang ist komisch und als er näher kommt rieche ich den Alkohol.

Er wirkt betrunken. Nein. Er ist eindeutig blau. „Honey!" Er schaut mir tief in meine Augen, völlig überraschend zieht er mich an ihn. Ich spüre seine warme durchtrainierte Brust an meiner. Was macht er da? Er soll mich los lassen! Ich stemme meinen Arm leicht gegen seine Brust. Mike lässt mich jedoch kein Stück los. Mit seinen wunderschönen grünen Augen starrt er mich an. Dann beugt er sich zu mir runter und küsst mich. Seine Lippen sind rau und stinken nach Alkohol. Ich will das hier nicht. Nicht so und vor allem nicht jetzt.

Ich versuche ihn wieder von mir weg zustoßen. Auch dieses Mal bewegt er sich keinen Zentimeter. Sein Mund drückt hart auf meinen und fordert nach mehr. Eine seiner Hände fährt durch mein Haar und bringt meinen Kopf und Mund noch näher zu ihn. Er hat eine solche unendliche Kraft. Wieder versuche ich ihn weg von mir zu kommen, doch er bewegt sich kein bisschen. Mike steht da wie ein Fels in der Brandung. Er soll mich endlich los lassen. Langsam aber sicher verzweifle ich, denn er bemerkt einfach mal gar nicht, dass ich das hier nicht möchte. Stattdessen wandern seine Lippen meinen Hals hinunter. Ich schlage meinen Kopf hin und her. Er soll aufhören! Verdammt!

Ich will das nicht. Doch Mike macht weiter. Er hebt mich hoch, zieht mich so nahe an sich, das kein Blatt zwischen uns passt. Meine Beine legt er um seine Mitte und hebt sie. Wieder küsst er mich fordernd. Langsam bewegt sich Mike. Er setzt einen Schritt vor den anderen. Ich will ihn aufhalten. Möchte schreinen in diesen schrecklichen Moment, was hat er bitte vor?

Ich bin so geschockt, dass ich meine Stimme nicht finden kann, so gerne ich auch schreien würde. Warum bemerkt er nicht, dass er aufhören soll? Warum macht er überhaupt so etwas? Mike trägt mich so als wäre ich federleicht. Er geht die Treppen nach oben, öffnet die Tür und schmeißt mich auf das große Boxspringbett. Ich atme erschrocken ein. Mike klettert auf mich. Seine Hände wandern unter mein T-Shirt und wollen es noch oben ziehen.

Ich kann nicht mehr. Wieder versuche ich mich mit Händen und Füßen zu wehren, doch er lässt nicht von mir ab. Seine Hände wandern unter meinen Shirt höher. „Oh Gott, Honey!" ,stöhnt er.

Plötzlich kommen aus meinen inneren Töne. Ich schreie. Ich schreie mir alles aus meiner Seele. An Anfang ist es nur ein kreischen dann kommen auch Worte aus mir. „Lass mich los, du mieser Dreckskerl, du Schwein!"

Sobald die Töne ihn erreicht haben, lässt er mich los. Er schaut geschockt und verzweifelt. Leise flüstert er: „Du hast gesprochen!"

Ich sehe in seinen Augen, dass er seinen Fehler bemerkt hat. So schnell es geht flüchte ich aus diesen Raum. Meiner persönlichen Hölle.

Vielleicht spreche ich...Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt