33. Kapitel

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Ich kriege keine Luft. Es ist ein Tag nach Mikes Konzert am Abend. Ich hatte einen schrecklichen Albtraum. Ich schrecke auf und versuche zu Atmen. Doch ich bekomme keine Luft. Mein Körper schreit nach Luft! Luft! Ich brauche Hilfe.

Mike P.O.V.

Es ist spät Abend ich chille in meinen Bett. Ich denke an gestern. An Kate, wie sie davon gelaufen ist. Ich wollte, dass doch gar nicht sagen. Es war nicht fair.

Da klingelt mein Telefon. Ich schaue auf mein Display! Kate?

Was will sie von mir? Ich werfe mein Handy auf meinen Nachttisch. Doch das Smartphone hört einfach nicht auf zu klingeln. Ich gehe ran.

Das Erste, was ich höre, ist keuchen, dann schluchzen.

Scheiße! ,schreit mein ganzes Gehirn. „Honey!?" Wieder keuchen. „Honey?! Antworte doch!" Schluchzen. Verzweifelt rufe ich in mein Handy: „Honey!" Weinen. Keuchen. Luft schnappen.

Bevor ich es wirklich merke, renne ich nach unten. Zum Auto. „Honey! Wo bist du?" Ich bekomme wieder nur ein Röcheln als Antwort. „Ich komme. Hättest du? Ich komme." Ich starte meinen Wagen und beginne zu fahren. Ich rase durch die Gegend bis vor Kates Haus. Hoffentlich ist sie hier. Sonst weiß ich nicht, wo ich sie suchen soll. Ich klinge an der Tür und hoffe, das sie öffnet, doch da bemerke ich, dass sie Tür nicht geschlossen ist. Ich gehe in ihre Wohnung. Von weiten höre ich schon ihn Keuchen. Sofort renne ich ins Schlafzimmer. Ich sehe sie auf den Boden liegend. Sie zittert an ganzen Körper. Ich spüre ihre Panik bis zu mir.

Ich eile auf sie zu. „Honey!" Endlich schaut sie auf. Langsam nähere ich mich ihr. Ich knie mich vor sie. „Du bekommst Luft, Honey!" Unerwartet greift sie nach meiner Hand. Es ist ein so schönes Gefühl. Am liebsten möchte ich Honey küssen. Ich möchte mit ihr schlafen. Ich möchte, dass sie mir wieder vertraut. Ich möchte, dass sie wieder mein Freundin ist. Ich möchte sie beschützen. Möchte ihr helfen.

„Honey. Atme!" Zittrig holt sie Luft. Ich ziehe Honey mehr in meine Arme. Dadurch scheint sie sich zu beruhrigen. Sanft streiche ich ihr duch ihr wunderschönes Haar. Ich murmle in ihr Haar. „Atme!" Ich wiege sie hin und her. Langsam beruhigt sich ihr Körper. Sie kuschelt sich noch näher an mich. Kate umarmt meine Taille. Sie drückt sich so nah an mich. Ich liebe ihre Wärme. Ich kann nicht anders und küsse ihren Haaransatz. Zart streicht meine Hand ihren Rücken hoch und runter.

Nach ein paar Sekungen löst sie sich ein bisschen von mir. Sie schaut komplett fix und fertig aus. „Honey!" ,flüstere ich. Ich streiche ihr die Strähnen aus den Gesicht. Kate sitzt noch immer leicht auf meinen Schoß. „Honey, was war das?" Sie schüttelt nur ihren Kopf und legt ihre Stirn wieder an meinen Brust. Sie umarmt mich stärker als zuvor.

„Warum hattest du diese Panikattacke?" ,frage ich sie sanft wie mir möglich. Ich bekomme wieder nur ein Kopfschütteln. Wahrscheinlich ist sie noch sehr durcheinander. Genauso wie ich. „Willst du was zum Trinken?" Leicht nickt sie. Zärtlich hebe ich sie hoch. Sie legt ihre Beine um mich. Ihre Nähe tut mir gut und doch tut sie mir schrecklich weh, denn ich vermisse sie so sehr. Wie einen Klammeraffen trage ich sie durch die Wohnung. Ich setze sie auf einen Stuhl ab. Ich löse ihre Beine von mir. Es tut weh ohne ihre Wärme.

„Was willst du trinken?" Sie zuckt mit ihrer Schulter. „Wasser, Kakao, Honig mit Milch, Apfelschorle?" Wieder ein Zucken. „Was jetzt Honey? Ich kann nicht Gedankenlesen. Also Kakao? Milch mit Honig?" Sie nickt. „Wie viel Honig, Honey?" Keine Antwort. „Passen zwei Teelöffel!" Sie nickt.

Ich schaue zu ihr. Und plötzlich ist es so als würde bei mir der Groschen fallen. Kate hat noch kein einziges Wort gesagt. Sie hat nichts erwidert. Rein gar nichts.

„Honey..." Entsetzt starre ich sie an. Sie runzelt ihre Stirn, wartet darauf, was ich sagen möchte. „Sprichst du nicht mehr?", platzt es aus mir heraus.

Ihre Mine erstarrt komplett. Sie nickt. Mir wird ganz schlecht. Plötzlich ist mir kotzübel. „Warum, Honey?" Ihre Lippen spalten sich, doch es kommt kein Ton. Dafür sagen ihre Augen mehr als jedes Wort. Wegen dir!

Das darf doch nicht war sein. Ich wollte, das doch nicht. „Kate!" Ich flehe sie an. „Kate bitte sprich mit mir!"

Ihr Mund öffnet sich, doch sie kann nicht antworten. Kate steht auf und geht auf mich zu. Sie schnappt sich einen Zettel und schreibt: Du hast Recht. Ich habe es nicht verdient!

Mein Kopf weiß nicht mehr was er denken soll und wie er handeln muss. „Ich gehe jetzt. Kate, ist das in Ordnung?" Sie nickt nur.

Ich verlasse ihre Wohnung. Ich halte immer noch den Zettel in der Hand. Zuerst zerknülle ich ihn. Danach reiße ich ihn auseinander.

Im Auto schreie ich: „Scheiße! Scheiße! Scheiße!" Ich wolle nicht, dass sie aufhört zu sprechen. Ich habe die verletzenden Dinge gesagt, um mich zu schützen. Gestern hat es besonders weh getan. Ich wollte doch nur auf mein Herz achten. So war das gestern nicht gemeint. Was habe ich nur angerichtet? Und sie hat trotzdem nach meiner Hilfe gebeten. Ich bin doch Schult an ihren ganzen Problem. Ich bin so ein Arschloch. Ein armseliger Idiot. Eigentlich muss ich zurück gehen und mich bei ihr entschuldigen. Doch ich kann nicht. Ich bin nicht nur ein Arschloch, sondern ein mieses armseliges feiges Arschloch.

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Es tut mir sehr sehr sehr sehr leid, dass ich bis jetzt nichts mehr veröffentlicht habe. In letzter Zeit war so viel los und ich habe kaum weiter geschrieben.

Ich hoffe du kannst meine Entschuldigung annehemen.

Lg Ch.S.

Vielleicht spreche ich...Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt